Wie findet ihr Sag niemals nie???

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Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Maibaum hat geschrieben: Und mittlerweile auch ziemlich veraltet.
Was konkret empfindest du bei NSNA als veraltet im Vergleich zu anderen Bondfilmen dieser Zeit oder generell Filmen der frühen 80er?

Maibaum hat geschrieben: Fatima dagegen finde ich geheimnislos langweilig (und vergleichsweise unattraktiv).
Das sind unsere Geschmäcker dann völlig konträr, kann mich an kein Bondgirl erinnern, bei dem die Leinwand so in Flammen gestanden hat wie bei der Carrera. Vielleicht noch bei Munro in TSWLM und Andress in DN, aber Carrera ist in der Beziehung schon Numero Uno für mich – würde ich ihr sogar schriftlich geben. :D
MX87 hat geschrieben:Auch hat der Film leider mitunter den Muff der 80er in sich und wirkt für mich paradoxerweise sogar wesentlich weniger "frisch" als die 60er Jahre Bonds.
Das liegt aber vielleicht auch daran, dass die 60er Jahre mittlerweile schon so lang her sind, dass man sie nicht mehr als veraltet sondern stattdessen als „klassisch“ wahrnimmt – wohingegen gerade Filme aus den 80ern durch ihre mitunter stark zeitgenössischen Einflüsse heute seltsam antiquiert wirken. Allerdings finde ich gerade NSNA eigentlich nicht so stark vom 80er Flair durchtränkt wie viele andere Filme der damaligen Zeit. Ich gebe aber auch gern zu, dass für mich als Kind der 80er Filme aus dieser Zeit eh die schönsten Zeitreisen darstellen. Bei Filmen der 90er geht es mir dann sehr ähnlich wie dir, die empfinde ich dann oftmals als zu stark dem damaligen Geschmack unterworfen und daher letztlich auch mittlerweile veraltet.
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Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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In den 60gern wurde das Kino neu erfunden auf eine extrem aufregende Weise. Da sind unglaubliche Filme gedreht worden, die auch heute zum Teil noch bemerkenswert frisch aussehen.
Die 80ger stehen dagegen für ästhetische Stagnation, bevor der Film Mitte der 90ger noch einmal begann sich zu erneuern, visuell und erzähltechnisch.

Die Bonds der 60ger waren natürlich meist weit von dem entfernt was damals an Innovation im Kino passierte, aber immerhin sieht TB viel frischer aus als die meisten Bonds der 80ger. Die Bonds der 80ger entsprechen für mich (bis auf LTK) tatsächlich dem Stillstand der Dekade.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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AnatolGogol hat geschrieben:
Maibaum hat geschrieben: Fatima dagegen finde ich geheimnislos langweilig (und vergleichsweise unattraktiv).
Das sind unsere Geschmäcker dann völlig konträr, kann mich an kein Bondgirl erinnern, bei dem die Leinwand so in Flammen gestanden hat wie bei der Carrera. Vielleicht noch bei Munro in TSWLM und Andress in DN, aber Carrera ist in der Beziehung schon Numero Uno für mich – würde ich ihr sogar schriftlich geben. :D
Ich weiß das Carrera von vielen als erotisch empfunden wird, aber ihr Sex ist einfach zu offensichtlich, ihrer Vulgarität fehlt das Geheimisvolle das sie aufregend machen würde. Munro mag ich übrigens genausowenig, während Bach immer noch sehr sexy ist, obwohl sie schauspielerisch auch nicht sehr viel zu bieten hatte, aber es reichte für die Rolle.

Andress ist auch nicht direkt mein Typ, aber sie ist wirklich gut in DN, und ich mag sie meist in ihren Filmen.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Fatima Blush bzw die Carrera spielt ja unterm Strich nichts als eine überkandidelte Version von Fiona Volpe, mit dem Unterschied dass der Charakter in NSNA zu überzeichnet wirkt. Zwar ist Frau Carrera durchaus nett anzusehen, aber am Ende ist Fiona das interessantere Henchgirl. Sie wirkt bedrohlicher als Fatima Blush, deren Gehabe mitunter zu einem Fetisch abgleitet und irgendwann doch zu viel wird.

Achja über die Bondgirls noch: Claudine Auger finde ich optisch immer ziemlich unterschätzt. Kim Basinger... naja sie ist als Domino in NSNA ganz gut besetzt, zumindest wirkt sie ziemlich süß...

