886
Spiel mit der Angst ist wirklich genial. Da kann ich nur zustimmen, würde aber doch schon zu 9 1/2 Punkten tendieren. :D

Caro
"And here lies my dilemma: The streets of heaven are too crowded with angels. We know their names." Tom Hanks

887
Philadelphia
Ich gehe davon aus, viele von euch kennen diesen Film.
Er ist gut gemacht, mit Liebe fürs Detail. Sehr ausführlich und durchaus realistisch geschildert. Tom Hanks, Antonio Banderas, Denzel Washington - und all die anderen - spielen einzigartig gut. Man sollte sich diesen Film zumindestens einmal angucken. Allerdings sollte man keine Action erwarten (wie sie oft vorrausgesetzt wird). Dieser Film ist etwas zum nachdenken, nicht zum gucken und amüsieren.

Für alle die nicht wissen worum es geht: Andrew Beckett, ausgezeichneter Anwalt, wird plötzlich beschuldigt die Akte eines wichtigen Falles verlegt zu haben - nachdem man herausgefunden hat, dass Andrew Aids hat...und wahrscheinlich homosexuell ist. Er wird gefeuert. Und Andrew Beckett sucht und findet einen Rechtsbeistand, der ihn vor Gericht gegen seine ehemaligen Arbeitsgeber vertritt.

Vorsicht mit dem Film. Er ist langsam - aber gut, brilliant.

9 1/4 von 10


Caro
"And here lies my dilemma: The streets of heaven are too crowded with angels. We know their names." Tom Hanks

888
Ice Age 3 in 3D
Animation, USA 2009, FSK: ohne Altersbeschränkung
Synchronisation: Otto Waalkes, Daniela Hoffmann

Das Rudel rund um Mannie, der vollkommen auf die bevorstehende Geburt seines Kindes fixiert ist, droht sich aufzulösen. Dann wird Sid von einer Dinomutter, deren Eier er an sich genommen hatte, "entführt" und das Rudel bricht zu einer Rettungsmission in die Welt der Dinosaurier, die unter dem Eis weiterexistierte, auf um Sid zu retten.
Der dritte Teil von Ice Age ist genau wie seine Vorgänger. Ein wirklich guter Animationsfilm für die ganze Familie zum Mitlachen und für die kleineren Zuschauer auch zum Mitfiebern. Besonders Scrat sorgt wieder für viele Lacher. Auch auf das klassische Herzschmerzkitschende wurde diesmal verzichtet. Allerdings ist Ice Age 3 natürlich nicht der ganz große Wurf. Auf jeden Fall sollte man ihn sich, falls die Möglichkei dazu besteht, in 3D anschauen, da kommt er viel besser rüber.

7/10 Punkte


Der Tag an dem die Erde stillstand
Science Fiction, USA/Kanada 2008, FSK: ab 12
mit Keanu Reeves, Jennifer Connelly

Der sowieso schon alles andere als einfache Alltag der Astrobioloin Helen Benson (Jennifer Connelly) wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als Regierungstruppen sie zu einer Militärbasis bringen. Im Central Park landet nämlich ein Außerirdischer, der die Erde retten will ...

Das Original kannte ich nicht und so konnte ich mir den Film weitestgehend unvoreingenommen anschauen. Und dennoch wurde ich enttäuscht. Die Darsteller sind höchstens Mittelmaß, die Rollen nach dem 08//15 - Prinzip geschrieben und eine wrikliche Story mt Tiefgang ist auch nicht zu erkennen, stattdessen hat sie auh noch Logiklücken. Der Film plätschert so vor sich hin und man wartet eigentlich nur darauf, dass mal etwas passiert. Aber da wartet man vergebens. Den einzigen wirklichen Höhepunkt bilden die Effekte, welche wirklich umwerfend sind. Vor allem der Insektenschwarm, der ganze Stadions verdrückt, ist faszinierend.

