Ich bewerte QOS mit...

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Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2056
Casino Hille hat geschrieben:
craigistheman hat geschrieben:So gesehen hätte es wahrscheinlich das Tempo des Filmes stark gedrosselt, einen weiteren Locationwechsel reinzupacken, aber nicht das triumphierende "I never left" vor den Credits ruiniert...
Die Szene war meines Wissens als Umkehrung des CR-Ende geplant, also mit einem von Mr. White angeschossenen Bond (analog zur Endszene des FRWL-Romans von Fleming).
Und das passt dann in der Tat nur ans Ende, aber nicht an das Ende von QOS, dafür hätte der Film vorher gänzlich anders ablaufen müssen, um das logisch anbieten zu können.
Ach krass, ok. Weißt du vielleicht wie die Szene für White/Bond ausgegangen wäre, und wie es überhaupt dazu hätte kommen können, dass White auf Bond schießt? Ich weiß du hast die Szene nicht gesehen :D, aber offensichtlich hast du mehr Informationen als ich. Ich kannte bis dato nur die Version, dass Bond White und Haines (Berater des Premierministers, wenn ich mich recht erinnere, jedenfalls einer der Vögel in Bregenz) stellt. Und was passiert in der Endszene des FRWL-Romans? Muss zu meiner großen Schande zugeben, dass ich bis heute keinen einzigen Ian Fleming-Roman gelesen habe. Kenne nur den Film-Bond.
"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert."
"Doch wer sich bückt nach dem schmalen Taler, verpasst das große Bündel."

Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2058
Auch wenn ich QOS inzwischen deutlich lieber mag als früher, so nimmt dennoch weiterhin eine Sonderrolle ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen verspüre ich im Grunde nie das Bedürfnis, mir QOS anzuschauen. Dafür braucht es immer einen bestimmten Anlass, zum Beispiel als Fortsetzung von CR, oder ich sehe im Fernsehprogramm, dass es QOS im TV gibt und lege dann auch mal die DVD ein.
Eigentlich schade.

Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2059
Henrik hat geschrieben:Auch wenn ich QOS inzwischen deutlich lieber mag als früher, so nimmt dennoch weiterhin eine Sonderrolle ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen verspüre ich im Grunde nie das Bedürfnis, mir QOS anzuschauen. Dafür braucht es immer einen bestimmten Anlass, zum Beispiel als Fortsetzung von CR, oder ich sehe im Fernsehprogramm, dass es QOS im TV gibt und lege dann auch mal die DVD ein.
Eigentlich schade.
Tja, daran kannst nur du etwas ändern mein Großer.
Für mich ist QOS der interessanteste Bond der Craig-Ära. Auch wenn ich ihn nicht so rundum gelungen finde wie CR, so wirft er doch einige ziemlich interessante Fragen zu der Zeit auf, in der wir leben. Der Plot ist eigentlich absolut zeitlos, Logen und Vettern-Wirtschaft gab es schon immer und wird es immer geben. Die Locations, der Score, das Tempo und der Stil sind einzigartig, habe nie verstanden wieso der Film immer wieder so gebasht oder ignoriert wird.
Das große Manko an QOS ist, dass er nur bedingt als selbstständiger Film funktioniert. Sind einem die Charaktere und ihre Motivationen aus CR nicht mehr im Hinterkopf wird es kritisch, gerade weil die rasant inszenierte Action gleichzeitig das Narrativ vorantreibt (was hier meines Erachtens auch tadellos funktioniert).

Für mich stellt QOS einen Versuch dar die Grenzen des Franchises auszuloten, ohne dessen Wurzeln zu verraten. Manchmal ist reduzieren eben der richtige Weg. Die Einstellung EONs war zu dieser Zeit mutig und aufregend zugleich, ihnen standen eigentlich alle Möglichkeiten offen. Die Arbeit kann honoriert werden, muss aber nicht.
Ich persönlich hätte es vorgezogen wenn QOS auf Handlungsebene eigenständiger wäre. Stilistisch ist er es allemal.
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"Doch wer sich bückt nach dem schmalen Taler, verpasst das große Bündel."

Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2060
QOS hat viele versteckte Stärken, aber leider offensichtliche Schwächen. Ich weiss ja z.B. wie das mit den schnellen Schnitten gemeint ist, aber trotzdem bestärkt so etwas die Aussenseiterrolle von QOS (und das meine ich nicht positiv).
Wenn ich mir QOS anschaue, gefällt mir der Film jedes Mal doch erstaunlich gut. Das Problem ist wie gesagt, dass man sich CR kurze Zeit früher anschauen sollte, um den Film auch ganz zu verstehen und im direkten Vergleich mit CR kann QOS nicht gewinnen.

Wenn ich mir CR gerade angeschaut habe, habe ich sogar Lust auf eine Fortsetzung, die es ja gibt. Nur weiss ich auch, dass QOS nicht die Fortsetzung ist, die ich mir gewünscht hätte.Darf man noch auf Martin Campbell hoffen?

Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2062
Ach, ich weiß nicht...
Natürlich kann man QOS ohne CR 'verstehen' oder genießen (zumindest diejenigen, die ihn mögen ;-) ).
Aber es ist doch nicht verkehrt, wenn man vom Vorgänger weiß, wie die Geschichte zwischen Bond und Vesper gelaufen ist oder was Mathis und Bond für eine Beziehung haben und wer dieser Mr. White eigentlich ist.
Nicht umsonst sollte QOS auch mal CR2 heißen.
"Everybody needs a hobby.” -- “What’s yours?” -- “Resurrection."

Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2066
Henrik hat geschrieben:
SirHillary hat geschrieben:Nicht umsonst sollte QOS auch mal CR2 heißen.
Das wäre allerdings etwas komisch gewesen, da das Casino Royale im Film selber gar nicht auftritt und auch für die Story nicht so wichtig ist.
Ja, deswegen "am Anfang".
"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert."
"Doch wer sich bückt nach dem schmalen Taler, verpasst das große Bündel."

Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2068
Henrik hat geschrieben:Das wäre allerdings etwas komisch gewesen, da das Casino Royale im Film selber gar nicht auftritt
Aha. Wenn du es sagst. :lol: Magst du dann den Filmtitel FRWL oder die eingedeutschte Version davon auch nicht, weil die Liebesgrüße aus Istanbul und nicht aus Moskau oder Russland kommen? :lol: :mrgreen:
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"

2069
Ach, jetzt muss ich unseren jungen Freund doch mal verteidigen. :-)
Die Geschichte hat doch schon mit dem KGB zu tun, obwohl die eigentlichen Gegner von SPECTRE sind.
Deswegen passen die Grüße aus Moskau oder Russland doch gut.
Zudem schreibt er den Filmtitel auch auf das Foto von Tanja, das er Moneypenny gibt.
Also alles gut. ;-)
...
Natürlich ist dein Kommentar nicht ganz ernst gemeint. ;-)
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