Re: Der TV Serien Thread

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danielcc hat geschrieben: 22. August 2026 10:03 Ich muss jetzt doch noch mal was sagen zu The Agency.

Habe jetzt beide Staffeln geschaut. Es ist nicht so schlecht wie ich es vielleicht anfangs beschrieben habe.

Was mir positiv gefallen hat:
- Die detaillierte Darstellung der akribischen Geheimdienstarbeit. Ob das nun wirklich total realistisch ist, weiß ich nicht, aber es wirkt sehr authentisch
- Einige Sequenzen sind wirklich sehr spannend, und manchmal geht es in den Außenmissionen auch etwas Richtung James Bond.
- Viele der Darsteller jenseits von Fassbender. Zum Einen liebe ich absolut jede Szene mit Jeffrey Wright, vor allem aber die mit Richard Geere! Geere hat hier irgendwie seinen x-ten Frühling und er spielt so erfrischend "echt" und natürlich. Auch Saura Lightfoot-Leon ist toll. Mein Highlight ist Ambreen Razia als Blair, wobei deren Rolle manchmal ganze Folgen lang vergessen wird

Was ich weniger mochte:
- Die Handlung hört nie auf! Es geht immer weiter und weiter. Man kann nie mal durchatmen und das Gehirn abschalten, weil eine Mission beendet ist. Fast schon zwanghaft gibt es immer wieder eine neue Wendung, um den Zuschauer bei der Stange zu halten
- Etwas unglaubwürdig ist, dass bei all dem ultra professionellen Verhalten und den Vorschriften in der Agency, praktisch jeder Mitarbeiter dennoch Dreck am Stecken hat, und ständig aus privaten Gründen Sch... baut. Insbesondere, dass wesentliche Teile der Handlung und Martians Verhalten bis zum Hochverrat nur auf der Liebe zu einer Frau basieren... nun ja
- Alles was mit der Psychologin zu hat ist langweilig und klischeehaft geschrieben. So als wisse man gar nicht, was man mit ihr vorhabe
Ich bin ja etwas beruhigt, dass du es dir doch noch angesehen hast und es dir dann auch noch gefallen hat. Du hast die insgeheime Aufnahmeprüfung bestanden, sozusagen :)

Aber mal ehrlich, wer aktuell eine bessere Spionage-/Agentenserie kennt, bitte her damit!
Bond... JamesBond.de

Re: Der TV Serien Thread

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Habe jetzt nach der letzten Reacher Staffel auch den Ableger Neagley laufen. Bisher vier Folgen. Ist ein wenig wie Reacher nur mit deutlich weniger physischer Gewalt - dadurch dann aber auch ein recht konservativer Krimi. Die Hauptdarstellerin ist toll. Weiß noch nicht ganz, wohin die Sache aus ihrer Kindheit laufen soll (bzw ich ahne schlimmes...).
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Der TV Serien Thread

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vodkamartini hat geschrieben: Heute 11:07 Ich schau aktuell mal wieder Baywatch, sind tw auch recht konservative Krimis, Mitchs Kindheit bleibt aber zum Glück außen vor.

Da ist aber zumindest in einer Folge alles abgehandelt :-)
Habe auch immer mal wieder solche Phasen. Baywatch zeigt irgendwie so plakativ, wie sich die Welt in 30 Jahren verändert hat. Damals war nur Sommer, Sonne, Körperkult, Spaß, Unterhaltung. Baywatch ist für mich der Inbegriff von unbeschwerter Teenager Zeit :-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Der TV Serien Thread

1507
Das liegt vermutlich eher am Alter der Erstsichtung als an dem der Serie. Natürlich ist das weitestgehend fluffiger Feelgood-Stroff und auch zunehmend seichter werdend. Aber unter der Oberfläche sind schon allerlei nicht Eitel-freude-Themen drin. Obdachlose, Wohnungsnot, Immobilienpreise in LA, Strandkriminalität, Alleinerziehende, Scheidungskinder, Drogenmissbrauch etc. Gerade in der ersten Season sind viele Kriminalfälle drin, die natürlich mit dem Leben der echten Rettungsschwimmer gar nichts zu tun haben.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Der TV Serien Thread

1509
Ja, natürlich. Aber da war das serielle Erzählen im TV auch noch nicht in Mode. Da muss nach jeder Folge ein Abschluss her. Da gibt es zwar ein paar Handlungsstränge, die sich durch die gesamte Staffel ziehen, aber im Grunde hat jede Folge ein eigenes Thema.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/