Wie findet ihr Sag niemals nie???

1/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (1%)
2/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (4%)
3/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (4%)
4/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 10 (13%)
5/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 10 (13%)
6/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 18 (23%)
7/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 21 (27%)
8/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 6 (8%)
9/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (4%)
10/10
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (4%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 78

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

91
danielcc hat geschrieben:
Lieber maibaum,
Das ist nett ...
Nur weil du mich oder meine Meinung zu TB nicht magst,
Ich kann gut nachvollziehen das du diesen Eindruck bekommen hast, tatsächlich ist dem aber gar nicht so.
musst du nicht gleich meine Beitraege ad absurdum fuehren.
Das hat dein Beitrag eigentlich selber getan
Nirgends habe ich gesagt dass 'TB fast alles falsch macht'
Na, na, na ...

Und dass ausgerechnet du, dass Einspielergebnis als Argument bringst... Daran glaubst du doch selbst nicht :-)
Nö, habe ich aber auch gar nicht getan
Aber ich habe kein Probem damit zuzugeben, dass TB ein Riesenerfolg war.
Warum auch? Ist schließlich ein Fakt.
Nur als fan der serie und nach wiederholtem Ansehen fallen mir diese Kleinigkeiten auf, insb. Wenn die frage hier nach der persoenlich Wertung der beiden Filme im Vergleich war
Tja, aber war das jetzt eine Vermutung/Meinung das die NSNA Macher von den ssogenannten "TB Fehlern" gelernt haben? Hörte sich eher an als wolltest du da eine Tatsache wiedergeben.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

92
danielcc hat geschrieben:aus den Fehlern von TB hat man gelernt
Sorry, aber als ich das gelesen habe hatte ich plötzlich Broccoli und Saltzman vor Augen wie sie 1966 in einem Büro hocken und sich vollkommen deprimiert die Einspielergebnisse von TB anschauen:

B (verzweifelt): Wie konnte das nur geschehen? Wie konnte da nur geschehen?

S (schluchzend): Ich weiß es nicht, Cubby, ich weiß es doch auch nicht ...

B (niedergeschlagen) : Wir habens total vermasselt!

S (mit brechender Stimme): Das kannste aber laut sagen ...

B (sich plötzlich straffend): Aber wir werden aus dem Fiasko lernen! Wir werden es besser machen!

S (mit leichten Hoffnungsschimmer im Auge ... ): Meinst du?
(... der aber sofort wieder verlischt) Nein, nein wir sind aufgeschmissen ... komplett erledigt ...

B sackt wieder zusammen, S schluchzt wieder
Zuletzt geändert von Maibaum am 6. Mai 2012 16:53, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

93
Mein fazit begann ja explizit mit 'ich sehe es FUER MICH so'.
Reicht dir auch das nicht als Kennzeichnung meiner Meinung?

Im Uebrigen schreibt Anatol in gleicher Art und Weise ueber die gleichen 'Schwaechen' von TB ohne dass er aehnlich von dir angegangen wird.

Aber davon ab. So sicher bin ich mir gar nicht, ob ich NSNA besser finde als TB. Ich sehe es auch so, dass man NSNA staerker die 80er anmerkt als TB die 60er. Kann aber so sein wie es oben beschrieben wurde, dass die alten Filme schon wieder kultig sind, waehrend grad die 80er nicht ganz modern aber auch nicht ganz klassisch wirken.
Dennoch wirkt NSNA ganz anders auf mich als die Moorschen 80er Filme. Das liegt aber wohl mehr an der ohnehin Ausnahnmestellung des Films und Connerys comeback was auch an sich schon anachronistisch wirkt.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

94
danielcc hat geschrieben: Ich sehe es auch so, dass man NSNA staerker die 80er anmerkt als TB die 60er.
Woran konkret machst du es fest, dass man NSNA die 80er anmerkt? Ich frage aus ehrlicher Neugierde, denn es überrascht mich schon dass gerade dieser Film in diesem Zusammenhang hier im Thread schon mehrmals genannt wurde. An zeitspezifischen modischen "Torheiten" kann es doch eigentlich nicht wirklich liegen, da hier andere Bondfilme wie OHMSS, LALD oder TSWLM viel intensiver die Strömungen der jeweiligen Zeit wiederspiegelten als es der in dieser Beziehung eher neutrale NSNA tat. Auch im Hinblick auf die 80er ist der Film weit neutraler als die großen Trendsetter der damaligen Zeit wie zB Miami Vice. Daher nochmals konkret die Frage: wo spiegelt sich in NSNA der Zeitgeist stärker wieder als zB in TND oder DAD?

