Ich kann mir vorstellen, dass man nach der Craig-Ära alles daran setzen wird, einen Schauspieler für den Part zu verpflichten, der sich optisch stark von Daniel Craig abhebt. Das würde auf allen Ebenen Sinn ergeben, schon alleine um den obligatorischen Vergleich etwas zu entschärfen.
Zwei Sachen sind bombensicher - der nächste wird weiß und heterosexuell, oder zumindest nicht eindeutig gay oder bi - damit lässt sich ja ab und an ein bisschen herumspielen wie in SF.
Anstelle von EON würde ich den PC-/Gender-Hypetrain mal hübsch ignorieren, denn in wenigen Jahren schon, werden die Menschen die Schnauze voll haben von der Überbetonung dieser Diskurse, deren Nennung noch lange kein Qualitätsmerkmal darstellt. Spätestens dann werden viele Filme und Serien die 2019+ produziert wurden und sich vordergründig mit der Materie auseinandersetzen, sich damit brüsten, ziemlich aus der Zeit gefallen und peinlich daher kommen. Ich glaube an die Wiedergeburt eines neuen Filmes, der auch anecken darf. Denn wohin sonst mit der ganzen Wut, die man ja völlig zurecht, und mehr als den je auf das Weltgeschehen haben darf, aber im Rahmen dieser neuen „Inquisition” nicht mehr äußern darf?
Die Hauptsache ist doch, dass geschlechtliche, ethnische, religiöse und politische Gleichberechtigung im Alltag so selbstverständlich wird, dass es nicht mehr notwendig erscheint, die Menschen alle fünf Minuten daran zu erinnern.
Re: Bond in Zukunft - Wünsche und Ideen
1486"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert."
"Doch wer sich bückt nach dem schmalen Taler, verpasst das große Bündel."
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