Welcher Film von James Cameron ist der beste?

Piranha 2 – Fliegende Killer (1982) (Keine Stimmen)
Terminator (1984)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (13%)
Aliens – Die Rückkehr (1986)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (19%)
Abyss – Abgrund des Todes (1989)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (13%)
Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (19%)
True Lies – Wahre Lügen (1994)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (6%)
Titanic (1997)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (19%)
Avatar – Aufbruch nach Pandora (2009) (Keine Stimmen)
Avatar – The Way of Water (2022)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (13%)
Avatar – Fire & Ash (2025) (Keine Stimmen)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 16

Re: Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

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iHaveCNit: Avatar: Fire and Ash (2025) – James Cameron – Walt Disney
Deutscher Kinostart: 17.12.2025
gesehen am 21.12.2025 in 3D HFR und Dolby Atmos - Premium-Sessel
Kinopolis MTZ – Kino 1 – Reihe 17, Platz 16 – 16:00 Uhr

Nach der Schlacht um den Tulkun-Jäger und den damit verbundenen Verlusten ist die Trauer bei den Sullys groß und klar, dass „Spider“, der Sohn von Quarritch nicht bei den Sullys leben kann, so dass bei der Ankunft der nächsten Windhändler eine Rückführung von „Spider“ unter Begleitung der Sullys ausgehandelt wird. Während der Reise kommt es zu einem folgereichen Angriff des gefährlichen Aschevolks unter der Führung von Varrang und auch Quarritch ist an Spider interessiert, so dass die Konflikte für die Sullys und die Völker auf Pandora immer noch kein Ende zu nehmen scheinen.

„Avatar: Aufbruch nach Pandora“ war 2009 einst James Camerons Benchmark und ein regelrechter Türöffner für die 3D-Technologie in den Kinos. Der zweite Teil „Avatar: The Way Of Water“ hat im Jahr 2022 dann die bisher extrem selten in Kinofilmen eingesetzte Technologie einer höheren Framerate und mehr Bildern pro Sekunde für einen durchaus artifitielleren und flüssigeren Look genutzt um vor allem die Unterwasser- und Überwasserwelt von Pandora noch besser visuell in Szene zu setzen. Nun kommt im Jahre 2025 die nächste Fortsetzung „Avatar: Fire and Ash“ in die Kinos und es stellt sich für mich die Frage, wie eine Fortsetzung nun punkten kann, wenn Cameron in den 3 Jahren keine wirklichen technologischen Fortschritte anzubieten hat. Hierfür müsste ich mir dann vielleicht noch eine Vorstellung ansehen, in der die HFR-Technologie in 3D in einem IMAX-Kino-Saal seine Wirkung entfaltet. Aber ganz ohne diese Referenz gibt es eine richtige Antwort auf die gestellt Frage, die lautet: Avatar: Fire And Ash müsste auf der erzählerischen Ebene etwas anbieten um bei mir auf der gleichen Highlight-Stufe wie seine beiden Vorgänger landen zu können. Und tut er das ? Nur bedingt. Natürlich ist es schön, wieder komplett mit den audiovisuellen Schauwerten in der Welt von Pandora abtauchen zu können und noch mehr von der Welt, den Kreaturen, den Völkern und dem gesamten Worldbuilding zu erleben sowie kennenzulernen. Dennoch muss ich sagen, dass trotz einer beachtlichen Laufzeit von 197 Minuten die Handlung etwas sprunghaft und oberflächlich bleibt und sich durch diese Sprunghaftigkeit nicht immer ein zusammenhängendes dramaturgisches Bild ergeben mag. Natürlich kann man sagen, dass der Handlungsverlauf von allen drei Teile bisher immer ähnlich verlaufen mag und sich damit eine repetitive Redundanz ergeben mag – aber das ist für mich kein Thema. „Avatar: Fire And Ash“ ist auf jeden Fall ein Film, den man auf der Leinwand sehen sollte – selbst wenn man 197 Minuten an sich vorbeiziehen lassen muss.

„Avatar: Fire and Ash“ - My First Look – 8/10 Punkte
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "

Re: Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

543
War gestern dann doch drin, der Zweitgeborene hat gedrängelt. Sagen wir mal so, niemand geht in "Avatar" wegen der besonders ausgeklügelten Story. Schon Teil 1 war ja nur eine aufgemotzte Version von "Pocahontas". Die Leute wollen was auf die Ohren und auf die Augen bekommen, und das kriegen sie. Audiovisuell ist das überwältigend. Und da würde meine Kritik ansetzen (aber vielleicht bin ich einfach nur zu alt): Ich war hinterher fix und fertig. Ging das noch jemandem so? 200 Minuten lang passiert in jeder Szene so viel, gibt es so viel zu sehen, für mich die reinste Reizüberflutung, dank 3D direkt ins Hirn gehämmert. Ich hatte hinterher das dringende Bedürfnis, in die Sterne zu gucken oder zu meditieren und sonstwie meine Geist zu beruhigen.

Wie dem auch sei; Wegen solcher Filme geht man ins Kino. Wegen solcher Filme gibt es 3D. Sehr intensives Ereignis, trotz diesem ganzen Naturvölker-Eso-Kitsch.
"Der Baggersee war Ozean, die Ente war ein Schwan, ein Topf ein Hut, damals hinterm Mond."

