Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

31
Soweit ich weiß hat Breitbild (egal jetzt ob 1,88 oder 2,35) ja den Vorteil der Entsprechung der natürlichen Blickfelds des Menschen. Soll heißen: Natürlich möchte man eine Leinwand so groß wie möglich machen. Bei einer vorgegebenen Höhe, sollte die Leinwand dann bestmöglich so breit sein, wie man als Mensch schauen kann, ohne großartig die Augen bewegen zu müssen.
Darüber kann man sicher diskutieren (je nachdem wo man im Kino sitzt usw.) aber für mich ist das zumindest ein glaubwürdiges Argument dafür zu behaupten, dass 16:9 oder mehr für TVs zuhause eigentlich keinen Sinn macht, da TVs ja zweifellos viel kleiner sind als Kinoleinwände und man daher im Sinne der Augen gar kein Breitbild braucht. Aber natürlich spielt auch die Psychologie eine Rolle, weil man keine Balken möchte (die man aber trotztdem bei 2,35 hat...)

Witzg finde ich nur, wenn man Filme auf VHS oder im Fernseh hat, wo man ein Mikro oben im Bild sieht oder wichtige Dinge am Seitenrand nicht erkennen kann :-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

32
Maibaum hat geschrieben:Was Connery betrifft so finde ich es interessant das eigentlich kein einziger seiner Filme auch nur annähernd den Bond Filmen ähnelt. Er hat anscheinend alle Rollen vermieden die seinem Bond Image entsprachen.
Stimmt, gut beobachtet. Ich kenne nicht alle seine Filme aber es zumindest anders als bei Brosnan. Am ehesten wirkt er noch in Hitchcocks Marnie wie eine Bond-Variante.

Bei Brosnan hat man in fast jedem Film das Gefühl, dass er auch Bond sein könnte oder eben bewusst so anders spielt, dass es so wirkt, als wolle er Bond eigentlich so spielen.
- in Dantes Peak wirkt er wie eine sehr tatkräftige Bondvariante, ein Actionheld, der am Ende auch alle rettet
- in Thomas Crown wirkt er fast wie sein Bond
- in Mars Attacks wirkt er wie eine noch arrogantere Variante seines Bonds
- in Schneider von Panama spielt er auch einen Agenten, der aber schmieriger und noch politisch unkorrekter ist als sein Bond.
usw.


Moore wirkt eigentlich immer wie Moore. Ich weiß gar nicht ob er schauspielen kann. Er ist eben immer Moore.
Maibaum hat geschrieben: In den Moore Bonds kann ich ihn mir tatsächlich nur schwierig vorstellen. Sein Macho Bond sah schon in YOLT seltsam aus. Im Prinzip war YOLT der erste Moore Bond, und für mich wäre Lazenby die bessere Wahl für DAF gewesen.
Moore, Connery und Brosnan hätten bessser einen Film früher aufgehört...
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

34
Maibaum hat geschrieben:Manche sagen ja Lazenby hätte besser auch einen Film früher aufgehört. ;)
hahaha, genau das habe ich beim Lesen von Daniels Beitrag auch gedacht!
Hättest du wirklich Lazenby lieber in DAF gehabt als Connery trotz seiner nicht vorhandenen Schauspielfähigkeiten? Ich weiss, dass die Bondrolle keinen Olivier verlangt, aber wenn der Hauptdarsteller agiert wie einer von der Laiendarstellertruppe Klein-Salzdettfurt dann finde ich das schon extrem störend...
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

