Welches ist der beste MCU-Film?

Iron Man
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (13%)
The Incredible Hulk
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (6%)
Iron Man 2 (Keine Stimmen)
Thor
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Captain America: The First Avenger
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Marvel's The Avengers
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Iron Man 3
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Thor: The Dark World (Keine Stimmen)
Captain America: The Winter Soldier
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (10%)
Guardians of the Galaxy
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (13%)
Avengers: Age of Ultron (Keine Stimmen)
Ant-Man (Keine Stimmen)
Captain America: Civil War
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (6%)
Doctor Strange (Keine Stimmen)
Guardians of the Galaxy Vol. 2
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (13%)
Spider-Man: Homecoming (Keine Stimmen)
Thor: Ragnarok
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (6%)
Black Panther
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Avengers: Infinity War
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Ant-Man and the Wasp
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Captain Marvel
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Avengers: Endgame
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Spider-Man: Far From Home (Keine Stimmen)
Black Widow (Keine Stimmen)
Shang Chi and the Legend of the Ten Rings (Keine Stimmen)
Marvels Eternals (Keine Stimmen)
Spider-Man: No Way Home
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 31

Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1846
vodkamartini hat geschrieben: 4. Mai 2019 16:02 Thor macht definitiv eine Entwicklung durch. Er hört auf krampfhaft die Führungsperson zu sein für die ihn alle halten, eine Rolle in die er quasi per Geburt hinein gezwungen wurde und mit der er sich nie so recht wohl gefühlt hatte. Der Schlüsselmoment in Endgame ist das Treffen mit seiner Mutter, die ihm nahe legt, der zu sein, der er sein möchte (und sein kann)
Auf dem Papier, aber nicht im Flm. Thor ist 90 Minuten ein Jammerlappen, dann sagt ihm seine Mutter genau das, was du schreibst und am Ende des Films wiederholt er ihre Worte. Das ist aber keine Entwicklung. Im Gegenteil: Als es deutlich nach der Szene mit der Mutter darum geht, wer den Handschuh tragen darf, ist er wieder der alte Anführer Thor, der sich als Stärkster Avenger sieht und daher natürlich als einziger die Macht und das Recht hat, den entscheidenden Schnipp zu vollziehen. Der Film entwickelt Thor nicht, sondern gibt ihm eine Dialogszene, in der ihm von außen eine neue Lebensidee zugetragen wird, der er am Ende schlicht adaptiert (denn Thor bei den Guardians lässt den Rubel im nächsten GotG-Film doppelt so schnell rollen). Show, don't tell ist die Devise. Der Film zeigt mir nicht, dass Thor sich ändert, er behauptet es in den letzten 5 Minuten bloß und stellt mich vor vollendete Tatsachen.

Dazu kommt, dass unabhängig ob man den versoffenen Thor nun lustig findet oder nicht, genau seine Handhabung nicht nur seinem Charakter, sondern auch dem der anderen Marvel-Helden widerspricht. Im MCU hat es bislang immer eine große Rolle gespielt, was die Helden erlebt haben und das sie Trauma erleiden, menscheln und schwächeln. In Iron Man 3 muss Tony Stark seine inneren Dämonen (ein Resultat aus Avengers) überkommen, und fällt in Age of Ultron in sein Rollenverhalten zurück. Captain America wird durch Winter Soldier geprägt und diese Prägung führt direkt zu den Ereignissen in Civil War und seinem Verhalten dort etc. In Endgame wird genau das mit Thor nicht mehr gemacht. Obwohl er sein Volk, seinen Bruder, seinen Vater, seine Schwester, seinen besten Freund etc. in kurzer Zeit verloren hat, wird seine daraus resultierende Depression für Lacher geopfert. Er ist kein echter Charakter mehr, sondern ein Pausenclown. Und das ist schade, gerade weil das serielle Erzählen des MCUs mehr hergeben würde als solche Tropen.