5/10 Punkte


Jumper
Actionthriller, USA 2008, FSK: ab 12
mit Hayden Christensen, Rachel Bilson

Der 15-jährige David Rice bricht durch die Eisdecke eines zugefrorenen Flusses. Kurz vor dem Ertrinken taucht er plötzlich auf dem Boden der Schulbibliothek auf und entdeckt, dass er die Fähigkeit zur Teleportation besitzt. Er gehört – wie sich herausstellt – zu den Jumpers, die von den Paladinen, religiösen Fanatikern, seit dem Mittelalter gejagt werden. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jumper_(Film))

Klassisches Popcornkino, gegen welches ich eigentlich, wenn es gut gemacht ist, nichts habe, mit blassen Figuren, unlogischer Story, vielen Klischees und Schwerpunkt auf Action statt auf Spannung. Also alles beim Alten: nicht schlecht, aber weit davon entfernt etwas Besonderes und Sehenswertes zu sein.

6/10 Punkte

VJ007

889
Basic Instinct

Tja, nun habe ich zum ersten Mal Basic Insinct gesehen. Ich gebe zu, ich kann nachvollziehen, warum der Film einen gewissen Klassiker-Status geniest. Für mich überzeugt der Film vor allem durch die spannende Konfrontation zweier starker Charakter (und Schauspieler) also Douglas und Stone. In der ersten Hälfte sind deren Aufeinandertreffen wirklich raffiniert geschrieben teilweise richtig clever und doppelbödig. Leider überwiegt dann im letzten Drittel der mittelmäßige Krimiplot der in seiner Konfusion und mit seinen Twists irgendwie zu sehr an konfuse Vorabend Serien erinnert. BErüchtigt ist der Film aufgrund seiner für Hollywood ungewöhnlichen Freizügigkeit. Doch wie gesagt, in der ersten Hälfte hat der Film eine darüber hinaus gehende Klasse, die mich fast ein wenig an große Klassiker wie Vertigo erinnert hat. Total enttäuschend fand ich dann das Ende.

7/10
"It's been a long time - and finally, here we are"

890
Diesmal möchte ich über drei Filme, die außergewöhnlich viel Bachtung genossen haben bzw. immernoch genießen, berichten: der Ambitionierte, der Skandalöse und der Geniale.

Der Untergang
Drama, Deutschland/Italien/Österreich/Russland 2004, FSK: ab 12
mit Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara

Der Flm zeigt die letzten Stunden des Lebens von Adolf Hitler und den Untergang des Dritten Reiches, erzählt aus der Sicht von Traudl Junge, der Sekretärin Hitlers.

Der Untergang ist einer der besten Filme über den Nationalsozialismus. Die Brisanz des Themas hat viele gute Filmideen letzten Endes scheitern lassen. Diesen Fehler macht dieser Film allerdings nicht. Er ist hochkarätig besetzt, alles was einen Namen in Deutschland hat, spielt mit - und das auch noch gut. Sie verblassen allerdings alle neben dem Schweizer Schauspieler Bruno Ganz und seiner Interpretation Adolf Hitlers. Einfach umwerfend wie er den Führer darstellt - als Person mit einer unglaublich bösen Seite, aber auch mit menschlichen Eigenschaften und posiiven Charakterzügen.
Die Effekte sind ebenfalls außergewöhnlich gut gelungen.
Insgesammt kann man an dem Film nur drei Aspekte kritisieren: Einmal hat er, aufgrund seiner Überlänge, einige langweilige Stellen. Zweitens werden einige Figuren nicht kritisch genug dargestellt, wie z.B. Traudl Junge. Und drittens finde ich, dass man den Suizid von Hitler hätte sehen müssen. Das wäre eine Filmszene für die Ewigkeit geworden.
Dennoch ein sehr guter Film!

8/10 Punkte


Brüno
Satire, USA 2009, FSK: ab 16
mit Sacha Baron Cohen, Gustaf hammarsten

Der schwule Österreicher Brüno moderiert die erfolgreiche Modesendung Funkyzeit mit Brüno, wird aber nach einem Eklat auf der Mailänder Modemesse gefeuert und entschließt sich, nach Los Angeles zu gehen, um eine Celebrity – nämlich „der größte schwule Filmstar seit Arnold Schwarzenegger“ und der „nächste österreichische Superstar nach Hitler“ – zu werden. Nur Lutz, der ehemalige Assistent seines Assistenten, hält zu ihm und unterstützt ihn bei seinen mehr oder weniger erfolgreichen Bemühungen. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCno)