35
danielcc hat geschrieben:
Maibaum hat geschrieben:Was Connery betrifft so finde ich es interessant das eigentlich kein einziger seiner Filme auch nur annähernd den Bond Filmen ähnelt. Er hat anscheinend alle Rollen vermieden die seinem Bond Image entsprachen.
Stimmt, gut beobachtet. Ich kenne nicht alle seine Filme aber es zumindest anders als bei Brosnan. Am ehesten wirkt er noch in Hitchcocks Marnie wie eine Bond-Variante. ...
Genau, in Marnie spielt er eigentlich auch seinen sexistischen Bond. Nur diesmal ganz ohne Augenzwinkern, was die Rolle deutlich unsympathischer rüberbringt. Gleiches Bild in die Strohpuppe. Das sind aber in der Tat eigentlich die einzigen Filme, in denen seine Darstellung größere Ähnlichkeit mit seiner Bondrolle hat. Connery hat von Anfang an darauf geachtet, seine Rollen außerhalb der Bondreihe sehr unterschiedlich anzulegen. Nur deshalb entkam er wohl auch der Rollenschublade.
danielcc hat geschrieben:Bei Brosnan hat man in fast jedem Film das Gefühl, dass er auch Bond sein könnte oder eben bewusst so anders spielt, dass es so wirkt, als wolle er Bond eigentlich so spielen.
- in Dantes Peak wirkt er wie eine sehr tatkräftige Bondvariante, ein Actionheld, der am Ende auch alle rettet
- in Thomas Crown wirkt er fast wie sein Bond
- in Mars Attacks wirkt er wie eine noch arrogantere Variante seines Bonds
- in Schneider von Panama spielt er auch einen Agenten, der aber schmieriger und noch politisch unkorrekter ist als sein Bond.
usw.
Aber ich finde gerade im Schneider von Panama hat er nur sehr wenig Berührungspunkte zu seiner Bond-Darstellung. Auch in Mord und Margaritas, Seraphim Falls und Ghostwriter sehe ich nur sehr wenig von seinem snobistischen, oberflächlichen Bond. Es stimmt aber, dass er in vielen seiner Filme durchaus sehr ähnlich wie in den Bondfilme spielt.
danielcc hat geschrieben: Moore wirkt eigentlich immer wie Moore. Ich weiß gar nicht ob er schauspielen kann. Er ist eben immer Moore. .
Du hast recht damit, dass er eigentlich immer den gleichen Rollentypus verkörpert hat. Aber man sollte schauspielerische Fähigkeiten nicht gleichsetzen mit einer großen darstellerischen Bandbreite. Ich behaupte nach wie vor, dass es auch eine gehörige Portion schauspielerischer Klasse benötigt „den Moore“ wie wir ihn aus zahlreichen Filmen und Serien kennen so überzeugend rüberzubringen. Sicherlich hat er nicht die darstellerische Bandbreite vieler seiner Kollegen, dafür gibt es aber auch nur wenige, die genau diesen Rollentypus so überzeugend spielen können/konnten wie er.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

36
AnatolGogol hat geschrieben: Hättest du wirklich Lazenby lieber in DAF gehabt als Connery trotz seiner nicht vorhandenen Schauspielfähigkeiten? Ich weiss, dass die Bondrolle keinen Olivier verlangt, aber wenn der Hauptdarsteller agiert wie einer von der Laiendarstellertruppe Klein-Salzdettfurt dann finde ich das schon extrem störend...
Ich fand beim letzten Ansehen Lazenby weitaus besser als ich dachte. Und habe im DAF Thread schon geschrieben das Hunt und Lazenby die bessere Wahl gewesen wären (Und Raquel Welch natürlich).
Dann wäre der Film anders geworden und vor allem die Action besser.

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

37
Und bei Connery meinte ich nicht so sehr das er den Rollentypus gemieden hat, sondern vor allem auch keine wirklichen actionbetonten Filme gemacht hat. Und wenn dann keine bei denen man eine Ähnlichkeit zu Bond hätte feststellen können.
Marnie ist nun überhaupt kein Actionfilm.

Dafür hat er auch bis Mitte der 80ger keinerlei Efolg mit seinen Filmen gehabt. Ich schätze die waren alle mehr oder weniger Misserfolge. So das NSNA auch kommerziell betrachtet ein wichtiger Film war. Und dann kam ja zu meiner Überraschung das große Connery Comeback.

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

38
Maibaum hat geschrieben:Ich fand beim letzten Ansehen Lazenby weitaus besser als ich dachte. Und habe im DAF Thread schon geschrieben das Hunt und Lazenby die bessere Wahl gewesen wären (Und Raquel Welch natürlich).
Dann wäre der Film anders geworden und vor allem die Action besser.
Die noch bessere Wahl wäre aber gewesen, wenn man sich um ein vernünftiges Drehbuch und um innovative und peppige Actionszenen gekümmert hätte. Hunt hat ja wohl nach OHMSS wenig Interesse an einem weiteren Bondfilm gehabt. Lazenby selbst wollte ja kurz vor DAF wieder zurück, aber wenn man sich halt benimmt wie die Axt im Walde braucht man sich nicht zu wundern wenn man nicht mehr in Betracht gezogen wird. Mal abgesehen davon, dass er die 2 Jahre seit OHMSS auch wieder nicht mit Schauspiel-Unterricht verbracht hat :lol:
Mit den gleichen Schauwerten wie in echt (Las Vegas-Bling-Bling, ein Haufen Autoschrott und eine schwimmende Tankstelle als Schurkenbastion) kann ich mir nicht vorstellen, dass der Film viel mehr gerissen hätte. Ich bin jedenfalls heil froh den Hobbyschauspieler Lazenby nicht noch in einem weiteren Film ertragen zu müssen. Obwohl es schon seinen Reiz gehabt hätte, wenn er von Putter Smith an die Wand gespielt worden wäre :lol:
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

39
.

