Gernot...
Das sind aber komische Zeiten, wo Du ins Kino marschierst!8)
Auch wenn mich manche vielleicht/bestimmt hauen wollen, aber wie wäre es, wenn ausführliche Fan-Reviews bis zum 06.11. zurückgehalten wird?
In diesem SInne und bis neulich
001
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ach, auch gegen die bücher? auch gegen die tatsache, dass man natürlich nur mit den "klischees" was anfangen kann wenn man alle filme kennt?Martin007 hat geschrieben:Alleine das spricht ja gegen den Film und dem Prinzip der Bondreihe.Gernot hat geschrieben:schaut euch noch einmal CR an (wenn man den nämlich nicht gesehen hat, dann kann es durchaus passieren, dass man der ein oder anderen szene nicht folgen kann)
Aber mal abwarten.

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Nur wurden sie eben in vielen Filmen wenig überraschend abgehandelt.vodkamartini hat geschrieben:Das sehe ich anders. Die Klischees, wie du es so abfällig bezeichnest, machen das Besondere des Bond Flairs aus. Das ist ja gerade das Witzige zu sehen wie die immer gleichen Bausteine neu zusammengestellt und auf überraschende Art variiert werden.
Ich denke nicht, dass in QOS ALLES weggelassen wurde.vodkamartini hat geschrieben:Einfach alles weglassen was Bond von der übrigen Actionware unterscheidet ist einfalllslos und unsinnig. Die Bondfilme haben deswegen eine so lange Zeit überdauert und sind zu einer Serie geworden, weil sie einen eigenständigen Kosmos bilden.
Würde der Film auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein spielen, und Bond mit dem Fahrrad einen Eierdieb verfolgt, dann wäre es wohl ein wenig zu viel des Guten.
Aber exotische Locations, Bond im Smoking, Bond an der Bar, Bond im Aston Martin, spektakuläre Stunts, trockener Humor (der vielleicht nicht jedem zusagt), schöne Frauen, skurriler Bösewicht. Das bekommen wir doch alles im neuen Film.
Und vieles davon kommt in anderen "üblichen" Actionfilmen nicht vor.
Und wenn andere Actionhelden heutzutage auch immer ne Frau an ihrer Seite kämpfen haben, und um die Welt jetten, dann ist das dem Erfolg der Bondfilme zu verdanken. Diese typischen Bondelemente fallen vielen nicht mehr so auf, weil sie von anderen Filmen kopiert wurden/werden.
Ich mag Q auch. Ich mag auch den "Bond, James Bond"-Spruch. Aber das 007-Feeling stellt sich bei mir bei anderen Szenen ein. Z.B. wenn Bond in Dr. No in Kingston landet und mit seinem Koffer durch die Flughafenhalle wandert. Dabei wird er von der Photographin beschattet, und Felix Leiter kommt dem Zuschauer auch noch geheimnisvoll vor. So eine Szene gibt mir das Bond-Feeling.
Aber wenn Bond auf Elliot Carvers Party (mit Technomusik im Hintergrund) sich mit "Bond. James Bond" vorstellt, dann bewirkt das bei mir gar nichts, weil es extrem aufgesetzt wirkt.
Wenn der Satz richtig gebracht wird wie in Dr. No oder in Casino Royale, dann ist er sehr stark. Aber wenn es diese Möglichkeit, dem Satz Bedeutung zu geben, in QOS nicht wirklich gab, dann finde ich es gut, dass sie ihn weg gelassen haben - anstatt ihn einfach so nebenbei einzubringen, nur weil er da sein muss.
Jaja, Pressevorführungen finden nunmal meistens vormittags statt.001 hat geschrieben:Gernot...
Das sind aber komische Zeiten, wo Du ins Kino marschierst!8)
Ob man zu dieser Zeit schon im richtigen Feeling für den Film ist, kann ich nicht beurteilen.
