Wie findet ihr SPECTRE?

1/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (2%)
2/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (3%)
3/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (3%)
4/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (3%)
5/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (2%)
6/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 9 (7%)
7/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 19 (15%)
8/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 27 (21%)
9/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 29 (23%)
10/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 25 (20%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 127

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1111
TeeHee1980 hat geschrieben:Belucci's kurze Rolle ist perfekt so wie Sie ist und für mich ist das Zusammentreffen Bond's mit Lucia Scriarra
eines der Highlights des Filmes. Die Dialoge da alleine sind schon fantastisch.

Auch die Rolle des Mr. Hinx ist für mich richtig in der Grösse so wie sie ist und ebenso positiv aufgefallen.
dem ist nichts hinzuzufügen

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1112
danielcc hat geschrieben: Ähnlich aber mit Belucci. Ihre 5min im Film sind so wahnsinnig schön gefilmt und inszeniert, warum kann man das nicht genießen? Würde sie nicht vielleicht sogar verlieren von der Faszination wenn sie 20min im Film wäre?
Warum kann man das nicht als sensationelles Cameo begreifen, anstatt aus ihr (und jeder anderen Rolle) gleich eine Hauptrolle zu erzwingen?
Das ist für mich klassisches "Schönreden". Überzeugt mich gar nicht. Bellucci wurde groß herumgereicht bei der SP-Ankündigung und als einer der "Stars" des Films verkauft. Sie dann gerade mal ein paar Mnuten in einer einzigen Szene zu verheizen ist schon frech. Eine klassische Mogelpackung und zudem schade, da sie eine sehr charismatische Darstellerin ist (anders als Seydoux). Absolut verschenkt.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1113
ich rede mir nichts schön. Fand ihre Szenen Klasse.
Nun kann man natürlich sagen: Ich hatte vorher die Information dass ihr Auftritt kurz ist.
Andererseits ist das schlimmer als wenn man vorher die Information hat, dass sie als ein Star des Films verkauft wird?

Würde man wirklich vollkommen unvoreingenommen rangehen, was würde überwiegen: Dass sie tolle Szenen hat oder das sie zu kurz im Film ist?
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1116
vodkamartini hat geschrieben:Bellucci wurde groß herumgereicht bei der SP-Ankündigung und als einer der "Stars" des Films verkauft. Sie dann gerade mal ein paar Mnuten in einer einzigen Szene zu verheizen ist schon frech.
Aber das ist dann fehlgeleitete Kritik. Die müsste sich eher an das Marketing als an den Film richten. Denn du würdest die Szenen ja scheinbar nicht kritisieren, wenn sie vorab nicht groß angekündigt worden wäre.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1117
Casino Hille hat geschrieben:Lustig, das sehe ich komplett anders. Bereits SF hatte gute Action (die PTS ist toll gefilmt und stilvoll geschnitten). Action ist nicht gleich Spektakel und pubertäres Gepose.
Natürlich nicht. Sie sollte energetisch, druckvoll, spannend, aufregend sein. All das vermisse ich bei Mendes.

Casino Hille hat geschrieben:Bellucci spielt eine sehr kleine Rolle, die von der Gewichtung her mehr Platz nicht hätte kriegen dürfen. Hätte die Rolle stattdessen jemand unbekanntes spielen sollen?
Ja, dafür braucht es nicht Bellucci (außer ich drehe einen bewussten Cameo-Film), die zudem mit enorm Getöse angekündigt wurde.
Casino Hille hat geschrieben: Komisch, in der Realität (ja, es gibt ein Leben außerhalb des Forums) habe ich nun schon mehrfach begeisterte Reaktionen vernommen. Müssen alles Taube gewesen sein.
Quatsch. Ist Geschmacksache. Meiner ist das Gejammere definitiv nicht. Habe ähnliches ebenfalls von vielen vernommen. SChön wenn es dir gefällt, als Bondsong-Klassiker wird er nicht in die Geschichte eingehen. Da bin ich mir zu 100% sicher.