Bezüglich der filmästhetischen Sackgassen der 80er pflichte ich Maibaum auf ganzer Linie zu. Vor allem OP und AVTAK kranken daran. Es ist schon seltsam wenn man FYEO sieht und dieser bei weitem älter wirkt als MR oder TSWLM. TLD und LTK wirken an sich schon frischer, wobei der Look von LTK schon "amerikanisch" geprägt ist.
Allerdings halte ich die 90er filmästhetisch nach wie vor für ziemlich frisch. Speed, Die Hard 3 oder auch andere Filme haben sich extrem gut gehalten. Das Schließt auch die Brosnan-Bonds ein. Optisch sind sie noch auf Höhe der Zeit.

Noch weiterer Vergleich: Ich finde interessanterweise, dass die Unterwasserszenen in TB eigentlich besser gemacht sind als die von NSNA. Dort wirkt es A.) billig, da unter anderem kein nennenswertes Wrack und B.) es auch nicht wirklich rasanter oder raffinierter geschnitten ist als in TB. Vielleicht fehlt NSNA gerade in solchen Momenten ein Score von der Wucht eines John Barry.
"In a Bond film you aren't involved in cinema verite or avant-garde. One is involved in colossal fun."

Terence Young

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Also dass der Fatima-Charakter dem der Fiona sehr ähnlich ist kann man ja schlecht als Vorwurf anführen - es ist ja letztlich in beiden Fällen die gleiche Figur in der Vorlage. Bzgl. Überzeichnung: natürlich istdie Fatima-Rolle überzeichnet - genau wie es alle anderen Rollen in NSNA auch sind: Bond, Largo, M, Q, Lippe, Small-Fawcett, Jack Petachi, Kovacs, die Angel-Lady usw usf. All diese Figuren sind hemmungslos überzeichnet und das mit gutem Grund, denn NSNA ist - tada - eine Parodie auf Bondfilme, die sich clevererweise aber dergleichen Mittel bedient und daher durchaus auch unter dem Deckmantel eines "normalen" Bondfilms durchgeht. Von daher: natürlich spielt Carerra overthetop, aber wie sie das macht und ihre Figur zwischen mordendem Vamp und Psychopathin mit Minderwertigkeitskomplex anlegt ist pointiert und super gespielt und damit letztlich doch wieder sehr weit weg von Paluzzis straighter Killeramazone.

Die von dir genannten Filme der 90er finde ich ziemlich zum Gähnen und sind genau die typischen kühl-stylishen 90s-Vertreter die ich im Post zuvor gemeint habe. Kann man mal wieder sehen wie unterschiedlich die Geschmäcker sind :wink:
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Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Ich finde eigentlich nicht daß NSNA wirklich eine Parodie ist.

Es gibt die üblichen selbstironischen Momente, aber parodiert wird da auch nicht mehr als in anderen Bonds.
Einige Charaktere sind sicherlich etwas hysterisch angelegt, aber ist das dann schon Parodie?
Vor allem wenn man gleichzeitig doch versucht alle üblichen Bond Erwartungen zu erfüllen.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Maibaum hat geschrieben:Ich finde eigentlich nicht daß NSNA wirklich eine Parodie ist.

Es gibt die üblichen selbstironischen Momente, aber parodiert wird da auch nicht mehr als in anderen Bonds.
Einige Charaktere sind sicherlich etwas hysterisch angelegt, aber ist das dann schon Parodie?
Vor allem wenn man gleichzeitig doch versucht alle üblichen Bond Erwartungen zu erfüllen.
Ja, das ist dann schon eine Parodie. Schau dir die Charaktere in NSNA doch mal genauer an und vergleiche sie mit denen in anderen Bondfilmen. Natürlich hast du in nahezu jedem überzeichnete Figuren, aber derart gehäuft und dann auch noch so stark überzeichnet findest du das in keinem anderen Bondfilm. Vergleich es jetzt mal mit Figuren aus Filmen wie AUstin Powers oder OSS117 und du solltest eigentlich feststellen, dass da kein allzugroßer Unterschied besteht. Oder so Sachen wie die Urinprobe, ein radelnder Bond in Unterhosen, der völlig stilisierte Tangobond - das ist schon gezielte Entmystifizierung des Bondcharakters - wie es Connery ja wohl auch als kleine "Rache" von ANfang an vorhatte. Eine Parodie muss ja nicht immer mit dem Holzhammer kommen, dass es jeder gleich merkt. Das finde ich auch das Elegante an NSNA, dass er sowohl als überzeichnet Parodie mit jeder Menge bondtypischer Action funktioniert wie auch als "normaler" Bondfilm mit jeder Menge ungezwungenem Humor. Der einzige Bondfilm der in Bezug auf die comichaften Figuren und ihre Entmystifizierung da noch annähernd mithalten kann ist DAF und bei dem bin ich mir bis heute nicht sicher, ob der nicht insgeheim auch als Parodie konzipiert war, es spricht jedenfalls einiges dafür.
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Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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In einem Bondbuch stand mal, dass es keine Bondparodie geben kann, da die Bondfilme selbst ja schon Parodien sind. So ist es wohl auch.
Wass NSNA aber dennoch unterscheidet ist die gehauefte Selbstironie. Dazu zaehle ich vor allem:
- die Urin-Waffe
- Saetze wie 'ja wirklich noch gut in Schuss fuer sein Alter'
- Bonds 'Kreiselkompass-Waffe' die eigentlich sein Zigarettenetui ist
- das Fueller Gadget was im einzig wichtigen Moment nicht funktioniert
- kein Geld im Q-Department dafuer aber Saetze von Q in Richtung Bonds sexueller Aktivitaet