Wie schon in Borat sprengt Cohen sämtliche Grenzen. Allerdings geht er diesmal noch weiter: dort wo Borat aufhörte, fängt Brüno erst an. Es wundert mich, dass der Film überhaupt unzensiert in den Kinos laufen darf.
Anfangs hat der Film Probleme seinen Rhythmus zu finden: Schnitt, Schnitt, Schnitt, nächste Szene, Schnitt, Schnitt, Schnitt, nächste Szene, Schnitt, Schnitt, Schnitt, nächste Szene ... Es geht alles viel zu schnell, man kann sich nicht wirklich mit der Figur Brüno identifizieren. Allerdings wird der Film mit der Zeit immer besser. Es kommen wirklich nur noch geniale Gags und Cohen kann den unfreiwilligen Akteuren wieder einige politisch sehr inkorrekte und schwulenfeindliche Äußerungen entlocken. Den Höhepunkt des Films bildet meiner Meinung nach die Szene mit dem Testpublikum und seinem "Penistanz" :lol: .

8/10 Punkte


Batman VI - The Dark Knight
Actionthriller, USA 2008, FSK: ab 16
mit Christin Bale, Heath Ledger

In Gotham City taucht ein neuer Krimineller auf: der Joker. Zuerst scheint er mit der Mafia zusammenzuarbeiten. Doch bald begreift Batman, dass der Joker eigene Pläne hat und es auf jemand ganz bestimmtes abgesehen hat - Batman.

The Dark Knigt hat meine hochgesteckten Erwartungen voll erfüllt. Heath Ledger versuchte gar nicht erst den unerreichbaren Jack Nicholson zu kopieren und erschuf eine komplette Neuinterpretation des Jokers, allerdings natürlich mit ähnlichen Grundeinstellungen. Er spielt ihn umwerfend: Oscar verdient. Allerdings sind alle anderen Schauspieler auch top. Es kommt während dem Film außerdem kein einziges mal Langewele auf und auch die Action ist über jeden Zweifel erhaben. Des Weiteren vermag TDK, die Atmosphäre so gut wie selten ein Batmanfilm vor ihm auf die Leinwand zu bringen.
Fazit: Dunkles, geniales Machwerk, dessen Höhepunkt Heath Ledgers Darstellung als Joker bildet - Batman lebt!!

9/10 Punkte

VJ007

891
Daniel_Craig hat geschrieben:@Michael Bay
Tja. Der beste isser wiklich nicht. Der hatte ja auch Miami Vice in den Sand gesetzt. Bei dem Film bin ich eingeschlafen. Das ist mir bei der TV-Serie nie passiert. Die war immer cool. 8)
Also Michael Bay mit Michael Mann zu verwechseln ist schon ein krasser Hammer. Die spielen qualitativ in völlig unterschiedlichen Ligen und sind überdies beide nun wirklich jedem Filmfan ein Begriff.

892
vodkamartini hat geschrieben:
Daniel_Craig hat geschrieben:@Michael Bay
Tja. Der beste isser wiklich nicht. Der hatte ja auch Miami Vice in den Sand gesetzt. Bei dem Film bin ich eingeschlafen. Das ist mir bei der TV-Serie nie passiert. Die war immer cool. 8)
Also Michael Bay mit Michael Mann zu verwechseln ist schon ein krasser Hammer. Die spielen qualitativ in völlig unterschiedlichen Ligen und sind überdies beide nun wirklich jedem Filmfan ein Begriff.
Schande über mich, dass ich die Beiden verwechselt habe. :lol:

Werde das aber gut machen, wenn ich die Beiden zum Essen einlade und einen kleinen Plausch mit ihnen abhalte. :twisted:

893
Die Royal Tenenbaums
Tragödie, USA 2001, FSK: ab 12
mit Gene Hackman, Ben Stiller

Royal Tenenbaum (Gene Hackman) verließ einst seine Frau Etheline (Anjelica Huston) und die Kinder. Als er nach Jahren zurückkehrt, kämpfen seine talentierten Kinder, die vor Jahren scheinbar vor sportlichen oder literarischen Karrieren standen, mit einigen Schwierigkeiten. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Royal_Tenenbaums)

Offiziell läuft dieser Film unter der Bezeichnung Komödie. Das wichtigste Merkmal einer Komödie ist allerdings, dass sie witzig ist. Das ist bei Die Royal Tenenbaums leider nicht der Fall. Viel mehr wird von teilweise guten Schauspielern, wie Hackman und Paltrow, und weniger guten Schauspielern, wie Stiller und den Wilsons, eine tragische Familiengeschichte über Verlust, Scheitern, Liebe und neue Hoffnung erzählt, welche an sich ganz interessant ist, aber auch nichts neues zu bieten hat. Dazu kommt noch die sehr gewöhnungsbedürftige und aus meiner Sicht idiotische Erzählweise.
- Eine Enttäuschung!!!