@Maibaum: ich könnte mir schon gut vorstellen, dass Kershner, Connery und Schwartzman vor der Produktion sich die Frage gestellt haben wie man TB an die Sehgewohnheiten des 80er Jahre Publikums anpassen könne. Und schaut man sich Filme der damaligen Zeit an, so sind lange ausführliche Passagen mit eher gedrosseltem Tempo wie man sie in TB häufiger antrifft nicht allzu häufig anzutreffen. So gesehen macht die Straffung von Szenen wie der Bombenentführung oder der finalen Unterwasserschlacht schon durchaus Sinn.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

95
AnatolGogol hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben: Ich sehe es auch so, dass man NSNA staerker die 80er anmerkt als TB die 60er.
Woran konkret machst du es fest, dass man NSNA die 80er anmerkt? Ich frage aus ehrlicher Neugierde, denn es überrascht mich schon dass gerade dieser Film in diesem Zusammenhang hier im Thread schon mehrmals genannt wurde. An zeitspezifischen modischen "Torheiten" kann es doch eigentlich nicht wirklich liegen, da hier andere Bondfilme wie OHMSS, LALD oder TSWLM viel intensiver die Strömungen der jeweiligen Zeit wiederspiegelten als es der in dieser Beziehung eher neutrale NSNA tat. Auch im Hinblick auf die 80er ist der Film weit neutraler als die großen Trendsetter der damaligen Zeit wie zB Miami Vice. Daher nochmals konkret die Frage: wo spiegelt sich in NSNA der Zeitgeist stärker wieder als zB in TND oder DAD?
Die Mode definitiv. Die Frauen tragen ganz schrecklich Klamotten. Fatima sieht schon fast zum Lachen aus, und auch die Frisuren sind auf eine negative Art typisch.
Aber das hat mehr mit Gewöhnung zu tun, und vielleicht da die 80ger gerade wieder en vogue werden, wird das in ein paar Jahren wieder alles cool aussehen.

Aber es ist wohl eher der ganze Stil des Filmes der für mich eben typisch 80ger ist. Wie man halt Action inszeniert, die ganze Kameraführung, der Bildaufbau, die Farben. Das ist aber im Detail schwer zu benennen, oder jedenfalls nur aufwändig zu erklären.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

96
Vermutlich ist der 60er/80er Vergleich Quatsch. Eigentlich wirkt NSNA auch eher zeitloser als die Moorschen 80er aber dennoch:
- die Musik ist weniger zeitlos als Barrys Musik
- das Videospiel von Bond und Largo ist eine nahezu einmalige zeitgenoessische Dummheit in der Bondreihe
- die Klamotten von Fatima wirken sehr 80er
- die Aerobic/Tanzsache von Domino
- sehr subjektiv aber auch das eher mondaene Suedfrankreich anstelle der zeitlos extischen Karibik
- der alberne Sidekick Charakter Small Fawcett

Alles nix weltbewegendes und vielleicht auch nicht mehr als in anderen Bondfilmen. Vielleicht liegts einfach daran, dass ich in Summe ein zwigespaltenes Verhaeltnis zu den 80er Bondfilmen hab
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

97
danielcc hat geschrieben:Mein fazit begann ja explizit mit 'ich sehe es FUER MICH so'.
Reicht dir auch das nicht als Kennzeichnung meiner Meinung?
Doch, doch, das reicht eigentlich ...
Im Uebrigen schreibt Anatol in gleicher Art und Weise ueber die gleichen 'Schwaechen' von TB ohne dass er aehnlich von dir angegangen wird.
Anatols Begründungen sind für mich meist nachvollziehbar, auch wenn ich sie nicht teile.
Mich stören keine abweichenden Meinungen, sondern deine für mich oft abenteuerlichen Begründungen. Aber da habe ich zugegebenermaßen auch viel Spaß dran. ;)

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

98
Maibaum hat geschrieben: Die Mode definitiv. Die Frauen tragen ganz schrecklich Klamotten. Fatima sieht schon fast zum Lachen aus, und auch die Frisuren sind auf eine negative Art typisch.
Aber das hat mehr mit Gewöhnung zu tun, und vielleicht da die 80ger gerade wieder en vogue werden, wird das in ein paar Jahren wieder alles cool aussehen.