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Natürlich war die Präsenttion der "Klischees" nicht immer ein Volltreffer. Das bedetet aber nicht, dass wir sie gar nicht mehr sehen wollen.
Natürlich besteht das Bond-Flair auch noch aus anderen Dingen, das habe ich oben aber auch so geschrieben. Dass inzwischen jeder zweite größere Actionfilm bei Bond kupfert ist eine Tatsache und stellt eine enorme Herausforderung für die Bond-Macher dar. Dafür haben sie aber auch einen vorprogrammierten Hit, wenn sie nicht völlig daneben langen.
Natürlich besteht das Bond-Flair auch noch aus anderen Dingen, das habe ich oben aber auch so geschrieben. Dass inzwischen jeder zweite größere Actionfilm bei Bond kupfert ist eine Tatsache und stellt eine enorme Herausforderung für die Bond-Macher dar. Dafür haben sie aber auch einen vorprogrammierten Hit, wenn sie nicht völlig daneben langen.
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Da gebe ich dir Recht.vodkamartini hat geschrieben:Natürlich war die Präsenttion der "Klischees" nicht immer ein Volltreffer. Das bedetet aber nicht, dass wir sie gar nicht mehr sehen wollen.
Daniel Craig und Michael G. Wilson haben darüber kürzlich ja auch gesprochen:
Producer Michael G. Wilson says that though some Bond fans will consider it heresy, he was glad to break tradition.
Produzent Michael G. Wilson sagt, obwohl einige Bond Fans es als falsch betrachten werden, dass er froh ist mit der Tradition zu brechen.
"I feel free," he said during a location shoot in Chile last spring. "We always had to have those scenes in the movie. Now we have scenes only if they're necessary."
"Ich fühle mich frei," sagte er während der Dreharbeiten in Chile im Frühling. "Wir mussten immer diese Szenen in den Filmen haben. Nun bringen wie sie nur noch, wenn sie nötig sind."
Craig is signed to at least two more Bond films, and he says eventually all the familiar characteristics will reveal themselves. And he hopes they will be more satisfying now that they aren't delivered by rote.
"I'm as big a fan as anybody of all his catchphrases and the martini," he says. "But I want to find a new way of doing them."
"Ich bin ein genausogroßer Fan wie jeder andere von all diesen Sätzen und dem Martini," sagt er. "Aber ich will einen neuen Weg finden sie zu bringen."
Quelle: http://www.usatoday.com/life/movies/new ... bond_N.htm
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äh ja, DESWEGEN der schnitt mit CR und nun QOS. die macher haben ein extrem gutes händchen bewiesen und einen riesen hit gelandet. so ziemlich alle kritiker haben nach CR gesagt, dass bond entdlich wieder "ahead of its time" ist. und QOS setzt das fort.vodkamartini hat geschrieben:Dass inzwischen jeder zweite größere Actionfilm bei Bond kupfert ist eine Tatsache und stellt eine enorme Herausforderung für die Bond-Macher dar. Dafür haben sie aber auch einen vorprogrammierten Hit, wenn sie nicht völlig daneben langen.
oder ist deine antwort auf die abkupfernden actionfilme, dass bond noch mehr de klischees bedienen soll als in der brosnan zeit?
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der vollständigkeit halber: im laufe des tages und dieses wochenende werden wohl auch die pressekritiken von der presseaufführung heute in wien eintrudeln, die erste positive kritik ist bereits da:
http://apps.vienna.at/tools/kino/news/o ... -02010116/
http://apps.vienna.at/tools/kino/news/o ... -02010116/
Rasant und ohne Kompromisse: 007 - ein Quantum Trost
Das 22. James-Bond-Abenteuer läuft im November in den Kinos an. Wir haben den Streifen, der zu einem wirklich nicht unwesentlichen Teil in Vorarlberg spielt, vorab gesehen. Daniel Craigs zweiter Bond ist hart und kompromisslos wie sein Erstling "Casino Royale". Und mit Liebe gemacht; was man auch merkt.