4/10 Punkte


Serpico
Drama/Thriller, USA 1973, FSK: ab 12
mit Al Pacino, John Randolph

Frank Serpico (Al Pacino) will schon seit Kind Polizist werden. Doch als er seinen Traum endlich verwirklicht, findet er nur Korruption, Misshandlung von Verdächtigen und andere Missstände vor. Als er sich weigert mitzumachen, steht er schnell auf der Abschussliste ...

Dieser etwas eingestaubte Copthriller aus den 70er - Jahren hat einen eigenen Reiz, da er sehr schonungslos und brutal ist und grundsätzlich nichts beschönigt. Die Story, welche auf einer wahren Geschichte beruht, wurde zwar gut umgesetzt, hat aber einige Längen. Jedoch wird sie vom überragenden Hauptdarsteller Al Pacino, der zurecht für diese Rolle für den Oscar nominiert wurde, gut getragen. Die einzige wirkliche Schwäche des Films sind die Actionszenen. Sie sind zu rar gesäht und die wenigen, die man dann doch betrachten darf, sind sehr schwach inszeniert.

6/10 Punkte


Arlington Road
Psychothriller, USA 1999, FSK: ab 12
mit Jeff Bridges, Tim Robbins

Der Universitätsprofessor Michael Faraday ist auf Anschläge terroristischer Attentäter spezialisiert. Nachdem seine Frau bei einem schiefgelaufenen FBI-Einsatz gegen vermeintliche Terroristen ums Leben gekommen ist, wird die Nachforschung auf diesem Gebiet für Faraday zu einer richtigen Obsession. Und an seinen neuen Nachbarn scheint irgendetwas faul zu sein. Bei seinen Nachforschungen trifft er auf viele seltsame Zufälle ... (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Arlington_Road)

Der nur am Anfang etwas landweilige Thriller überzeugt durch eine geheimnisvolle, verwirrende und fesselnde Atmosphäre. Diese unterstützt geschickt die interessante und gut konstruierte Story. Die Schauspieler und vor allem Jeff Bridges, der schon in K-PAX sehr überzeugend zu schauspielern wusste, sind über jeden Zweifel erhaben und auch die wenigen Actionszenen und Effekte sind sehr gut. Besonders positiv möchte ich noch hervorheben, dass
Spoiler
man auf das typische Happy - End verzichtet hat und deshalb der Film noch lange nachwirkt.
8/10 Punkte

VJ007

894
Der Legionär
Actionthriller, USA 1998, FSK: ab 12
mit Jean-Claude Van Damme, Adewale Akinnuoye-Agbaje

Alain Lefevre ist ein französischer Boxer aus dem Marseille der 1920er Jahre. Er hält sich nicht an eine Absprache mit einem Gangsterboss und gewinnt einen Kampf, den er eigentlich verlieren sollte. Gejagt von den Kriminellen flüchtet er in die Fremdenlegion ... (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Legion%C3%A4r)

Nach dem katastrophalen Anfang hatte ich eigentlich kaum noch Hoffnung, dass der Film sich noch aus der Scheiße ziehen könne. Doch tatsächlich schaffte er es; und das trotz der durchgängig miserablen Schauspielleistung von Van Damme. Dafür gibt es einige gründe: Zum einen sind die Leistungen der anderen Schauspieler durchaus solide. Außerdem erzeugen die Schauplätze eine tolle Atmosphäre und diese wird von den tollen Effekten, welche vor allem im starken Showdown zur Geltung kommen, unterstützt. Dennoch nervt der Film weiterhin durch teilweise schlechte Actionsequenzen und vor allem das Ende (nach dem Showdown).