Casino Hille hat geschrieben: Er fehlt nicht im Finale, er ist nur nicht dabei. Eigentlich hat man Bautista sogar ideal genutzt.
Das sehe ich anders. Trotzdem ist sein Auftritt schon noch ok.
Casino Hille hat geschrieben: Mit Verlaub: So ein Unsinn! Wie auch Mendes ist Nolan halt kein Ausbeuter von dicken Explosionen und möglichst viel Spektakel, sondern inszeniert seine Action einfach viel ausgewogener, reduzierter und dafür eben sehr stilvoll. TDKR hat eine großartige PTS mit wahnsinnigen Stunts, später toll fotografierte Faustkämpfe und ist im Finale grandios inszeniert. Schade, wenn man dann mit völlig verkehrten Ansprüchen sich den Filmgenuss vermießt.
Mit Verlaub, so ein Quatsch. Nolans Action-Inszenierung hat mich nie in den Sessel gedrückt, oder begeistert. Selbst nicht in seinen starkeln Filmen (TDK, BB, Inception). Das ist solide, mehr aber auch wirklich nicht. Aber gut, wenn du das Finale in TDKR für grandios inszenierte Action hältst, dann kommen wir nun wirklich nicht zusammen. Ich sehe hier keine eigene Handschrift, sondern lediglich Redundanz. Trotzdem würde ich ihn noch höher einschätzen als Mendes, dem imo sowohl wirkliches Interesse, wie auch Gespür für Action fehlen. Sieht man in beiden Bondfilmen recht deutlich. Die Action ist ok, aber nicht erinnerungswürdig wie z.B. die Parcours-Verfolgung in CR.
Zuletzt geändert von vodkamartini am 11. November 2015 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1118
Casino Hille hat geschrieben:
vodkamartini hat geschrieben:Bellucci wurde groß herumgereicht bei der SP-Ankündigung und als einer der "Stars" des Films verkauft. Sie dann gerade mal ein paar Mnuten in einer einzigen Szene zu verheizen ist schon frech.
Aber das ist dann fehlgeleitete Kritik. Die müsste sich eher an das Marketing als an den Film richten. Denn du würdest die Szenen ja scheinbar nicht kritisieren, wenn sie vorab nicht groß angekündigt worden wäre.
Falsch. Ich kritisiere sie, weil Bellucci imo eine sehr gute und sehr charismatische Darstellerin ist, die ich als Regisseur in meinem Film nicht mit ein paar wenigen Minuten abspeisen würde. Klar, das liegt an dem in dieser Hinsicht einfalllslosen Skript, das mit der Figur nicht viel anzufangen weiß. Nur hätte diese Rolle auch eine weitaus unbekanntere Darstellerin genausogut ausfüllen können. Hätte für den Film gar nichts geändert, nur für das Marketing.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1119
Mir ist es sowas von egal, ob Smiths Song als Bondsong-Klassiker in die Geschichte eingehen wird. Ganz ehrlich: Es gibt nichts, was mir egaler sein könnte. Adele ist auch mit ihren grauenvollen Gesangsversuchen zum modernen Klassiker geworden und mehr als ein Achselzucken kann sie mir damit dennoch nicht entlocken. Du gibst da zu viel Wert auf solche totalen Nebensächlichkeiten. Ist doch völlig egal, ob die Mehrheit Smiths Song mag oder nicht. Ich finde den großartig, sehr emotional und ganz stark gesungen. Muss man nicht so sehen, aber du hast ja ganz bewusst von Wahrheiten und Unwahrheiten geschrieben und das sollte man unterlassen, wenn man sich selbst nicht anmaßen will, die alleine Deutungs- und Meinungshoheit zu besitzen. Genauso ist dieses Bellucci-Argument für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Natürlich kann man eine so gute Schauspielerin mit einer längeren und größeren Rolle würdigen, aber die Rolle selbst gibt nun einmal nicht mehr her. Klar, dann hätte man halt wen anderes besetzen können, aber warum eigentlich? Sie spielt das doch toll und SPECTRE ist eben selbst in solchen Nebenrollen hervorragend besetzt. Das ist einfach unverhältnismäßige Kritik in meinen Augen, vor allem aber ist sie in dieser Form (gerade als Bondfan) zu keinem Zeitpunkt schlüssig. Du wünscht dir also eine schlechtere und unbedeutenere Darstellerin in der Rolle der Lucia, weil eine große und gute Schauspielerin in so einer Rolle verschwendet ist? Dann ist genauso Ben Whishaw als Q fehlbesetzt, die Rolle ist nicht groß schwierig und könnte auch von jedem anderen gespielt werden, genau wie Fiennes M oder viele andere Rollen bei Bond.