Mexiko, Chile, Panama, Italien, Großbritannien - und Österreich: das sind die über den halben Globus verstreuten Drehorte, an denen "ein Quantum Trost" entstand. Die Szene auf der Bregenzer Seebühne in der berühmten Kulisse der "Tosca"-Produktion beschäftigte mehr als 1.000 Statisten in Abendgarderobe, mit denen die Sitzreihen des Amphitheaters gefüllt werden mussten.
Bond XXII ist zum ersten Mal eine direkte Fortsetzung seines Vorgängers, in dem die ungeklärten Fragen aus "Casino Royale" aufgegriffen und weitergesponnen werden.
Trostbedarf
Ein Quantum Trost braucht nicht nur ein schwer gezeichneter James Bond nach dem Tod der Schatzamts-Agentin Vesper, an die er in "Casino Royale" sein Herz verlor, ehe er von ihr verraten wurde. Auch Geheimdienst-Chefin M. und Bonds CIA-Kollege Felix Leiter müssen herbe Enttäuschungen einstecken und lieb gewordene Illusionen aufgeben. Die neue Bond-Gefährtin Camille hat sogar ihre gesamte Familie an brutale Verbrecher verloren. Ihr kann nur eines Trost bringen: Rache.
Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist jene mysteriöse Organisation, die Vesper zu ihrem Verrat erpresste. Die Vereinigung ist nicht die kleine Versammlung hasserfüllter Dunkelmänner, mit denen die Briten gerechnet haben, sondern eine - wie schon in früheren Bond-Filmen bewährte - weltumspannend organisierte Verschwörung mit fast unendlichen Ressourcen, der Hydra-artig für jeden abgeschlagenen Kopf drei neue zu wachsen scheinen.
Ein Quantum Wahrheit
Dabei macht die besonders dämonische Faszination von Bonds Gegnern aus, dass sie direkt aus dem Leben gegriffen scheinen. Karrieristen, Konzerne und Umweltschützer mit einem schon weit gediehenen Plan, der die Welt in einen tödlichen Würgegriff nehmen soll - auf einem Schlachtfeld, das die auf Öl und Energiegewinnung fixierten Regierungen noch gar nicht so richtig ernst nehmen wollen. Sie zielen nicht auf Armeen und Regierungen, sondern direkt auf die Menschen, auf die "kleinen Leute". Ihre Argumente und schönen Reden kennen wir alle von unseren Arbeitsplätzen und aus den Medien.
Enormer Einsatz
Die Teams, die das 22. Bond-Abenteuer realisierten, haben keine Kosten und Mühen gescheut: Beflügelt vom kommerziellen Erfolg von "Casino Royale" waren etliche Teams gleichzeitig in verschiedenen Teilen der Welt mit viel Einsatz aktiv, und das merkt man am Ergebnis. Mit viel Liebe zum Detail werden die Schauplätze illustriert, erstklassig abgestimmte Musikuntermalung und Parallelschnitte wie ein Pferderennen neben einer Verfolgungsjagd und Lara-Crofteske Kletterpartien auf instabilen Dachfirsten und schmalen Balkonen sorgen für zusätzliche Adrenalinschübe.
Und Gelegenheit für Adrenalinschübe gibt es wahrlich genug: Jeden Augenblick explodieren ruhige Gespräche oder Spaziergänge in wilde Gefechte auf Leben und Tod, wechseln sich abgehobene Spiele der Mächtigen in prächtigen Salons mit brutalen Morden auf ärmlichen Straßen ab.
Daniel Craig bieten diese rasanten Szenenwechsel und die dicht geballten Herausforderungen jede Menge Gelegenheit, das Profil "seines" James Bond im Unterschied zu seinen Vorgängern zu schärfen: Daniel Craig ist nicht cool oder lässig wie Connery, nicht witzig wie Moore und nicht politisch korrekt wie Brosnan. Daniel Craig ist ein "John Bull", ein echter Ur-Brite reinsten Wassers, der einstecken und einstecken kann, ruhig und eiskalt wartet und dann im entscheidenden Moment den einen harten, kompromisslosen Schlag austeilt, der wirklich zählt.