5/10 Punkte


Die Herrschaft des Feuers
Actiondrama, USA/UK/Irland 2002, FSK: ab 12
mit Christian Bale, Matthew McConaughey

2020: Die Drachen haben sich überall auf der Welt ausgebreitet und fast die gesamte menschliche Zivilisation verbrannt. Quinn führt mittlerweile eine Kolonie von Überlebenden an, die sich im englischen Hinterland in einer alten Burgruine verstecken. Gemeinsam mit seinem besten Freund Creedy lehrt er die Kinder von klein auf, sich vor den Drachen zu verstecken und stets wachsam zu sein. Er glaubt, dass die Drachen irgendwann, wenn sie alle Nahrung vertilgt haben, von allein aussterben werden. Dann aber taucht eine Einheit der US Army unter der Führung des grobschlächtigen Denton Van Zan auf, der seine eigenen Pläne hat ... (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Herrschaft_des_Feuers)

Aus der eigentlich passablen Idee schafft es dieser Film absoluten Mist zu produzieren. Angefangen bei der nicht vorhandenen Spannung und den durchschnittlichen Actionszenen, über die Logikfehler in der an sich schon schwachen Story, bis hin zu den katastrophalen Leistungen der Schauspieler (außer Gerard Butler, der macht seine Sache gut) und dem dämlichen Ende, ist der Film einfach nur schlecht. Da können auch die zwar unübersichtlichen, aber gut gemeinten Schauplätze und die nett animierten Drachen, die man allerdings nie zu Gesicht bekommt, nicht mehr helfen. - Nach "Mein Führer" wohl einer der schlechtesten Filme aller Zeiten!!!

2/10 Punkte


Die Entführung der U - Bahn Pelham 123
Thriller, USA/GB 2009, FSK: ab 16
mit Denzel Washington, John Travolta

Die U-Bahn-Zug Pelham 123 in New York City wird überfallen, die Insassen als Geiseln genommen. Der Anführer der Geiselnehmer Ryder (John Travolta) fordert ein Lösegeld von 10 Millionen Dollar. Falls das nicht gezahlt würde, werde er jede Stunde einen Passagier erschießen. Der Fahrdienstleiter Walter Garber (Denzel Washington) verhandelt mit ihm ... (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pelham_123)

Die hohen Erwartungen, die ich an diesen Film hatte, wurden größtenteils erfüllt. Nach der spannenden Einführungssequenz mit cooler Kameraführung, welche über den ganzen Film hinweg stark ist, liefern sich Travolta und Washington ein tolles Duell, welches von durchdachten Dalogen gestützt wird. Während des ganzen Films kommt keine Langeweile auf. Auch die Actionszenen sind solide gemacht, vor allem die Gewalt wurd knallhart gezeigt, was eine bedrohliche Atmosphäre heraufbeschwört. Allerdings baut Pelham 123 in den letzten 30 Minuten stark ab: die Story wird unlogisch und das Finale ist einfach nur dämlich und enttäuschend.

8/10 Punkte

VJ007

895
Deiner Kritik über Arlington Road kann ich nur zustimmen. Serpico halte ich für überschätzt. Den fand ich totlangweilig, obwohl die Grundidee gut ist udn Pacino toll spielt.

Hangover
Nach einer "alkoholgetränkten" Nacht in Vegas wachen drei freunde in ihrem Hotelzimmer auf und können sich an nichts erinnern. Das Zimmer sieht aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Im Bad ist ein Tiger, im Schrank ein Baby und der vierte Mann fehlt. Die Jungs begeben sich völlig verkatert auf die Suche nach ihrem Freund.

Hangover ist die mit Abstand lustigste Komödie die ich seit langem gesehen habe. Alle Gags treffen voll ins Schwarze und ich habe mich fast pausenlos totgelacht. Das Drehbuch steckt voller durchgeknallter origineller Ideen und die unbekannten Schauspieler sind alle top. Das Ende ist genial. Ich finde Hangover hat durchaus Kultpotential. Für ab 12 finde ich hangover allerdings etwas heftig.

10/10 Punkten

Leichen pflastern seinen Weg
Eine Frau bittet den stummen Revolverhelden Silence ihren Mann, der von Kopfgeldjäger Loco ermordet wurde, zu rächen.

Brutaler Italowestern von Sergio Corbucci mit ätzender Anklage. Die Charaktere sind gut besetzt und die Regie sowie der Kameraführung ist originell. Die Schießereien sind toll insziniert und der Film macht seinem Namen alle Ehre. Der Schluss ist hart und die botschaft drastisch. Leider hat der Film kleinere Längen ( die mir noch länger vorkamen weil ich ziemlich müde war) und die deutsche Syncrofassung ist nicht immer optimal.

