Gavin geht aber auf die Kappe von EON, die offenbar aus ihrem Irrtum mit Lazenby nix gelernt hatten. Es ist der "Verdienst" von UA ( in Person von David Picker), dass Gavin nicht Bond wurde, sondern man auf die teure Karte Connery setzte. Wenn es nach Broccoli und Saltzman gegangen wäre, dann hätte man die günstige Lösung auch genommen. Dass bislang kein Ami Bond wurde ist sicherlich kein Zufall, aber so ein No-Go als wie es oft dargestellt wird war es auch nie, siehe Gavin und Brolin, die durchaus ernsthaft in Erwägung gezogene Alternativen waren. Meine Vermutung ist ohnehin: das würde vermutlich wieder einen anfänglichen Shitstorm geben a la Craig-Inthronisierung, der sich spätestens mit VÖ des Films legen würde. GP hat es schon richtig gesagt: komischerweise beschwert sich niemand, wenn Costner Robin Hood spielt oder Mel Gibson das brave schottische Herz, warum sollte dann also ausgerechnet die schauspielerisch extrem fordernde Rolle des James Bond einen Briten erfordern?
GoldenProjectile hat geschrieben: 26. März 2023 21:46
Nur schon dass der Bonddarsteller in Interviews und hinter den Szenen mit Ami-Akzent sprechen würde, wäre irgendwie sehr schräg und macht diesen Bond vielmehr zu einem reinen Schauspielauftrag, statt zu einer Rolle, die der Darsteller ein gewisses Stückweit auch verkörpert.
Du meinst, das würde den unbedarften Zuschauer mehr aus der Illusion rausreissen, als wenn der Bonddarsteller außerhalb der Rolle plötzlich öffentlich in Frauenkleidern auftritt?
