Welcher ist für euch der beste "Indiana Jones"-Film?

Jäger des verlorenen Schatzes
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (7%)
Indiana Jones und der Tempel des Todes
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Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
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Indiana Jones und das Rad des Schicksals
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Re: Indiana Jones

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Ich habe immerhin noch nichts gelesen von dem was viele befürchtet haben was inhaltliche Entscheidungen angeht.

Was mich aber am meisten "erstaunt" ist, dass Actionmäßig fast nur über die Marokko Szene gesprochen wird, die ich nun mal schon kenne
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Indiana Jones

1052
danielcc hat geschrieben: 19. Mai 2023 13:28 Ich habe immerhin noch nichts gelesen von dem was viele befürchtet haben was inhaltliche Entscheidungen angeht.

Was mich aber am meisten "erstaunt" ist, dass Actionmäßig fast nur über die Marokko Szene gesprochen wird, die ich nun mal schon kenne
Wenn ich solche Diskussionen und die Instant-Kritiken lese, merke ich, dass ich mir vielleicht keinen Gefallen getan habe. Ich wünsche mich in Sachen Kinogenuss in die Neunziger zurück. Es hatte schon was für sich, als nicht schon jede Szene im vorhinein im Netz zerpflückt wurde. Und man selber macht ja fleißig mit. Naja, anderes Thema. Eigentlich scheint der Film alles zu haben, was man sich von einem Indy-Film wünscht. Man fragt sich, was denn nun schon wieder fehlt. Ich hoffe, ich kann den Film trotzdem genießen.
"Schnickschnack! Tabasco!"

Re: Indiana Jones

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UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben: 19. Mai 2023 13:57 Eigentlich scheint der Film alles zu haben, was man sich von einem Indy-Film wünscht. Man fragt sich, was denn nun schon wieder fehlt.
Steht in den Kritiken: Gutes Pacing, starke Actionszenen, eine schlüssige Handlung, Abenteuerfeeling etc. :wink:

Ich kann sowas entspannt lesen, lasse mich davon nahezu gar nicht beeinflussen. Dafür werde ich zu oft im Kino überrascht oder stelle fest, wie "falsch" so manche professionellen Kritiken im Vorfeld liegen.
https://filmduelle.de/
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Let the sheep out, kid.

Re: Indiana Jones

1055
Casino Hille hat geschrieben: 19. Mai 2023 14:08
UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben: 19. Mai 2023 13:57 Eigentlich scheint der Film alles zu haben, was man sich von einem Indy-Film wünscht. Man fragt sich, was denn nun schon wieder fehlt.
Steht in den Kritiken: Gutes Pacing, starke Actionszenen, eine schlüssige Handlung, Abenteuerfeeling etc. :wink:

Ich kann sowas entspannt lesen, lasse mich davon nahezu gar nicht beeinflussen. Dafür werde ich zu oft im Kino überrascht oder stelle fest, wie "falsch" so manche professionellen Kritiken im Vorfeld liegen.
Das wünsche ich mir auch für mich. Ich habe den Eindruck, mancher Kritiker möchte eigentlich lieber nochmal "Raiders" oder "Crusade" schauen, weil er eben damit aufgewachsen ist. Jede Neuerung, jedes bisschen anders wird unbewusst als Fremdkörper wahrgenommen und abgestoßen, und die heilige Trilogie wird in der Erinnerung noch besser gemacht, als sie ist. Ich erzähl hier wohl auch nichts Neues, es ärgert mich nur immer wieder.
Zum Film selbst: Wenn die Trailer nicht komplett lügen, sollten die Actionszenen aber mindestens ordentlich werden. Und schlüssige Handlung, ach, nun ja, Temple of Doom ist mein Liebling der bisherigen vier ...
"Schnickschnack! Tabasco!"

Re: Indiana Jones

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Casino Hille hat geschrieben: 19. Mai 2023 14:08
UNIVERSAL EXPORTS hat geschrieben: 19. Mai 2023 13:57 Eigentlich scheint der Film alles zu haben, was man sich von einem Indy-Film wünscht. Man fragt sich, was denn nun schon wieder fehlt.
Steht in den Kritiken: Gutes Pacing, starke Actionszenen, eine schlüssige Handlung, Abenteuerfeeling etc. :wink:

Ich kann sowas entspannt lesen, lasse mich davon nahezu gar nicht beeinflussen. Dafür werde ich zu oft im Kino überrascht oder stelle fest, wie "falsch" so manche professionellen Kritiken im Vorfeld liegen.
Ja, das geht mtr auch so, aber ich kenne schon sehr viele, die sich da arg beeinflussen lassen und den Film dann mit dieser bestimmten Brille sehen.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Indiana Jones

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Ich behaupte, es ist sehr schwer sich nicht beeinflussen zu lassen, insbesondere wenn man jünger ist.

Entweder kann geht in den Film um das bestätigt zu sehen, was andere schon geschrieben haben, oder man geht in einen Film um zu beweisen, dass das was andere geschrieben haben gar nicht stimmt. In jedem Fall geht man mit einem Vorwissen in einen Film, und das beeinflusst einen. es gibt ja auch einen Grund warum "influencer" so populär und gut bezahlt sind, weil sich eben viele leicht beeinflussen lassen.

Natürlich ist das etwas anders wenn man wie Vodka schon ein reiferes Alter hat - aber auch dann hat man zumindest eine Erwartungshaltung. Hinzu kommt noch die Verfassung an dem Tag.

Ich sehe das ja auch an mir: Ein und derselbte Film kann mich großartig unterhalten oder zu Tode langweilen.

