Ich meinte auch nicht die DC-Filme, die sind in den letzten Jahren sehr unglücklich verlaufen (Ausnahme: Aquaman. Und Shazam war auch ganz nett), sondern das Universum generell. Die Mythologien, Geschichten und Figuren sagen mir bei DC viel mehr zu, Comics lese ich bisher auch nur von DC (obwohl ich Marvel da nicht kategorisch ausschliesse, aber es ist eben nur zweite Priorität). Bei X-Men sind für mich immer noch Logan und vor allem First Class Spitze, Teil 1, Teil 2 und eventuell noch The Wolverine zumindest richtig gut. Lustigerweise interessieren mich die in Comicform überhaupt nicht, da würde ich bei Marvel eher noch zu anderen Figuren als Lesestoff greifen. Aber ich bin da wohl zu sehr von den Filmen geprägt und könnte mir die X-Men im Zusammenspiel mit anderen Marvel-Figuren und ohne die durch die Filme vorgenommenen Veränderungen gar nicht vorstellen.vodkamartini hat geschrieben: 29. April 2019 18:04 Kann weniger euphorische Meingen durchaus nachvollziehen. Im gigantomanischen Fantasy-Bereich - zu dem ich Marvel zähle - gibt es unzählige Spielarten und jeder mag was anderes (Herr der Ringe, Game of Thrones, Potter, die Superhelden) ...
Witzigerweise geht es mir genau umgekehrt wie dir, soll heißen, dass ich (bei den Filmen!, weniger bei den Comics) Marvel gegenüber DC klar bevorzuge (Ausnahme die Nolan-Trilogie), da das einfach deutlich schmissiger, lässiger, runder und sympathischer unters Volk geknallt wird. Die X-Men mocht ich nie sonderlich, da ist mir der Avengers-Stadl dann doch lieber als der Mutanten-Stadl (Teil 2 und First Class mal ausgenommen, die Wolverines sind allesamt ziemlich medioker).
Hier ist noch ein Thor-Fan, der war schon früher trotz des langweilig aufgezogenen Asgard-Märchenprinz-Backgrounds ein lässiger Geselle aber was man seit Ragnarök mit ihm anstellt ist noch spassiger und vor allem abwechslungsreicher. Als jemand, dessen Superhelden-Vorliebe aus Begeisterung für klassische Mythologien entstanden ist (wenn auch bei mir mehr aus der griechisch-römischen als aus der nordisch-germanischen Ecke) finde ich solche anthropomorphischen Superhelden-Götter enorm launig, vor allem wenn dann mit dem Kontext gespielt wird wie beim dauerbesoffenen Videogamer Thor in Endgame. Ich mag aber auch Hulk. Tony Stark wird schwer zu ersetzen sein, auch für mich, aber ich glaube ein grosser Teil der breiten Marvel-Masse hat längst Figuren und Darsteller wie Pratt, Cumberbatch, Holland und Bosman in einen ähnlichen Status gehoben, so dass die Filme noch eine Weile munter weiter geschaut werden.vodkamartini hat geschrieben: 29. April 2019 18:04 Das Unterschriften Ende finde ich sehr passend, denn das sind nun mal die Stamm-Avengers und Hawkeye einfach ne coole Socke. Hulk mochte ich schon in meiner dünnen Comic-Vergangenheit nie, aber so als Riesen-Maskottchen passt er schon ganz gut rein.
Im Prinzip ist es v.a. eine Geschichte von Tony Stark und Steve Rogers und deren Finales haben sie imo grandios hinbekommen. Mein heimlicher Liebling ist allerdings Thor, über seine "Entwicklung" kann man sicher geteilter Meinung sein. Den Panther finde ich als Charakter und Figur total langweilig, der lässt mich ziemlich kalt, so gesehen stört es micht nicht im geringsten, dass er praktisch keine Rolle spielt. Gut auch, dass die Guardians-Truppe nicht sonderlich präsent ist, zumal Starlord immer mehr zum Depp vom Dienst mutiert und der zugeschminkte Rest auch nicht gerade nachhaltig begeistern kann.
Klar, toppen kann man das Ganze nicht mehr und es wird sehr spannend sein, wie Feige das Intereese hoch halten will.
Aktuell sehe ich keine Figur, die es in punkto Charisma mit Stark/DowneyJr. aufnehmen kann, das könnte problematisch werden.