Aber es ist wohl eher der ganze Stil des Filmes der für mich eben typisch 80ger ist. Wie man halt Action inszeniert, die ganze Kameraführung, der Bildaufbau, die Farben. Das ist aber im Detail schwer zu benennen, oder jedenfalls nur aufwändig zu erklären.
Als was die filmische Optik angeht widerspreche ich dir nicht, allerdings sieht der typische Hollywoodfilme der damaligen Zeit (zB Spielbergs damalige Outputs oder Kershners Imperium) auch nicht wirklich anders aus, das wäre dann also eher ein generelles Problem was man mit dem Stil der 80er hat (oder eben auch nicht).

Bezüglich der Mode kann ich allerdings nicht folgen, gerade die Frisuren der Damen sind verglichen mit den damals üblichen hochtoupierten Superdauerwellen eher zurückhaltend, Carerra und Basinger haben ja eh sehr glattes Haar und tragen dieses in NSNA auch nicht gerade übermäßig extravagant. Die Klamoten der Damen sind jetzt auch nicht sooo extrem, schau dir mal an was sie bei Dynasty oder Dallas alles getrieben haben ich sag nur Schulterpolster wie ein Football-Spieler - da ist NSNA auch weit weg davon. Carerras Outfits sind schon recht extravagant, aber eher rollenbedingt und wie ich finde auch nicht übermäßig zeitgenössisch. Der größte VErweis auf damalige Trends ist eigentlich Largos Videospiel Domination.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

100
danielcc hat geschrieben:Vermutlich ist der 60er/80er Vergleich Quatsch. Eigentlich wirkt NSNA auch eher zeitloser als die Moorschen 80er aber dennoch:
- die Musik ist weniger zeitlos als Barrys Musik
- das Videospiel von Bond und Largo ist eine nahezu einmalige zeitgenoessische Dummheit in der Bondreihe
- die Klamotten von Fatima wirken sehr 80er
- die Aerobic/Tanzsache von Domino
- sehr subjektiv aber auch das eher mondaene Suedfrankreich anstelle der zeitlos extischen Karibik
- der alberne Sidekick Charakter Small Fawcett

Alles nix weltbewegendes und vielleicht auch nicht mehr als in anderen Bondfilmen. Vielleicht liegts einfach daran, dass ich in Summe ein zwigespaltenes Verhaeltnis zu den 80er Bondfilmen hab
Punkt 2 und 4 und bedingt auch 3 kann ich nachvollziehen, bei Punkt 1,5 und 6 sehe ich aber nicht wo das besonders 80s-like sein soll. Warum ein zeitgenössischer VErweis wie Domination eine DUmmheit sein soll verstehe ich auch ehrlich gesagt nicht. Ein Film wird nicht automatisch schlechter dadurch, dass man einige aktuelle Moden verarbeitet hat - siehe OHMSS, LALD oder TSWLM.


Maibaum hat geschrieben:Stimmt das Videospiel, das ist so etwas was aktuell natürlich sehr modern war, aber im zeitlichen Abstand dann extrem altmodisch und zeitbehaftet wirkt.

Während klassische Spiele wie Poker oder Baccara zeitlos wirken.
Find ich gar nicht so schlimm, da durch die 3D-Optik das Ding trotz seiner fast 30 Jahre auch heute noch vergleichsweise gut wegkommt. Es ist ja keine Minimalgrafik a la Pong und ehrlich gesagt wie ich finde auch eine witzige ALternative zu dem damals durch die vielen Vorgängerfilme doch schon sehr abgenudelten Baccarat...
Zuletzt geändert von AnatolGogol am 6. Mai 2012 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

101
AnatolGogol hat geschrieben:
Maibaum hat geschrieben: Die Mode definitiv. Die Frauen tragen ganz schrecklich Klamotten. Fatima sieht schon fast zum Lachen aus, und auch die Frisuren sind auf eine negative Art typisch.
Aber das hat mehr mit Gewöhnung zu tun, und vielleicht da die 80ger gerade wieder en vogue werden, wird das in ein paar Jahren wieder alles cool aussehen.

