Re: Daniel Craigs Nachfolger

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danielcc hat geschrieben:Die zur Auswahl stehenden Leute sind leider eine recht abstruse Mischung aus "populär aber zu alt", "populär aber absolut unrealistisch" oder "jung und blass".
Ganz recht. All die Leute, die dort abstimmen oder auch nur die Kandidaten "aussuchen", machen sich eben keine tiefere Gedanken oder haben keine Kenntnisse über die Strukturen des Franchises. Und wie eben der Kandidat beschaffen sein sollte: Nicht zu teuer, nicht zu bekannt, verbraucht und teuer, nicht zu hübsch oder hässlich, fit und jung genug für mindestens 10-12 Jahre, und nicht zuletzt sollte es auch ein guter Schauspieler sein, DC hat die Messlatte da ein Stück angehoben. Niemand von denen wird es, ich lege da meine Hand ins Feuer. Es wird jemand, den aktuell fast niemand auf dem Schirm hat, wie eben vor 10 Jahren DC.
"Schnickschnack! Tabasco!"

Re: News & Gerüchte zu Bond 24

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Ich bin aber nicht dafür, einen farbigen Bond nur deshalb zu casten, damit man das auch mal getan hat.

Man sollte einfach den besten Schauspieler nehmen und wenn das dann ein farbiger sein sollte, dann ist das eben so. ;-)
#London2025

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: News & Gerüchte zu Bond 24

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So ist es! Die Qualifikation des Darstellers muss im Vordergrund stehen.

Da gab es letztens ein Interview mit Waltz auf der Straße, da wurde er auch befragt. Da hat er dann wa spolitisch korrektes gefaselt von wegen "wenn es der Story dienlich ist die man erzählen will". Das ist natürlich bull shit. Ich meine, welche Story sollte man denn bei Bond erzählen wollen, die etwas solches thematisieren würde?`Grade sowas könnte extrem gewollt wirken und ist echt nicht nötig.

Ganz davon abgesehen:
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein farbiger Bond eine enorme Wirkung hätte auf das potentielle farbige Publikum. Eine Figur wie Bond kann schon eine Identifikationsfigur sein, und grade für die teilweise immer noch unterdrückte farbige Communit zB in den USA hätte das eine Leuchtturmwirkung. "Sehr her, da ist ein Farbiger der es geschafft hat, der der beste ist in dem was er tut, ein Womanizer mit Maniere und ein weltgewandter Connaisseur." Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass man damit in den USA stärker Leute ins Kino holt als mit Brosnan und Craig und co.

Aber wie gesagt
1. In erster Linie sollte es ein starker Darsteller sein2
2. Man sollte bei einem farbigen Darsteller dieses nicht gleich zum Thema eines Films machen
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: News & Gerüchte zu Bond 24

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danielcc hat geschrieben: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein farbiger Bond eine enorme Wirkung hätte auf das potentielle farbige Publikum. Eine Figur wie Bond kann schon eine Identifikationsfigur sein, und grade für die teilweise immer noch unterdrückte farbige Communit zB in den USA hätte das eine Leuchtturmwirkung. "Sehr her, da ist ein Farbiger der es geschafft hat, der der beste ist in dem was er tut, ein Womanizer mit Maniere und ein weltgewandter Connaisseur."
Ich glaube nicht, dass sich das farbige Publikum (wenn es das als homogene Masse überhaupt gibt) nur deshalb mehr mit Bond identifizieren wird, weil er mal von einem farbigen Schauspieler gespielt wird. Wenn man aus diesen Gründen ins Kino geht, dann sieht man sich sowas wie "Foxy Brown" oder "Shaft" an.
danielcc hat geschrieben:Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass man damit in den USA stärker Leute ins Kino holt als mit Brosnan und Craig und co.
Wenn Bond weiterhin von einem Briten verkörpert wird, dann macht das keinen wirklichen Unterschied. Wichtiger sind hier die anderen Schauspieler (wie in SPECTRE mit Bautista) sowie die Schauplätze.
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