Man muss aber sagen, aehnliche Dinge gab es vorher und nacher auch vereinzelt. Die Grenzen zwischen Agenten-Parodie und Bond-selbstironie verwischen mehr und mehr.
Ob nun die Charakte an sich ueberzeichneter sind als zuvor oder danach glaube ich nicht. Nichtzuletzt ist YOLTs Blofeld das Vorbild fuer die Austin Powers Parodien. Rowan Atkinsons charakter habe ich sogar in NSNA als Fehl am Platze empfunden. Dass Brandauer Largo als Operetten-Boesewicht spielt ist sicher eher seine eigene Entscheidung als bewusste Parodie.
Und selbst wenn: ist Goldfinger, Drax oder Carver so viel anders?
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Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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danielcc hat geschrieben:In einem Bondbuch stand mal, dass es keine Bondparodie geben kann, da die Bondfilme selbst ja schon Parodien sind. So ist es wohl auch.


Man muss aber sagen, aehnliche Dinge gab es vorher und nacher auch vereinzelt. Die Grenzen zwischen Agenten-Parodie und Bond-selbstironie verwischen mehr und mehr.
Ob nun die Charakte an sich ueberzeichneter sind als zuvor oder danach glaube ich nicht. Nichtzuletzt ist YOLTs Blofeld das Vorbild fuer die Austin Powers Parodien. Rowan Atkinsons charakter habe ich sogar in NSNA als Fehl am Platze empfunden. Dass Brandauer Largo als Operetten-Boesewicht spielt ist sicher eher seine eigene Entscheidung als bewusste Parodie.
Und selbst wenn: ist Goldfinger, Drax oder Carver so viel anders?
Was dann nicht stimmt was in dem Buch stand. Wie CR 67 oder die Austin Powers Filme (und viele andere) hinlänglich bewiesen haben.
Die Bondfilme sind selber an sich keine Parodien, auch wenn sie selbstironische Elemente enthalten und natürlich auch ab und an zur Selbstparodie verkommen, oder zumindest drohen zu verkommen. Aber der Gefahr der Selbstparodie kann man eben durch Selbstironie begegnen.

Auch finde ich Brandauer gar nicht so extrem überzogen. Er bleibt immer noch realistisch innerhalb der Rolle. Soweit ein Bond Schurke halt realistisch sein kann.
Er ist natürlich "Larger than Life", aber ohne das er die Rolle beschädigen würde. Ganz im Gegenteil

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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danielcc hat geschrieben:Ich sehe es fuer mich so: TB ist der Film, den ich immer wieder gerne starte, nur um dann festzustellen, wie schwach und lasch er doch unter filmischen Gesichtspunkten inszeniert ist. NSNA sehe ich dagegen selten. Wenn, dann stelle ich aber fest dass er deutlich konsequenter ist, aus den Fehlern von TB hat man gelernt und in Summe ist der Film besser inszeniert.
Das ist natürlich eine extrem witzige Idee. Das der erfolgreichste Film der Reihe fast alles falsch gemacht hat, und das NSNA daraus lernen konnte um weitaus weniger Erfolg zu haben.
Überhaupt haben die Bond Macher sicherlich nach TB versucht alles anders zu machen um nicht noch mal so erfolgreich zu sein, da Geld ja bekanntermaßen korrumpiert, jedenfalls zumindest (wie jeder weiß der keins hat) unglücklich macht.
Ich finde das absolut logisch.

