1. Ich glaube viele Bonds haben eine Schwäche im Finale von daher wird NTTD da etwas zu Unrecht so stark kritisiert
2. Ich kenne ja die Historie zu SP recht gut durch die Leaks. Es scheint echt ein Muster zu sein, dass so ein Drehbuch (natürlich) jedes Mal von VORNE überarbeitet wird. Da wird dann immer gesagt "am Schlussakt müssen wir noch arbeiten"

3. Es klingt verrückt aber das Produktionsbudget spielt da auch keine Rolle. Also der Bond könnte auch 500 mio gekostet haben aber deswegen glaube ich nicht, dass Eon sagen würde "wir brauchen eine noch schlüssigere Story". Gerade weil das Budget so hoch ist, muss man sich um Tausend Dinge kümmern und da kommt es beim Script am Ende zu einem Kompromiss
Aber noch mal. Über den Tod Bonds kann man streiten, für mich hat das so gepasst. Ich sehe es auch nicht als reinen Märtyrertod. Es ist die konsequente Auserzählung des Craig-Bond Charakterbogens. Nachdem was er durchgemacht hat, nach der leeren Welt die er fünf Jahre hatte, zu wissen, dass er nie etwas von dem unerwarteten Glück in seinem Leben haben kann - das ist ein wunderbar tragisches aber konsequentes Ende (sorry, klingt Cheesy aber ist so)
Auch wenn das letzte Viertel der Schwachpunkt des Films ist, sehe ich darin sehr viel Gutes. die Szene im Giftgarten, Seydouxs (?) Schauspiel in den Szenen mit Mathilde, die Treppenszene (locker in meiner Top 10 des besten Bond Actionszenen), Safins Monolog wenn er Bond infiziert hat... und ich mag einfach verdammt noch mal auch die Tragik wenn Bond die Leiter hochklettert und mit Q und dann Madeleine spricht