Schöner Thread, AnatolGogol.

Vielleicht schaffe ich es ja morgen mal zu diesem Thema etwas intensiver meine persönlichen, komplexen Gedankenspiele hier zu zuordnen und aufzuschreiben :D .

Kleine Gedankenanregung zur laufenden Diskussion:
Mit einiger Toleranz kann man, glaube ich, die Behauptung aufstellen, dass Sir Sean Connery zwar seinen letzten Auftritt als James Bond offiziell in "Never say never again" 1983 absolviert hat, er jedoch sowohl mit seiner Rolle als John Patrick Mason in "The Rock" (1996) als auch mit der Darstellung von Allan Quatermain in "The League of Extraordinary Gentlemen" (2003) die 007-Rolle in mehrerlei Hinsicht noch mal zitiert, wodurch man schon einen Eindruck bekommt, wie sein Wirken in diesen späteren Jahren sich bemerkbar gemacht hätte, wenn er den berühmten Geheimagenten Ihrer Majestät noch einmal zum Besten gegeben hätte.


______________________________________________________________________________________________________________________________

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

40
photographer hat geschrieben:Mit einiger Toleranz kann man, glaube ich, die Behauptung aufstellen, dass Sir Sean Connery zwar seinen letzten Auftritt als James Bond offiziell in "Never say never again" 1983 absolviert hat, er jedoch sowohl mit seiner Rolle als John Patrick Mason in "The Rock" (1996) als auch mit der Darstellung von Allan Quatermain in "The League of Extraordinary Gentlemen" (2003) die 007-Rolle in mehrerlei Hinsicht noch mal zitiert, wodurch man schon einen Eindruck bekommt, wie sein Wirken in diesen späteren Jahren sich bemerkbar gemacht hätte, wenn er den berühmten Geheimagenten Ihrer Majestät noch einmal zum Besten gegeben hätte.
Das sehe ich genauso, gerade der Mason-Charakter scheint tatsächlich so etwas wie ein gealterter oder besser noch ein 30 Jahre lang weggesperrter James Bond zu sein. Beim Starten des Threads hatte ich zwar einen 60+ Connery als Bond nicht auf dem Schirm, aber jetzt wo du es ansprichst ist das auch ein interessantes Gedankenkonstrukt. Man müsste sich natürlich von allem lösen, was wir die letzten 50 Jahren in den Bondfilmen kennengelernt haben (also den jungen, dynamischen Bond den selbst der kurz vor der Rente stehende Old Rog noch dargestellt hat). Aber wenn man mit Craig einen kompletten Restart hingelegt hat, warum dann nicht auch einen "alten" James Bond ins Zentrum eines Filmes stellen. Andererseits fällt es mir wirklich schwer, mir die Bondrolle von einem älteren Schauspieler anders denn als Parodie verkörpert vorzustellen. Aber The Rock ist eigentlich ein gutes Beispiel, wie es mit einem rüstigen Connery in den 90ern hätte klappen können. Wow, einen Connery mit Mitte Sechzig in einem oldschoolig angehauchten harten Agententhriller, dass hätte ich wirklich gern gesehen.

Ich freue mich auf deine weiteren Ausführungen!
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

41
AnatolGogol hat geschrieben: Mit den gleichen Schauwerten wie in echt (Las Vegas-Bling-Bling, ein Haufen Autoschrott und eine schwimmende Tankstelle als Schurkenbastion) kann ich mir nicht vorstellen, dass der Film viel mehr gerissen hätte.
Das Problem dieser Szenen sind aber nicht die Ideen selber, sondern lediglich die schwache Umsetzung.

Wären diese Szenen nämlich gut inszeniert, wären sie spektakulär statt fade, dann wäre der Film locker in meinen Top 10. Und wenn man dann noch ein paar andere Kleinigkeiten besser gemacht hätte ...

Was den besseren von den schlechteren Bonds unterscheidet ist für mich meist nur die Umsetzung der vorhandenen Geschichte.

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

42
Maibaum hat geschrieben:
AnatolGogol hat geschrieben: Mit den gleichen Schauwerten wie in echt (Las Vegas-Bling-Bling, ein Haufen Autoschrott und eine schwimmende Tankstelle als Schurkenbastion) kann ich mir nicht vorstellen, dass der Film viel mehr gerissen hätte.
Das Problem dieser Szenen sind aber nicht die Ideen selber, sondern lediglich die schwache Umsetzung.

Wären diese Szenen nämlich gut inszeniert, wären sie spektakulär statt fade, dann wäre der Film locker in meinen Top 10. Und wenn man dann noch ein paar andere Kleinigkeiten besser gemacht hätte ...