(Andreas Habicher)
Bond... JamesBond.de
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Das verlangt jetzt aber gar keiner, schliesslich war es besonders in DAD zu viel des Guten. Abier die Macher haben danach mit CR und jetzt offenbar noch stärker mit QOS die Richtung zu sehr umgedreht. Ein Mittelding wäre perfekt. Also so Filme wie z.B. LALD, TLD, usw. Aber soweit wird es offenbar nicht kommen. "Freuen" wir uns zu sehen wie Bond in den nächsten Filmen andere mit blossen Händen erwürgt und foltert, und sich dabei immer mehr vom charismatischen, humorvollen Gentleman entfernt, welcher er in guten Zeiten mal war. Selbst Dalton hatte in LTK szenenweise noch viel Stil (Casino-Szene), aber damit ist offenbar leider endgültig Schluss.danielcc hat geschrieben: oder ist deine antwort auf die abkupfernden actionfilme, dass bond noch mehr de klischees bedienen soll als in der brosnan zeit?
Ich lasse mich trotzdem überraschen, auch wenn ich von QOS nicht mehr so viel erwarte ausser einen guten, düsteren Actionfilm.
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Ich habe eben auf filmstarts.de und moviemaze.de die Kritiken zu QoS gelesen. Beide 9/10 Punkten! Siehst so aus, als würde QoS mindestens genauso gut werden wie CR. Ehrlich gesagt habe ich auch nichts anderes erwartet. Die kurze Spielzeit scheint dem Filmtempo sehr gut zu bekommen. Die Action soll großartig sein. Die Story sehr gut und realitätsbezogen. Bond ist ein Berserker!
Klingt nach nem harten Streifen! Freue mich durch die positiven Kritiken umso mehr auf QoS!
Oh man, 5. November, mach hinne!

Klingt nach nem harten Streifen! Freue mich durch die positiven Kritiken umso mehr auf QoS!
Oh man, 5. November, mach hinne!

"The name's Bond. James Bond."
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Schon zu LTK meinten Kritiker aus allen Ecken des Planeten, das dieser Berserker Bond oder auch "Rambond" nichts mehr mit diesem "alten Bond" zutun hat. Das gleiche wird jetzt auch gesagt. Ich halte diese Aussagen für völligen Quatsch. Die Kritiker können alle Bond-Filme noch nicht mals aufzählen, bzw. haben sie über Jahrzehnte gesehen und dann insgesamt auch nur die Hälfte. Die aktuellsten bleiben immer im Hinterkopf und da es nun mal Tradition ist, das man mit einem neuen Darsteller einen neuen Weg geht, ist der Darsteller immer der Buh-Mann. Das ist seid George Lazenby so und wird auch immer bleiben.
Leute, ihr nehmt das alles viel zu ernst. Sobald ein Kritiker ein Wort wie "Bondtypisch" in den Mund nimmt, kann man schon aufhören zu lesen. Es fehlt einfach die Fachkenntnis (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Von daher würde ich höchstens auf Kritiken von "Insidern" wie Gernot oder der Person von dem 007 Magazin setzen. Selbst da sind die "Gewinnchancen" schlecht, da jeder seine eigene Meinung hat, wie man hier auch sieht.
Leute, ihr nehmt das alles viel zu ernst. Sobald ein Kritiker ein Wort wie "Bondtypisch" in den Mund nimmt, kann man schon aufhören zu lesen. Es fehlt einfach die Fachkenntnis (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Von daher würde ich höchstens auf Kritiken von "Insidern" wie Gernot oder der Person von dem 007 Magazin setzen. Selbst da sind die "Gewinnchancen" schlecht, da jeder seine eigene Meinung hat, wie man hier auch sieht.