Bei Cap gilt für mich dasselbe, der hat sich in 10 Filmen nie entwickelt. Der startet als patriotisches, edles Stehaufmännchen, kriegt im ersten Film Muskeln und ist danach eigentlich immer derselbe geblieben (höchstens in Civil War machen die Russos mal kurz etwas interessantes mit ihm, als sie seine Loyalitäten gegeneinander abwägen, aber reißen das am Ende mit der Entschuldigung bei Iron Man direkt wieder ein). Seine seltsam eigensinnige Entscheidung in Endgame zum Schluss konnte ich null nachvollziehen, das kam für mich völlig aus dem Nichts. Hat mich aber noch am wenigsten gestört, da mir die Figur eh ziemlich egal ist.
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Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1847
Hilles Kampf gegen den Rest der Welt oder "wie überzeugt ich die Menschheit nur davon, dass ein Film ganz schlecht war, an dem wirklich jeder der Unterhaltungskino mag eine Mordsgaudi hatte".

Wie kommt es eigentlich dass oft die krampfhaft keinen Spass im Kino haben, die nicht für den Besuch bezahlt haben ?

Ich kann kein einziges deiner Argumente nachvollziehen. Der Film ist eine nahezu perfekt geschriebener und inszenierter Unterhaltungsorgasmus. Das sage ich als jemand der eigentlich genug vom MCU hatte
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Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1848
danielcc hat geschrieben: 4. Mai 2019 16:44 Hilles Kampf gegen den Rest der Welt oder "wie überzeugt ich die Menschheit nur davon, dass ein Film ganz schlecht war, an dem wirklich jeder der Unterhaltungskino mag eine Mordsgaudi hatte".
Jeder? Das bezweifel ich mal großzügig. Aber selbst wenn: Wie schön für den Rest der Menschheit. :D Ich wäre eher deprimiert, wenn beispielsweise Vodka oder 009 hier im Forum den Film so sehen würden wie ich, da die mit dem MCU schon immer noch deutlich mehr Spaß hatten als ich. Warum sollte ich denen ein schlechtes Erlebnis wünschen? So grantig wie du denkst bin ich gar nicht. Ich begründe meine Meinung aber gerne ausführlich, erst recht wenn sie abweicht (damit man meine Standpunkte nachvollziehen kann), das muss natürlich nicht jeder tun. Btw: Wie schon bei The Last Jedi, wo du mir auch vorwarfst, alles mit Absicht ganz anders zu sehen, habe ich auch hier wieder im Forum meine klare Meinung geschrieben, BEVOR der Rest der Welt den Film überhaupt sehen konnte (also bevor ich wusste, dass TLJ eher schlecht und Endgame hingegen sehr gut wegkommt). Wie passt das eigentlich zusammen? :wink:

Übrigens seltsam, dass man mir das bei Filmen wie Civil War, Endgame oder The Last Jedi vorwirft, aber ich niemandem im Forum selbiges vorgeworfen habe, als ich wie alle anderen Black Panther geliebt habe und hier im Forum manch kritische Stimme zu dem Film auftauchte. Mysteriös... Spreche ich am Ende vielleicht doch nur für mich? Ne, das kann es nicht sein.
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Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1849
Endgame hat für mich auf jeden Fall schon ein paar Schwächen, die bei mir aber nicht großartig ins Gewicht gefallen sind
Spoiler
- von den über 14 Millionen möglichen Ausgängen muss ausgerechnet die die EINE sein, bei der der gute Scott Lang von einer MAUS (!!!) aus der Quantenebene gerettet wird.

- Die Art und Herangehensweise an sowohl Thor als auch Hulk fand ich zu starken "Comic Relief" und etwas befremdlich / unnötig lustig. Eine ernsthaftere Herangehensweise hätte mir hier mehr zugesagt, um eine größere Schwere zu erzeugen.

- Ich mag Brie Larson - ABER - Captain Marvel ist ein so unglaublich blasser Charakter, der das "Deus Ex Machina" in Person ist, der ganze 2 mal ausgespielt wird, so dass ich es schade finde, dass hier die gute Larson dafür verheizt wird.