Was den besseren von den schlechteren Bonds unterscheidet ist für mich meist nur die Umsetzung der vorhandenen Geschichte.
Genau, hätte es in DAF doch nur einen guten Dialog gegeben, gute Charaktere, intelligente Ideen, irgendwas innovatives, imposante Kulissen, weniger Dümmlichkeiten, einen motivierteren Hauptdarsteller, eine Dramaturgie ... ich bin sicher im Nu wäre DAF ein toller Film gewesen :?
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

43
Maibaum hat geschrieben:Das Problem dieser Szenen sind aber nicht die Ideen selber, sondern lediglich die schwache Umsetzung.

Wären diese Szenen nämlich gut inszeniert, wären sie spektakulär statt fade, dann wäre der Film locker in meinen Top 10. Und wenn man dann noch ein paar andere Kleinigkeiten besser gemacht hätte ...

Was den besseren von den schlechteren Bonds unterscheidet ist für mich meist nur die Umsetzung der vorhandenen Geschichte.
Da du die gesamt Qualität des Films auf die Inszenierung reduzierst heisst das aber nix anderes, als dass ein guter (Bond-)Film nur von der Qualität seines Regisseurs abhängig ist. Oder von der "Tagesform" seines Regisseurs (da Hamilton mit GF und LALD ja bewiesen hat, dass er es besser kann). Alle anderen Elemente sind demnach nachrangig und quasi austauschbar? Da kann ich nicht folgen, gerade bei DAF...
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

44
danielcc hat geschrieben:
Genau, hätte es in DAF doch nur einen guten Dialog gegeben, gute Charaktere, intelligente Ideen, irgendwas innovatives, imposante Kulissen, weniger Dümmlichkeiten, einen motivierteren Hauptdarsteller, eine Dramaturgie ... ich bin sicher im Nu wäre DAF ein toller Film gewesen :?
Ich sehe DAF aber gar nicht so negativ. Das wesentliche Problem ist für mich tatsächlich das die vermeintlichen Höhepunkte nicht funktionieren. Und das liegt ausschließlich an einer faden Inszenierung.

Die sonstigen Schwächen finde ich so oder ähnlich auch in den meisten anderen Bonds. Es gibt durchaus gute Dialoge und Charaktere in DAF. Und ob die Kulissen imposant sind oder nicht spielt für mich nur eine sehr, sehr untergeordnete Rolle.

Re: Was wäre passiert, hätte Connery nach YOLT weitergemacht

45
AnatolGogol hat geschrieben: Da du die gesamt Qualität des Films auf die Inszenierung reduzierst heisst das aber nix anderes, als dass ein guter (Bond-)Film nur von der Qualität seines Regisseurs abhängig ist. Oder von der "Tagesform" seines Regisseurs (da Hamilton mit GF und LALD ja bewiesen hat, dass er es besser kann). Alle anderen Elemente sind demnach nachrangig und quasi austauschbar? Da kann ich nicht folgen, gerade bei DAF...
Nö, nicht komplett, aber die Inszenierung ist schon das wichtigste. Schließlich geht es hier um Filme und nicht um Bücher, in denen die Geschichte schon eine vergleichswesie größere Bedeutung hat.
Aber das ist auch ein sehr umfassender Begriff der die Schauspielerführung, die Art wie Dialoge gesprochen werden, die Rhythmisierung der Szenen, die Länge der einzelnen Szenen im Verhältnis zueinander, die Kameraführung und ähnliches beinhaltet.

Übrigens finde ich GF auch in seinen Höhepunkten schwach inszeniert, und deswegen gibt es für mich auch 8 bessere Bonds als GF, obwohl GF eine sehr clevere Handlung (wenn auch kein imposantes Ende) hat und mit die besten Dialoge und auch schauspielerisch zum Besten der Serie gehört. Aber stilistisch gibt er mir nicht genug.
Was DAF dann schwächer als GF macht ist das eben die "sonstigen Elemente" uninspirierter daherkommen als in GF.

Jedenfalls sind alle anderen Elemente nicht austauschbar, aber dem Stil untergeordnet. Diese anderen Elemente müssen in einem wirklich guten Film natürlich auch funktionieren, aber mehr in dem sie dem Stil dienen. (Deswegen ist QOS auch in einer anderen Dimension für mich)

LALD ist übrigens tatsächlich der einzige Hamilton Film der auch stilistisch funktioniert.
Und interessanterweise (und glücklicherweise) sind die von der Regie her besten Bonds auch die in denen dann die "anderen Elemente" am Besten rüberkommen. Aber vielleicht bedingt (bzw. inspiriert) ja das Eine das Andere.