Und bei Nolan verstehst du mich miss. Ja, das Finale von TDKR ist imo grandios inszeniert, aber du willst es als Action-Finale sehen, was es überhaupt nicht ist. Wer da die großen Bombast-Elemente vermisst, der ist natürlich enttäuscht, aber das will doch alles gar nicht Bombast sein, sondern ist meist eher ein Drama (und teilweise auch eine Charakterstudie) im Actiongewand.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1120
vodkamartini hat geschrieben:
Casino Hille hat geschrieben:
vodkamartini hat geschrieben:Bellucci wurde groß herumgereicht bei der SP-Ankündigung und als einer der "Stars" des Films verkauft. Sie dann gerade mal ein paar Mnuten in einer einzigen Szene zu verheizen ist schon frech.
Aber das ist dann fehlgeleitete Kritik. Die müsste sich eher an das Marketing als an den Film richten. Denn du würdest die Szenen ja scheinbar nicht kritisieren, wenn sie vorab nicht groß angekündigt worden wäre.
Falsch. Ich kritisiere sie, weil Bellucci imo eine sehr gute und sehr charismatische Darstellerin ist, die ich als Regisseur in meinem Film nicht mit ein paar wenigen Minuten abspeisen würde. Klar, das liegt an dem in dieser Hinsicht einfalllslosen Skript, das mit der Figur nicht viel anzufangen weiß. Nur hätte diese Rolle auch eine weitaus unbekanntere Darstellerin genausogut ausfüllen können. Hätte für den Film gar nichts geändert, nur für das Marketing.

Ganz ganz ehrlich, das verstehe ich nicht.
Gott sei Dank schreibt man bei Bond nicht die Rollen nachdem man sich irgendwelche Darsteller ausgesucht hat.
Es gab die Rolle der Lucia und man hat sie unglaublich stark besetzt. Soll sich das Drehbuch nun dafür entschuldigen? Soll man die Rolle ausweiten nur weil eine so tolle Schauspielerin zugesagt hat?
Soll man kleine Rollen grundsätzlich mit schwächeren Darstellern besetzen wenn man die Möglichkeit hat einen Volltreffer zu landen?
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1121
Danke Daniel, genau die gleichen Ideen gingen mir ebenfalls durch den Kopf. Die Rolle der Lucia ist so klein, weil sie im größeren Rahmen nicht in die Handlung passte. Und warum man jetzt eine schlechtere Darstellerin als Bellucci hätte deshalb besetzen sollen, will mir nicht in den Kopf. Wie gesagt: Das Marketing kann man da sicherlich kritisieren, aber den Film selbst? Klingt ein wenig wie Meckern des Meckerns Willen.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1123
Casino Hille hat geschrieben:Mir ist es sowas von egal, ob Smiths Song als Bondsong-Klassiker in die Geschichte eingehen wird. Ganz ehrlich: Es gibt nichts, was mir egaler sein könnte. Adele ist auch mit ihren grauenvollen Gesangsversuchen zum modernen Klassiker geworden und mehr als ein Achselzucken kann sie mir damit dennoch nicht entlocken. (...) Das ist einfach unverhältnismäßige Kritik in meinen Augen, vor allem aber ist sie in dieser Form (gerade als Bondfan) zu keinem Zeitpunkt schlüssig. Du wünscht dir also eine schlechtere und unbedeutenere Darstellerin in der Rolle der Lucia, weil eine große und gute Schauspielerin in so einer Rolle verschwendet ist? Dann ist genauso Ben Whishaw als Q fehlbesetzt, die Rolle ist nicht groß schwierig und könnte auch von jedem anderen gespielt werden, genau wie Fiennes M oder viele andere Rollen bei Bond.

Und bei Nolan verstehst du mich miss. Ja, das Finale von TDKR ist imo grandios inszeniert, aber du willst es als Action-Finale sehen, was es überhaupt nicht ist. Wer da die großen Bombast-Elemente vermisst, der ist natürlich enttäuscht, aber das will doch alles gar nicht Bombast sein, sondern ist meist eher ein Drama (und teilweise auch eine Charakterstudie) im Actiongewand.
Interessant, dass du immer so empfindlich reagierst, wenn jemand Smiths Song schlecht findet, aber bei jeder Gelegeheit Adeles Beitrag auf das Übeleste verreißt.
Deine Argumente sind nicht schlüssig. Ben Winshaw ist viel stärker in die Handlung integriert und zudem der "kleinere" Name.
Du versteht mich miss. Du meinst offenbar immer, ich würde den totalen Bombast und Krawumm vermissen. Nein, ich vermisse das Energetische, das Besondere, Einfallsreiche. Und für mich ist das Finale - des auch dramaturhgisch arg mediokren TDNR - keinesfalls grandios inszeniert.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/