Vielleicht haben sie bei NSNA auch ohnehin nur das Falsche gelernt, falls sie überhaupt was lernen wollten, denn in der Summe halte ich TB für sehr viel besser inszeniert.
Zuletzt geändert von Maibaum am 5. Mai 2012 15:01, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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danielcc hat geschrieben: Ob nun die Charakte an sich ueberzeichneter sind als zuvor oder danach glaube ich nicht. Nichtzuletzt ist YOLTs Blofeld das Vorbild fuer die Austin Powers Parodien. Rowan Atkinsons charakter habe ich sogar in NSNA als Fehl am Platze empfunden. Dass Brandauer Largo als Operetten-Boesewicht spielt ist sicher eher seine eigene Entscheidung als bewusste Parodie.
Und selbst wenn: ist Goldfinger, Drax oder Carver so viel anders?
Wie ich schon sagte: die Masse ist hier entscheidend. Es gab fast immer ein, zwei überzeichnete Figuren - aber doch nicht fast ein Dutzend davon! Genau so verhält es sich bei den zahlreichen selbstironischen Anspielungen: gab es auch oft - aber so häufig nie.
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Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Maibaum hat geschrieben: Vielleicht haben sie bei auch ohnehin nur das Falsche gelernt, falls sie überhaupt was lernen wollten, denn in der Summe halte ich TB für sehr viel besser inszeniert.
Geschmackssache, für mich ist NSNA allein deshalb schon gelungener, weil er die diversen zu lange geratenen Szenen aus TB drastisch reduziert und dadurch das Tempo besser im Griff hat. Gerade was die Regie angeht empfinde ich TB jetzt wirklich nicht als Sternstunde der Serie. Ausstattung, Tricks und Darsteller: meinetwegen - aber Inszenierung? Der Film läuft einfach nicht so rund wie zB FRWL oder auch DN, in denen Young die Story einfach viel flüssiger und stimmiger an den Mann brachte.
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Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Eigentlich empfinde ich NSNA auch gar nicht so sehr als Remake. Klar es ist eins, aber irgendwie sind die beiden Filme doch so verschieden dass ich sie eigentlich nie direkt vergleiche, außer wenn andere darüber reden.

Tasächlich wenn ich NSNA zu einem anderen Bond in Beziehung setze dann sind es die Moore Bonds der damaligen Zeit, vor allem OP. Denen steht er weitaus näher als TB oder den anderen Connery Bonds.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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AnatolGogol hat geschrieben:
Geschmackssache, für mich ist NSNA allein deshalb schon gelungener, weil er die diversen zu lange geratenen Szenen aus TB drastisch reduziert und dadurch das Tempo besser im Griff hat. Gerade was die Regie angeht empfinde ich TB jetzt wirklich nicht als Sternstunde der Serie. Ausstattung, Tricks und Darsteller: meinetwegen - aber Inszenierung? Der Film läuft einfach nicht so rund wie zB FRWL oder auch DN, in denen Young die Story einfach viel flüssiger und stimmiger an den Mann brachte.
Sternstunde nicht, aber ich empfinde TB ja auch nicht als zu lang. Gerade die langsameren Szenen funktionieren sehr gut.
Der Eindruck von Langsamkeit entsteht wahrscheinlich eh nur dadurch dass TB in der Mitte nicht bondüblich den Schauplatz wechselt. Und tatsächlich denke ich daß da fast Nichts in TB wäre was ich kürzen würde (eigentlich nur diesen Typ im Bad und dessen Haifisch Tod, der ist zu viel des Guten), aber das da noch 1 oder 2 Szenen fehlen die dem Film gut getan hätten.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

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Maibaum hat geschrieben: Das ist natürlich eine extrem witzige Idee. Das der erfolgreichste Film der Reihe fast alles falsch gemacht hat, und das NSNA daraus lernen konnte um weitaus weniger Erfolg zu haben.
Überhaupt haben die Bond Macher sicherlich nach TB versucht alles anders zu machen um nicht noch mal so erfolgreich zu sein, da Geld ja bekanntermaßen korrumpiert, jedenfalls zumindest (wie jeder weiß der keins hat) unglücklich macht.
Ich finde das absolut logisch.

Vielleicht haben sie bei NSNA auch ohnehin nur das Falsche gelernt, falls sie überhaupt was lernen wollten, denn in der Summe halte ich TB für sehr viel besser inszeniert.


Lieber maibaum,
Nur weil du mich oder meine Meinung zu TB nicht magst, musst du nicht gleich meine Beitraege ad absurdum fuehren.
Nirgends habe ich gesagt dass 'TB fast alles falsch macht' und auch nicht den Anschein erweckt, dass NSNA alles richtig macht oder der detulich bessere film ist.
Ich empfinde lediglich, dass NSNA nicht so durchhaengt im zweiten Drittel. Man hat die unterwasserszenen reduziert, Bond sucht weniger wiederholen nach den Raketen. Zudem hat man die Charaktere etwas reduziert aber das ist eine Kleinigkeit.

Und dass ausgerechnet du, dass Einspielergebnis als Argument bringst... Daran glaubst du doch selbst nicht :-)
Aber ich habe kein Probem damit zuzugeben, dass TB ein Riesenerfolg war. Nur als fan der serie und nach wiederholtem Ansehen fallen mir diese Kleinigkeiten auf, insb. Wenn die frage hier nach der persoenlich Wertung der beiden Filme im Vergleich war
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