Aber es ist wohl eher der ganze Stil des Filmes der für mich eben typisch 80ger ist. Wie man halt Action inszeniert, die ganze Kameraführung, der Bildaufbau, die Farben. Das ist aber im Detail schwer zu benennen, oder jedenfalls nur aufwändig zu erklären.
Als was die filmische Optik angeht widerspreche ich dir nicht, allerdings sieht der typische Hollywoodfilme der damaligen Zeit (zB Spielbergs damalige Outputs oder Kershners Imperium) auch nicht wirklich anders aus, das wäre dann also eher ein generelles Problem was man mit dem Stil der 80er hat (oder eben auch nicht).
Genau, das kann sich in dem Moment wieder ändern wo die 80ger Mode wieder in Mode kommt.
Ging mir mit 70ger Filmen so, die für mich Anfang der 90ger aufgrund der Frisuren und Kleidung problematisch aussahen, aber dann 5 -10 Jahre später wieder verdammt cool wirkten.
Bezüglich der Mode kann ich allerdings nicht folgen, gerade die Frisuren der Damen sind verglichen mit den damals üblichen hochtoupierten Superdauerwellen eher zurückhaltend, Carerra und Basinger haben ja eh sehr glattes Haar und tragen dieses in NSNA auch nicht gerade übermäßig extravagant. Die Klamoten der Damen sind jetzt auch nicht sooo extrem, schau dir mal an was sie bei Dynasty oder Dallas alles getrieben haben ich sag nur Schulterpolster wie ein Football-Spieler - da ist NSNA auch weit weg davon. Carerras Outfits sind schon recht extravagant, aber eher rollenbedingt und wie ich finde auch nicht übermäßig zeitgenössisch. Der größte VErweis auf damalige Trends ist eigentlich Largos Videospiel Domination.
Doch, doch das habe ich gerade heute wieder als sehr stark empfunden. Sehr stark auch bei den kleineren Rollen wie Nicole und die
Shrublands Schwester. Basingers Haar z.b. ist nicht wirklich glatt, es fällt zwar herunter, sieht aber durch leichte Wellen vollkommen anders aus als ein ähnlicher 70ger Jahre Schnitt.
Das ist jetzt sehr subjektiv, aber da sieht NSNA irgendwie negativer aus als die Moore Bonds der Dekade.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

102
Trotzdem sehe ich nicht, warum das den Film schlechter machen sollte. Ich finde es durchaus reizvoll, wenn man einem Bondfilm erstens filmisch ansieht wann er entstanden ist und er zweitens auch kurze Ausschnitte der damaligen Kultur oder Mode wiederspiegelt. Dadurch bekommen die Filme ihre eigene Identität, etwas was ich zB bei den Brosnanfilme vermisse die zwar alle typisch "90s" aussehen, aber ohne eigenständige Abstufungen wie in den Filmen der 60er, 70er und 80er. Ich brauche keine Filme, in denen jegliche Verweise zur Enstehungszeit krampfhaft vermieden wurden. Wer damit ein Problem hat wird wohl auch in 10 Jahren mit den derzeit aktuellen Filmen ein Problem haben.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

103
AnatolGogol hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:Vermutlich ist der 60er/80er Vergleich Quatsch. Eigentlich wirkt NSNA auch eher zeitloser als die Moorschen 80er aber dennoch:
- die Musik ist weniger zeitlos als Barrys Musik
- das Videospiel von Bond und Largo ist eine nahezu einmalige zeitgenoessische Dummheit in der Bondreihe
- die Klamotten von Fatima wirken sehr 80er
- die Aerobic/Tanzsache von Domino
- sehr subjektiv aber auch das eher mondaene Suedfrankreich anstelle der zeitlos extischen Karibik
- der alberne Sidekick Charakter Small Fawcett

Alles nix weltbewegendes und vielleicht auch nicht mehr als in anderen Bondfilmen. Vielleicht liegts einfach daran, dass ich in Summe ein zwigespaltenes Verhaeltnis zu den 80er Bondfilmen hab
Punkt 2 und 4 und bedingt auch 3 kann ich nachvollziehen, bei Punkt 1,5 und 6 sehe ich aber nicht wo das besonders 80s-like sein soll. Warum ein zeitgenössischer VErweis wie Domination eine DUmmheit sein soll verstehe ich auch ehrlich gesagt nicht. Ein Film wird nicht automatisch schlechter dadurch, dass man einige aktuelle Moden verarbeitet hat - siehe OHMSS, LALD oder TSWLM.
Manchmal schon, je nachdem eben wie gut der Kram altert.