- Was sollte dieser Moment, als alle Frauen des MCU (bis auf die bereits Geopferte !) dann auch noch einen großen Money-Shot bekommen haben, der sehr aufgezwungen und unnatürlich wirkt.
Habt ihr etwas von diesem Shitstorm mitbekommen ?
Spoiler
- in einigen Kinos gab es eine Pick-Up-Werbung, in dem haargenau über die Opfer des Endgames spekuliert worden ist. Nach Kritik an dem Spot haben die Kinos den rausgenommen.
Aber im Großen und Ganzen fand ich, dass der Film ein würdiges Ende der Infinity-Saga geworden ist. Und ganz besonders toll bzw. interessant fand ich folgendes:
Spoiler
- Beginn mit Clint Barton und sein Schicksal/Motivation
- Ebenfalls Clint Barton - Der Fight zwischen Renner und Hiroyuki Sanada war cool choreographiert und gefilmt.
- Das Aufgreifen und Ausspielen der Beziehung zwischen Barton und Romanoff
- Da kam mir das Hin und Her auf Vormir zwischen beiden nicht zu viel vor. Jeder wollte sich opfern, aber auch nicht, dass der andere sich opfert. Da ist auch der explosive Pfeil eben eine emotional gesteuerte irrationale Entscheidung gewesen.
- Die Einbindung von Scott Lang und sein persönliches Schicksal durch den Thanos-Snap.
- Die Verbindung zwischen Nebula 2022 und 2014
- Den charakterlichen Abschluss von Tony Stark und auch Steven Rogers, die das Leben führen konnten, dass man sich immer für beide gewünscht hat. Auch wenn man vielleicht einen kleinen Durchhänger am Ende von New York 2012 und New Jersey 1970 spürt, so war das mit dem Gespräch zwischen Tony und seinem Vater sowie der kurze Moment von Steven, in dem er Carter wiedersieht, richtig gut und wichtig für den charakterlichen Abschluss.
- Allgemein waren die Zeitreisen dann doch für sich auch eine kleine tolle Mischung aus Zurück in die Zukunft, Mission Impossible und Anekdoten aus dem MCU aus anderen Blickwinkeln.
- Gerade bei Tony Stark bin ich sehr emotional hängen geblieben.
- Die Sache, dass die 6 aus Teil 1 am Ende der Credits sogar ihre Unterschrift unter das Werk setzen durften, war bei mir Gänsehaut und Tränenzieher in Einem.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "

Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1850
Ohje, da ist man einmal kurz weg... Egal, zu den lobenden und den vernichtenden Stimmen kommt jetzt noch die mittlere.
vodkamartini hat geschrieben: 4. Mai 2019 15:26 In Endgame bietet er zudem die Möglichkeit, die vergangenen 11 Jahre nochmal Revue passieren zu lassen, was natürlich ein absoluter Fanservice, aber eben auch ein sehr schöner Gedanke ist. Als einfallslos habe ich das überhaupt nciht empfundn sondern ganz im Gegenteil, als sehr clevere Idee.
Genau das war mir in Endgame eben zu halbgar. Dass die Charaktere in vergangene Filme zurückreisen, war klar wie Klossbrühe, aber ich habe mir im Vorfeld irgendwie vorgestellt, dass dies den Löwenanteil des Films ausmacht und sicher in an die fünf bis sieben frühere Filme komplett eingetaucht und eingegriffen wird, ein cleverer Querschnitt durch die bisherige Marvel-Filmgeschichte. Aber das war bei genau einem der Fall: The Avengers 2012. Das Intro von Guardians wird kurz angetönt, Dark World war ein blöder Film mit blödem Elf, aber auch so passiert da nicht viel und die Winter-Soldier-Fahrstuhl-Reminiszenz war buchstäblich im falschen Film und daher etwas befremdlich. Ich habe da einfach mehr Spielereien mit älteren Szenen erwartet.
vodkamartini hat geschrieben: 4. Mai 2019 15:26 Thors Absturz auf Kosten eines filmhistorischen Gags ein wenig übers Ziel hinaus.
Witzigerweise empfand ich das gar nicht so, bzw. das Rumreiten auf Thors Absturz als keineswegs über präsent. Wird da echt so viel drauf rumgeritten? Ich fand seine neue Verfassung einfach eine weitere coole Variation nachdem er ja zuletzt vom Shakespeare-Prinzen zum Weltraum-Piraten mutiert war. Klar, da fallen ein paar Sprüche, aber so extrem war das doch nicht. Für mich auch in Endgame mit die coolste Figur. Hilles Kritikpunkte sind wie immer hübsch nachvollziehbar formuliert, aber vielleicht achte ich da einfach zu wenig auf den chronologischen Entwicklungs-Aspekt, sondern bin nur zufrieden, dass die Figur neuerdings variiert wird und Hemsworth sich austoben darf.
Casino Hille hat geschrieben: 4. Mai 2019 15:45 3. Hawkeye ist die verpassteste Chance aller Avengers-Filme. Er verliert seine Familie, wird zum eiskalten Schwertkampf-Killer und wandelt sich in 30 Sekunden wieder zum alten Bogenschützen. Danach spielt er dann wieder denselben unwichtigen Part wie in allen Avengers-Filmen vorher, und trägt faktisch nichts zum Plot bei (die ScarJo hätte sich auch alleine opfern können).
Absolute Zustimmung, aber das ist natürlich ein totaler Fanservice auf Kosten des "Ronin"-Charakters, der Hawkeye in irgendeinem Comic wohl mal war. Ich kenne Leute, die zwar keine Comics aber über Comics lesen, und das schon im Trailer total abgefeiert haben weil es einen Comic-Bezug hat, von dem sie mal gehört haben. Und das waren sicher auch keine Einzelfälle, so weit sind wir nämlich schon. Aber ja, es ist im Film total irrelevant und man hätte die gesamte Yakuza-Szene streichen können.
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Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1851
Keine Zustimmung bei mir.
Ja, das war Fanservice, aber das finde ich gerade so sympathisch, denn wer traut sich so was bei einer solchen Megaproduktion, denen man sonst immer vorwirft, nur den allerkleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen?
Darüber hinaus finde ich die Sezene nicht überflüssig, denn hier taucht Hawkeyes einzig wirkliche Heldenbezugsperson auf - Black Widow - und schafft es ihn wieder auf Kurs zu bringen. Hier jetzt rumzunörgeln, das geht alles zu schnel und ist unglaubwürdig, finde ich dann doch reichlich kleinkariert. Meine Güte, wir sind hier in einem megalomanischen Fantasy-Abenteuer, das drei Stunden dauert und gefühlt 100 Helden aufbietet. In diesem Rahmen ist das absolut vertretenswert und hat für mich auch problemlos funktioniert. Wir sind hier nicht in einem Arthosue-Drama über zwei engstenst miteinander verbundenen, gebrochenen Charakteren.

Die Aufzugsszene mit Cap fand ich super, auch da keine Zustimmung. Natürlich stammt die aus Winter Soldier, aber darum geht es doch gar nicht. Hie eine ganz ähnliche Szene mit ganz anderem Ausgang zu bringen und so mit den Erwartungen der Fans zu spielen ist ein genialer Einfall. Toll.

Ich habe insgesamt keinerlei Probleme, wenn jemand den Film nicht so dolle fand. Geht mir ja bei Marvel auch häufiger so. Panther fand ich nicht so gut, der ist mir viel zu kalkuliert und mit PC-Holzhammer-Botschaften zugekleistert. so was stößt mir generell unangenhem auf. Guardians 2 halte ich für einen infatilen Plüschfilm. Die Ant-Man-Filme sind belnagloses Family-Entertainment und Rudd ein eher fader Typ mit nicht sonderlich funktionierender Komik (Teil 1 ist da noch viel besser als 2 und Endgame). Bei DC fällt mir kaum was positives ein. Auqaman ganz nett und launig, aber dazwischen auch immer wieder saudoof.

Natürlich kann man immer was finden, zumal hier Vorlieben, Erwartungshaltungen etc. ja auch immer stark hinein spielen. Endgame ist kein perfekter Film und einige Szenen fand ich jetzt auch nicht überragend. Allerdings habe ich hier bisher nur sehr wenig Überzeugendes hinsichtlich fundamentaler Kritik gelesen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1852
Mir fehlt grad die Zeit, mich komplett mit den Rezensionen hier auseinanderzusetzen, nur so viel ganz kurz:

@Hille: Dass Cap in 1970 seine Peggy Carter wiedersieht, trägt nicht ganz unwesentlich dazu bei, dass er sich entschließt, in seine Zeit zurückzugehen und mit ihr zusammenzuleben. Ich denke kaum, dass er das ganze getan hätte, wenn es die Zeitreise und ihr Wiedersehen nicht gegeben hätte.
"Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft!" - "Wir sind kein Countryclub, 007!"

Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1853
Ich will mal nur kurz die wenigen Dinge nennen, die mir nicht gefallen haben:

- Captain Marvel: Klar die Figur an sich ist sowieso langweilig weil so allmächtig, aber dass sie SO dermaßen verschenkt wird und das wo gerade ihr der Post-Credit Moment des Vorgängers galt? Da schiebt man einen ganzen Film mit ihr kurz vor knapp ein, um dann nix mit ihr zu machen? Aber noch viel schlimmer: Die Larson ist schon eine Heiße mit Ausstrahlung. Warum verschandelt man sie dann so was die Frisur angeht. Why oh why??? Einziger cooler Moment als sie diesen toughen Sekunden-Flirt mit Thor hat

- Thor und Hulk: Der Hulk wurde ja schon im Vorgänger demontiert. Aber hier?? Auch die CGI Umsetzung war für MCU Verhältnisse erschreckend schwach. Hat mir nicht gefallen, war aber vor allem zu viel des Guten in Kombination mit Thor. Ich fand den infantilen Rülps-und-Käsesoßen-Humor ja dennoch irgendwie lustig, aber es war doch etwas zu viel. Wobei auch das wieder eine der mutigen Überraschungen, ausgerechnet den Frauenliebling Hemsworth hier so zu präsentieren

- Der Ausgang beim Seelenstein.... das ist eine Kleinigkeit, aber in Anbetracht der Bedeutung der Charaktere und was sie im Film und der Serie durchmachen, finde ich hätte man den anderen Avenger opfern sollen


Ansonsten, super starke Leistung. Vor allem eine Story und Präsentation die nicht selten überraschend und durchaus mutig war.
- Thanos einfach so getötet - Cool
- Zeitreise-Plan der nicht einfach so glatt läuft und den der Bösewicht sogar durchschaut - Clever (Hilles Vorschlag von oben, man könne doch einfach in die Vergangenheit zurück und dort alles erklären, wir ja EXAKT SO sogar gemacht in der Hulk/Ältesten Episode!!!)
- Den größen Helden WIRKLICH sterben zu lassen - Mutig
- Unendlich viele Popkulturelle Anspielungen - Interessant und witzig
- Eine solchen Balance zu finden bei so vielen Charakteren - Grandios
- Die vielen persönlichen Momenten - Rührend (Dass man eine so lange Episode Tony und seinem Vater widmet fand ich stark)
- Wenig Action - Überraschend

Was bei DC eine dreistündige CGI-Soße geworden wäre (der gelobte Aquaman war eines der allerschlimmsten Kinoerlebnisse welches ich je hatte!), haben die Russo Brüder zu einem perfekt komponierten Hochgenuss des Unterhaltungskinos gemacht, der in nahezu jeder Hinsicht die ideale Balance all der Elemente findet, die Fans erträumen konnten und all die anderen zu Fans werden lassen wird.

Noch eine schöne Kleinigkeit. Ich weiß nicht ob bewusst oder Zufall aber es fällt schon auf, wie dieser Film auf genau die Charaktere fokussiert, die im Vorgänger zu kurz kamen und umgekehrt. In Summe der beiden Filme bekommt so jeder seine Momente.