Ich hatte mich erst gewundert, dass man Indie 5 so früh schon in Cannes zeigt. Jetzt glaube ich aber, dass das sogar ein Vorteil sein kann, weil die etwaige Empörung /(oder geäußerte Unzufriedenheit) bis zum Kinostart abgeklungen ist
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Re: Indiana Jones

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danielcc hat geschrieben: 19. Mai 2023 14:55 Entweder kann geht in den Film um das bestätigt zu sehen, was andere schon geschrieben haben, oder man geht in einen Film um zu beweisen, dass das was andere geschrieben haben gar nicht stimmt. In jedem Fall geht man mit einem Vorwissen in einen Film, und das beeinflusst einen.
Kann bei dir so sein, aber ist bei anderen nicht so. Auch eine bewusste Nicht-Beeinflussung wäre dann nach deiner Auffassung eine Beeinflussung. :) Äußere Eindrücke hat jeder Mensch immer, aber das ist eine langweilige Binsenweisheit. Ich guck über 170 Filme im Jahr, und zig Serien, das allermeiste vorab, ohne das es also bereits Kritiken oder Meinungen gibt. Und ich stelle da keinen großen Unterschied zu Zeug fest, bei dem ich vorher bereits Kritiken gelesen habe (was selten vorkommt).
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Re: Indiana Jones

1059
Mag sein, dass du eine Ausnahme bist was die offensichtliche Beeinflussung angeht.
Deine Beeinflussing besteht aber sowieso schon darin, dass du "professionell" an Filme herangehst.
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Re: Indiana Jones

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Aber Daniel, das ist doch banal. Du bist dann als Indy-Fan vorab "beeinflusst", ein Harrison-Ford-Fan ist vorab "beeinflusst" etc. Ist doch lahm. :D Genau das meine ich ja. Mit dieser Philosophie geht jeder mit vorgefertigten Ansichten in einen Film, und damit sind sogar die, die im Vorfeld alles meiden, wiederum beeinflusst. Dann ist auch noch jeder von uns anders aufgewachsen, hat mit anderen Filmen die "Filmwelt" kennengelernt, kommt aus anderen sozialen Schichten, hat unterschiedliche Lebenserfahrungen etc., die einen alle prägen und beeinflussen. Nur: Wenn alle beeinflusst (bzw. voreingenommen) sind, dann ist es halt letztlich niemand mehr.

Lustig ist allerdings, dass jetzt bei einem Film, der im Schnitt eher mittelmäßige bis schlechte Kritiken bekommt, wieder über "Beeinflussung" diskutiert wird, das aber bei Filmen, die gut ankommen, hier im Forum sehr viel seltener ein Thema ist. :D
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Re: Indiana Jones

1061
Ist mir auch schon aufgefallen. Wie gesagt, für mich als "reifere" Persönlichkeit ist die Beeinflussungsgefahr sehr gering. Bin halt zu alt für den Sch ... .

Wenn überhaupt weiß ich bei manchen Kritiken ein wenig wohin die Reise gehen könnte, wenn ich den Autor gute kenne, also sehr viele seiner Kritiken gelesen habe und ihn damit ein wenig einschätzen kann. Auch im Vergleich zu meinen Vorlieben und Haltungen.
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https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Indiana Jones

1062
Meine Erwartungshaltung ist jedenfalls nach den ersten Reviews doch wieder gesunken, also vielleicht gefällt's mir dann am Ende ;). Ich hoffe nur, dass ich es bis zum Kinobesuch ohne Spoiler schaffe, aber ich fürchte bis dahin wird das fast nicht klappen, irgendeine Idioten-Seite oder Tweet wird es in der Überschrift stehen haben...
Bond... JamesBond.de

Re: Indiana Jones

1063
Vorfreude habe ich zum Glück nie verspürt. Bin eher schadenfroh, dass sich meine laaaaaange vorab geäußerten Bedenken nun vollends zu bewahrheiten scheinen.
Es ist an der Zeit, dass endlich aufgehört wird, alte Mythen abzumelken oder an heutige Standards anzupassen. Ich konstatiere eine im Kino noch nie dagewesene Ideenarmut von Seiten der großen Studios, angeführt durch Nestlé, pardon Disney.
Das gesunde Mittelfeld ist vollends verschwunden und den Markt teilen sich inzwischen nunmehr Big Player, Streamingdienste und minimal budgetierte unabhängige Arthaus-Filme, die dann ebenfalls von den Giganten aufgekauft und vertrieben werden.
Eine 40 bis 100 Millionen-Produktion wie noch in den 2000ern üblich - das gibt’s nur noch bei Netflix und Prime zur Neukund*innen-Aquise.
"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert."
"Doch wer sich bückt nach dem schmalen Taler, verpasst das große Bündel."

Re: Indiana Jones

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Am Ende wird Indie 5 in den Kinos 900 Mio einspielen und dann wollen wir mal sehen wie es mit deiner Schadenfreude aussieht.
So sehr ich dir auch in der Analyse Recht gebe (das gesunde Mittelmaß an Filmen fehlt heute völlig!) so sehr kann man doch die Studios verstehen. Die Produktion von Filmen ist heute (warum auch immer) viel teurer geworden, warum sollte man da also Risiken eingehen?
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Re: Indiana Jones

1065
Genauso kann man aber auch jeden verstehen, der die Schnauze voll davon hat. Indy 5 wird insbesondere dafür kritisiert bislang, überflüssig und "too safe" zu sein. Ob das auf diesen Film jetzt speziell zutrifft ... da muss sich dann jeder seine eigene Meinung bilden. Aber grundsätzlich bin ich auch froh, wenn die Studios dafür mal auf den Deckel kriegen.
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