7,5/10 Punkten
Bild

896
Butterfly Effect starring Ashton Kutscher, Amy Smart
Mal wieder ein Zeitreisen-Film, mit der üblichen Lehre: fummel nicht an dem Geschehenen rum, es ist gut wie es ist. Es ist allerdings nicht das typische Lass-Uns-Eine-Zeitmaschine-Bauen sondern das ganze ist psychologisch angesiedelt, was das ganze dann doch um einiges interessanter macht.
6/10



Caro
"And here lies my dilemma: The streets of heaven are too crowded with angels. We know their names." Tom Hanks

897
@ header: Zu Arlington Road findet man fast nur positive Kritiken, der ist anscheinend wirklich sau gut! Bei Hangover kann ich dir mit kleinen Einschränkungen zustimmen, wirklich gut der Film!

Hangover
Komödie, USA 2009, FSK: ab 12
mit Heather Graham, Bradley Cooper

Doug möchte in zwei Tagen heiraten und feiert seinen Junggesellenabschied mit seinen zwei besten Freunden und seinem zukünftigen Schwager in Las Vegas. Als diese am nächste Morgen aufwachen, ist die Suite ein Trümmerhaufen, im Bad befindet sich ein Tiger, im Schrank finden sie ein Baby, Doug ist verschwunden und die drei können sich an nichts mehr erinnern ...

Der Film mutiert zum Hit des Sommes, alle sind begeistert - und das nicht ohne Grund. Schon die Idee ist klasse und wie sie erzählt wird auch. Erst nach und nach klärt sich die Geschichte auf. Des Weiteren lacht man so viel wie sonst selten, ein Hauptgrund dafür sind die toll ausgearbeiteten Charaktere, welche von den Darstellern glaubwürdig dargestellt werden. Jedoch hat Hangover einige Längen, sodass das ganz große Kinoerlebnis verwehrt bleibt.

8/10 Punkte


Der Mann, der niemals lebte
Actionthriller, USA 2008, FSK: ab 16
mit Leonardo DiCaprio, Russel Crowe

Der CIA-Agent Roger Ferris ist Anti-Terror-Spezialist im Nahen Osten. Er hat die Aufgabe, mit den Einheimischen Kontakte zu knüpfen, wobei er fließend Arabisch spricht. Nach einer vom Oberkommando in Washington verpatzten Aktion, bei der sein Arbeitspartner und ein Informant sterben, kann Ferris noch im letzten Moment einige CDs und Videobänder retten, welche in einer Feuerstelle verbrannt werden sollten. Anhand dieser stellt er fest, dass einer der Anführer einer terroristischen Organisation in Jordanien lebt ... (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann_der_niemals_lebte)

Der Mann, der niemals lebte ist ein packender Thriller mit Starbesetzung, die sehr stark aufspielt, was man von DiCaprio und Crowe aber mittlerweile gewohnt ist. Die Story an sich ist auch ganz gut, auch wenn sie einige Längen hat und man sie vielleicht hätte ein wenig vereinfachen können. Besonders möchte ich noch die Action, Effekte und die Schauplätze, welche eine Wucht sind, hervorheben. Allerdings ist der Film mit seinen Folterszenen sehr brutal und deswegen unter Umständen nicht für jeden geeignet, auch wenn ich da in einem Bondforum keine Bedenken habe. Seltsamer Weise wird oft ein Vergleich zu den Bondfilmen hergestellt, den ich überhaupt nicht verstehen kann.