Domination ist natürlich keine Dummheit, aber etwas was heute etwas lächerlich wirken kann.

Punkt 5 und 6 sind sicherlich nichts Jahrzehnt spezifisches

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

104
AnatolGogol hat geschrieben:Trotzdem sehe ich nicht, warum das den Film schlechter machen sollte. Ich finde es durchaus reizvoll, wenn man einem Bondfilm erstens filmisch ansieht wann er entstanden ist und er zweitens auch kurze Ausschnitte der damaligen Kultur oder Mode wiederspiegelt. Dadurch bekommen die Filme ihre eigene Identität, etwas was ich zB bei den Brosnanfilme vermisse die zwar alle typisch "90s" aussehen, aber ohne eigenständige Abstufungen wie in den Filmen der 60er, 70er und 80er. Ich brauche keine Filme, in denen jegliche Verweise zur Enstehungszeit krampfhaft vermieden wurden. Wer damit ein Problem hat wird wohl auch in 10 Jahren mit den derzeit aktuellen Filmen ein Problem haben.
Ja, das wird so sein.

Filme altern, manche gut manche nicht so gut. Es macht wenig Sinn über so etwas nachzudenken wenn man gerade einen Film dreht.

Und ich finde schon das Filme im Abstand durch ihre Zeitgebundenheit auch erheblich an Qualität verlieren können. Aber auch umgekehrt gewinnen können.

Re: Filmbesprechung: "Never Say Never Again"

105
Maibaum hat geschrieben: Ja, das wird so sein.

Filme altern, manche gut manche nicht so gut. Es macht wenig Sinn über so etwas nachzudenken wenn man gerade einen Film dreht.

Und ich finde schon das Filme im Abstand durch ihre Zeitgebundenheit auch erheblich an Qualität verlieren können. Aber auch umgekehrt gewinnen können.
Das ist letztlich dann aber eine rein subjektiv empfundene Geschichte. Genau so könnte ich ja auch sagen: Speed ist furchtbar schlecht gealtert weil die Handys (damals gerade ganz neu) noch mit Antennen sind - geht ja heute gar nicht! Der Punkt ist: der Film wird doch dadurch keinen Deut schlechter. WIr befinden uns da schon auf "George Lucas"-Territorium, der bekanntlich ja auch meint seine Filme werden automatisch dadurch besser, dass er sie alle 5 Jahre an die gerade aktuelle Technik anpasst. Das ist doch aber alles oberflächlicher Mumpitz, wenn ein Film vor 30 Jahren funktioniert hat dann wird er dies auch noch in 30 Jahren tun - vorausgesetzt man sucht nicht krampfhaft nach allen zeitgenössischen VErweisen. Gleiches gilt auch für Ausstattung oder Specialeffects: entweder das Zeug war irgendwann man wirklich gut und überzeugend - dann sollte es auch noch funktionieren wenn die Technik längst drei Generationen weiter ist - siehe MR oder zB auch Abyss oder Terminator 2. Oder es war schon zur Entstehungszeit nur ein KOmpromis da die TEchnik oder das Budget nicht mehr her gab, dann wirkt es natürlich auch Jahre später wie ein Rohrkrepierer - siehe die CGI in DAD. Sowas wie Domination ist da doch eher ein charmanter zeitgenössischer VErweis wie zB der Spruch über die Beatles in GF oder Old Rogs Riesenkrägen in TSWLM.

ODer noch ein Beispiel: Badhams Wargames ist nach wie vor ein sehr spannender und geschickt gemachter Thriller, daran ändert auch die mittlerweile rührende Mottenkisten-Computertechnik nicht wirklich etwas. Warum sollte das also ein Negativpunkt sein, daran dass zB in Barry Lyndon die Kerle mit Gäulen und Kutschen statt dem neusten Benz durch die Geged heizen stört man sich ja schliesslich auch nicht. :wink:
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"