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von Casino Hille
'Q Branch' - MODERATOR
Dann kennst du andere Bondfilme als ich. Tatjana Romanova, Pussy Galore, Jill Masterson, Fiona Volpe, Domino Derval, Kissy Suzuki, Helga Brandt, Teresa di Vicenzo, Tiffany Case, Solitaire, Mary Goodnight, Andrea Anders, Anja Amasova, Holly Goodhead und Corinne Dufour sind allesamt für den Plot ihrer jeweiligen Filme von absoluter Bewandnis. Sie haben alle eine Auswirkung auf den Plot, sie sind alle eng mit der Geschichte verknüpft. Am ehesten von den richtigen Bond-Girls vorwerfen könnte man diese etwas sehr schräge Einschätzung von euch wohl Honey Rider (aber nur mit Abstrichen) und Aki (Aki ist tatsächlich überflüssig, Kissy hätte einfach den unnützen Anschlag auf sich überleben und dann eben bis zum Schluss an Bonds Seite bleiben können). Aber ansonsten waren die Bond-Girls immer Teil der Handlung und auch ein wichtiger Teil der Handlung. Überflüssige Bond-Girls ohne Sinn und Zweck für den Film gibt es in etwa so viele wie tatsächlich böse Russen.
Wenn ihr natürlich einfach nur solche Leutchen meint wie die Blondine in der Ski-Hütte in der TSWLM-PTS oder Miss Caruso aus LALD, klar, die gab es immer, aber die gibt es bei Bond ja heute immer noch (Was sonst wären denn die Parts von Tonia Sotiropoulou aus SF oder von Stephanie Sigman aus SP?), also ist das auch kein Phänomen "vor allem" aus den 60er und 70er Jahren. Also kurz gesagt: Nö, das war nie das Markenzeichen der Bondfilme und ist wieder einer dieser merkwürdigen Versuche, die sich hier im Forum derzeit häufen, seltsam abfällig die älteren Filme einer Reihe herabzuwürdigen, um im Vergleich moderneres besser aussehen zu lassen – obwohl das keiner oberflächlichen Betrachtung standhält.
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Let the sheep out, kid.