Re: Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

544
Die "Reizüberflutung" hat mich gar nicht gestresst, vielmehr die redundante Erzählung und die platten Figuren. War gestern mit einer befreundeten Familie zum zweiten Mal drin - waren übrigens alle 8 recht angetan - und bleibe bei meiner ernüchterten Meinung. Visuell ist das alles toll, keine Frage, das 3D ist phantastisch (im Vergleich), aber wie du schon erwähnst ist der ganze Esoterik Quark beim dritten Mal dann doch entweder nervig oder einschläfernd.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

551
vodkamartini hat geschrieben: 9. Januar 2026 12:59 Katastrophe, Desaster, Cameron ist der neue Flop-König. Nur 6 Millionen Besucher, Schande. Weltweit werden es vielleicht 1,5-1,7 Milliarden, eine Bruchlandung. Die nächsten beiden Avatar-Filme sind damit vom Tisch. Aus und vorbei.
Zum Glück, dann hat das Gute gesiegt. Zweimal den gleichen Film zu machen einmal in blau und einmal in rot muss bestraft werden.
#Marburg4ever

Re: Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

553
Welch in jeder Hinsicht äußerst verblüffende künstlerische Kollaboration! Billie Eilish, die minimalistisch veranlagte, quintessentielle Ikone der Generation Z, und James Cameron, der jahrzehntelange Blockbuster-Visionär haben sich zusammengetan, um einen einzigartigen Konzertfilm zu präsentieren. Dieser dient nicht nur dazu, Eilishs unglaubliche Vielseitigkeit und ihre magnetische Präsenz während ihrer siebten Headliner-Tournee Hit Me Hard and Soft für die Nachwelt festzuhalten, sondern bietet Cameron auch einen Spielplatz, um mit seinen neuesten visuellen technischen Gadgets zu experimentieren. Auch wenn die Show nicht gerade opulent anmutet, nutzt er doch einmal mehr die hochmoderne Virtual-Reality-3D-Technologie seiner "Avatar"-Filme, um ein Höchstmaß an Immersion zu erzeugen.

Eilish mag zwar gänzlich ohne Background-Tänzer oder grelle Effekte auftreten, doch die exzellente Kameraführung verwandelt dieses reduzierte Konzert in ein episches Spektakel. Aus atemberaubend intimer Nähe eingefangen, wirkt das lebendige Bildmaterial von Eilish auf der Bühne wahrhaft fesselnd. Manchmal schlüpft sie sogar selbst in die Rolle der Kamerafrau und bedient während des Singens eine 3D-Kamera mittels eines Selfie-Sticks. Eine brillante Idee, da sie einen interessanten Eindruck davon vermittelt, wie es sich tatsächlich anfühlen muss, vor Tausenden von Menschen aufzutreten. Dieses wirklich erstaunlich gut harmonierende Regie-Duo (Eilish hat neben Cameron einen Co-Credit) gewährt zudem Einblicke hinter die Kulissen, indem es die Konzertaufzeichnung mit Behind-the-Scenes-Material und Interview-Ausschnitten durchsetzt.

Leider handelt es sich dabei größtenteils lediglich um Füllmaterial. Diese dokumentarischen Einschübe gewinnen zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Tiefe. Wenn überhaupt, lenken sie vor allem von der bewegenden Wirkung der Live-Performance ab. Anstatt fundiert zu ergründen, warum Eilishs einzigartige Mischung aus Kühnheit und Introvertiertheit bei einer ganzen Generation so tiefgreifende Resonanz findet, zeigt Cameron schlichtweg eine Fülle von tränenüberströmten Gesichtern im Publikum. Für wen wurde das also genau gemacht? Schwer zu sagen; doch das Gesamterlebnis ist ungeachtet dessen so elektrisierend, dass es eingefleischte Eilish-Fans glücklicher denn je, bzw. happier than ever zurücklassen wird. 7/10



Aus der Umfrage oben halte ich den Film raus, da die anderen Dokus von Cameron auch nicht gelistet sind.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

554
Ich fand die Kollaboration der beiden irgendwie seltsam, hätte Cameron eher bei Muse, oder einer anderen Rockband vermutet. Oder bei jemanden, der ein Bühnenspektakel abzieht wie Weeknd, Swift etc.

Ich bin nicht so wild darauf, weil ich mit Eilish wenig anfangen kann (bis auf ein paar Songs), aber sieht interessant aus.
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Leaps of Faith – Die Filme des James Cameron

555
Ja, filmisch ist diese Kombination fast schon ein Widerspruch. Cameron nutzt dieses Teil ja, um seine Virtual Reality 3D Technik zu pushen und mit ihr herumzuexperimentieren. Und da wäre definitiv erwartbar, dass er sich dafür eine Show aussucht, die von Natur aus schon cineastischer ist. Sei es Lady Gaga oder The Weeknd oder Elton John oder wer auch immer. Stattdessen nimmt er ein Konzert, das zur Hälfte nur aus Balladen besteht, bei denen Eilish sitzt oder auf dem Boden liegt. Aber irgendwie gefiel es mir und ich kann mir auch vorstellen, dass der Reiz für Cameron sogar darin bestand, aus sozusagen gar nichts ein Spektakel machen zu müssen.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.