Mag er am Ende Avatar vom Box Office Thron stoßen oder nicht. In jedem Fall hätte er es mehr als verdient.
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Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1854
Noch zwei Anmerkungen:
danielcc hat geschrieben: 5. Mai 2019 16:16 - Captain Marvel: Klar die Figur an sich ist sowieso langweilig weil so allmächtig, aber dass sie SO dermaßen verschenkt wird und das wo gerade ihr der Post-Credit Moment des Vorgängers galt? Da schiebt man einen ganzen Film mit ihr kurz vor knapp ein, um dann nix mit ihr zu machen? Aber noch viel schlimmer: Die Larson ist schon eine Heiße mit Ausstrahlung. Warum verschandelt man sie dann so was die Frisur angeht. Why oh why??? Einziger cooler Moment als sie diesen toughen Sekunden-Flirt mit Thor hat
Die Frisur finde ich grandios, ihre einzige Daseinsberechtigung im Film. Ansonsten ist die Figur langweilig, aber wiederum zum Glück ja gar nicht so richtig im Film drin. Aber die Frisur, super.
danielcc hat geschrieben: 5. Mai 2019 16:16 - Eine solchen Balance zu finden bei so vielen Charakteren - Grandios
Da ist jetzt Endgame aber nicht wirklich anders als einige der früheren Filme. Im Gegenteil, Infinity War dürfte insgesamt mit deutlich mehr Charakteren jongliert haben als Endgame, wenn man alles abzieht was da nur am Ende kurz durchs Bild hüpft. Und es gibt natürlich immer auch solche, die nur so am Rande rumstehen. Einer, der mir mittlerweile fast Leid tut ist Don Cheadle, die Figur ist nun wirklich flach wie nix und - falls er es überhaupt mal war - seit gefühlt zehn Filmen nicht mehr relevant.
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Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1855
Also Captain Marvel hatte durchaus einige tolle Momente in ihrem Solo-Film, immer, wenn sie menschlich sein durfte, aber so ist sie tatsächlich einfach nur Deus Ex Machina in Person. Hoffe, dass da noch mehr aus ihr gemacht wird. Ganz furchtbar, wie sie einfach so mir nix dir nix ohne Erklärung Tony und Nebula runterholt. Und die Frisur ist tatsächlich grässlich, aber sicher Geschmackssache. ;)
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Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1856
Ja, Frisur fand ich auch furchtbar (nicht per se, aber ihr steht sie einfach nicht). Wohl auch sie selbst, denn dieses Szenen wurden vor dem Solofilm gefreht und die Darsteller dürfen bei Look und Frisur sehr viel mitreden. Hat sich dann beim Solofilm für die deutlich bessere Varainte entschieden.

Ansonsten ist sie im Foilm natürlich kaum präsent, da der Fokus auf den 6 Ur-Avengers leigen sollte. Etwas schade, denn ich hätte gerne einige Szenen mit ihr und Thor gesehen, aber dann hätte seine Lebowski-Phase abgemildert werden müssen. Finde auch, dass sie auf den Erde-Szenen am besten funktioniert, leider lässt das bei teil 2 nichts Gutes erahnen, der der hauptsächlich nur quer durch die Galaxis spielen dürfte.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1858
Breaking News: Wenn ihr euch den aktuellen Stand bei Boxofficemojo anschaut, dann steht "Endgame" aktuell bei ca. 2.188.700.000 und ist damit nun auf Platz 2 All Time Worldwide Unadjusted. Werden nur noch 600 Millionen Dollar notwendig sein, um Avatar zu verdrängen. Und der Film ist erst im 2. Wochenende im Kino. Die aktuell folgenden Kinostarts sind auch in gewisser Art und Weise nicht so groß, dass sie "Endgame" wirklich gefährlich werden können und da Besucher abgreifen werden. Das heißt, dass "Endgame" noch einige Wochen in den Kinos laufen und noch genug Leute ins Kino ziehen wird.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "

Re: Marvel Cinematic Universe Thread (Marvel Studios/Disney)

1859
Ja wirklich unfassbar starkes B.O.. Ich kann es mir auch kaum erklären. Wie kann das Ende einer 20teiligen Serie, und der zweite Teil eines Duos noch mal (allem anschein nach) am Ende mindestens 50% mehr einspielen als der Vorgänger??? Absolut unglaublich!

Man darf aber auch jetzt nicht zu absurde Summen ewarten. Bei einem solchen Mega-Hype Blockbuster ist nach dem zweiten Wochenende ein guter Teil der Messe gelesen! In den USA ist das zweite Wochenende jetzt "schon schlechter" als das Zweite bei Force Awakens. Nichtsdestotrotz natürlich sensationell. Übrigens 500 Mio allein aus China!!!
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