8/10 Punkte


Ali G in da House
Komödie, GB 2002, FSK: ab 12
mit Sacha Baron Cohen, Charles Dance

Ali G (kurz für Alistair Leslie Graham), ist ein „Gangster“ der Gruppe West Staines Massives aus dem Londoner Vorort Staines. Da er sich an seinem Haupt-Scratch-Finger verletzt hat, lebt er seit Jahren von Sozialhilfe und bei seiner Großmutter. Als Nebenverdienst gibt er Kurse am John-Nike-Freizeitzentrum, welches nun geschlossen werden soll. Ali beschließt das Freizeitzentrum zu retten ... (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ali_G_Indahouse)

Nach Borat und Brüo habe ich mir jetzt auch den dritten (bzw. ja eigentlich den ersten) von Cohens Filmen angesehen. Ali G in da House ist definitiv der schlechteste der drei Komödien. Das liegt schon an der Figur Ali G, die nicht so einfallsreich ist wie Borat und Brüno. Außerdem ist Ali G in da House ein ganz normaler Film und keine Mockumentary, was sich bei Cohens Figuren wie ich finde allerdings besonders anbietet. Außerdem ist der Film schlicht und einfach auch nicht so witzig, so provokativ, so skandalös und so ausgefallen wie die anderen beiden Cohen - Produktionen. Dennoch schöne Unterhaltung, lachen garantiert, und mehr oder weniger leise Kritik an der Hip Hop Szene ist auch vorhanden

7/10 Punkte

VJ007

898
Der Mann der niemals lebte
VJ007 hat die Story ja bereits geschildert.

Die Schauspieler sind erste Sahne, die Schauplätze sind gut ausgewählt und alles ist beängstigend realistisch insziniert. Die Action ist klasse und perfekt gefilmt. Der film ist ziemlich heftig, da kann ich dir zustimmen aber für alle denen das nichts ausmacht und die spanndende anspruchsvolle Actionthriller mögen ist der film fast schon ein Muss.

9/10 Punkten

Alarmstufe: Rot
Terroristen übernehmen ein mit Atomwaffen beladenes Kriegsschiff. Der von den Special Forces suspendierte Koch des Schiffes setzt sich zur Wehr.

Alarmstufe: Rot ist eines der herausragenden Beispiele für ein Actionsubgenre aus den 80ern das es heute nicht mehr gibt:

Den Taktik-Actionthriller: Ein Mann setzt sich gegen eine Übermacht zur Wehr ( die er meistens Stück für Stück dezimiert ). die Haundlung ist in der Regel an einem ort.
Andere Beispiele sind Stirb Langsam, Rambo oder Predator.

Der Film kommt wie seine Kollegen fast ohne große Stunts aus und besticht durch Spannung, Mann gegen Mann kämpfe und Schießereinen. Die Story ist dünn aber das stört überhaupt nicht. Steven Seagal in einem seiner guten Filme. Wer feinste Oldschool Action mag wird an diesem Film seine Freude haben.

8/10 Punkten

Nico
Cop deckt dunkle machenschaften der CIA auf.

Die Sory ist ambitioniert und anklagend. Steven Seagal spielt seine Rolle gut. Die anderen Rollen sind eher weniger gut besetzt. Die Aikido Kampfszenen sind klasse und realistisch. Die Schießereien solide bis gut. In den ersten zwei dritteln hat Nico ein paar Längen, im letzten drittel nehmen Action und Spannung dann deutlich zu. Der Finale Kampf ist richtig gut. Nico ist ebenfalls einer von Seagals besseren Filmen und für Action Liebhaber sehenswert.

7/10 Punkten
Bild

900
Zwei stahlharte Profis USA 87
... die auch als Leathal Weapon bekannt sind


Aneinandergereihte Actionszenen wurden zum Markenzeichen des Hollywood-Popcornkinos. Darin liegt leider die Schwäche von diesem Film, dessen Actionszenen die Handlung wenig vorantreiben. Das Problem ist, das ungefähr 20 Minuten nichts geschieht, außer irgendwelche Schießereien und eine Adaption einer Szene aus Dirty Harry. Bis diese beiden "Profis" erst einmal die erste Spur haben, sind wir schon an der Hälfte der Laufzeit gelangt. Etwas ungeschickt ist auch, das auf das Urereignis des Films, erst relativ spät reagiert wird. Die Zeit dazwischen wurde genutzt, um die Charaktere vorzustellen. Das hätte man auch nach deren Reaktion auf das Ereignis machen können - zumal sie keine emotionale Verbindung dazu haben - und so auch die 20 leeren Minuten füllen können.

Wiederum gutzuschreiben ist dem Film, das er keine Klischees in der zwar schleppenden Story hat und der Charakter von Mel Gibson als Subplot interessant ist.

Ich fühlte mich doch nicht schlecht unterhalten, deshalb noch 6 von 10 Punkten.