Stil wie James Bond? Wie stehts mit euch?

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Hallo, mich würde mal interessieren, inwieweit ihr euch etwas vom grandiosen englischen Stil unseres Lieblingsagenten abguckt? Tragt ihr gern Anzug? Trinkt ihr auch nur Nobelchampagner? Wie stehts mit Manschettenknöpfen am Hemd?

Muss schon sagen, dass ich seitdem ich das Geld dazu habe, schon den ein oder andren Euro mehr in eine stilvolle und abwechslungsreiche Gaderobe investiert habe. Ich trage für mein Leben gern Hemden und Anzüge und habe dort inzwischen eine recht große Auswahl von Hemden und Krawatten angehäuft.
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"Sie sind nicht mein Typ!"
"Klug?"
"Single!" (Casino Royale 2006)

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Naja, wenn ich das Geld dazu hätte, würde ich mir sicher auch das ein oder andere hübsche Accessoir zulegen.

Aber Stil ist nicht unbedingt Kleidung - "Stil hat man oder nicht" ;)

Ich geb ganz ehrlich zu, dass ich nicht die allerfeinsten Manieren habe (auch wenns schon möglich ist, wenns sein muss). Klar Türen aufmachen, einhaken, Ladies first und so sind schon selbstverständlich - ansonsten begegne ich den Mädls aber nicht mit viel Respekt ;)

Ich lass ganz gern mal das Arschloch raushängen ;), mach dumme Sprüche und kann es, was diese angeht, ganz gut mit unserm Roger aufnehmen - immer ein dummer Kommentar zur Stelle. Allerdings mach ich das nur bei Mädchen, die ich kenne und die wissen, dass das allse nicht so ernst gemeint ist - dafür kassiere ich dann auch öfters ein paar nicht so ernst gemeinte Backpfeifen :D Hab schon richtig Hornhaut ;)

Naja - als armer Schüler kann ich mir teuere Anzüge (auch wenn ich sie gern trage) einfach nicht leisten - an meinem Golfspiel müsste ich auch noch feilen (bzw. es erstmal aufbauen - hab zwar angeblich Talent, aber ausüben tu ichs nicht - wieder kein Geld und keine Zeit dafür).

Die Tanzschritte kann ich auch einigermaßen (also ich kann auf Bälle gehen) - und ich kann mich auch benehmen...


Aber: Ich finde es einfach herrlich "Chicks" ein bisschen zu ärgern, zu "teasen". Von daher - wohl eher nicht James Bond like ...
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Nunja...Wenn man dem steuerberatenden "Gewerbe" angehört, dann sollte man zumindest einen Anzug parat haben und bereit sein, diese auch öfters mal anzuziehen.

Gerne trinke ich Weine, oder mal einen Scotch. Rum ist auch mal drin. Vielleicht wird bald auch noch einen Grappa dazu kommen. Perfektioniert wird das ganze noch durch die Tatsache, dass ich mir mal gerne eine Zigarre oder eine Pfeife gönne.

Mein Verhalten gegenüber zu dem "schwachem" Geschlecht unterscheidet sich vielleicht etwas zu dem von unserem 007:wink: Da kommt es einfach auch auf die Situation an. Mal heißt es "Ladys First", mal heißt es aber auch:

Ihr wollt doch gleichberechtigt sein....:wink:

Aber in der Hinsicht stehe ich, würd ich mal sagen, unserem "Superagenten" in nichts nach....:wink:

Aber was ist heute schon Stil.....

MfG
001[/i]
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@007: Der ein oder andere dumme Spruch fällt bei mir auch schon des öfteren Mal, es ist halt wirklich spaßig, die ein oder andere mit Coolness gespickte Mine mal ein bisschen entgleisen zu sehen :wink: Aber auch das ist denke ich auch ein Zeichen von Stil, sich einfach ein bisschen zurückzunehmen, aber auch nicht alles durchgehen zu lassen! Schlagfertigkeit in gewissen Maße kann nie schaden!
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"Sie sind nicht mein Typ!"
"Klug?"
"Single!" (Casino Royale 2006)

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Hi!

Also ich hab mir in dem Sinne gar nichts abkopiert von Bond. ;) Anzug hab ich schon früher oft getragen... Das Einzige was ich wirklich mal in der Richtung gemacht hab war Fasching vorletztes Jahr. :P Da bin ich als Bond rumgelaufen. :lol:
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So long,

James Lyle
Bitte lesen!

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Also meine Kollegen sprechen mich des öfteren mit James Bond an, wenn sie mich wieder einmal verarschen wollen und ihre Oberflächlichkeit preisgeben.
Es ist auch tatsächlich so, dass ich versuche, James Bond zu imitieren. Allerdings dementiere ich es heftig, James Bond zu sein oder dass er mein Vorbild sei. Was ich übernehme ist hauptsächlich der britische Humor mit einem Smile in den Mundwinkeln. Das andere wird schon schwieriger, da auch ich als noch Schüler mir keine
Anzüge leisten kann. Auch Gegner beseitigen wird doch mehr als schwierig. Aus der Action entnehme ich höchstens noch gewissen Arten der Wegüberquerung, will heissen, dass ich nicht normal über ein Geländer steigen kann, sondern dies im ganz im Sinne des Stils tu. 8)
Natürlich immer wieder das Bondfeeling verspüre ich beim Skifahren. :D Ich muss allerdings aufpassen, dass ich da nach JB-Style fahre. Sowieso finde ich hätte ich ein bisschen mehr Stil nötig, doch dies ist genau für einen Pubertierenden manchmal besonders schwierig. :wink:
Grow up, 007°''!
“You know, James Bond’s mother is Swiss. That will make it all worthwhile.” Marc Forster

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Tja, Stil sollte man haben, aber einen eigenen. Bond's Stil ist interessant, aber er wäre niemals mein Vorbild. Interessant ist vor allem, was man als Bond-Stil erkennt und davon überträgt. Da gibt es vieles: Kleidung, Humor, Bewegung, Ausdruck und Mimik, Getränke, Fahrzeuge, Accessoirs, Frauen, ... (Was fällt euch noch ein?)

Wenn ich versuche darüber nachzudenken, so hat in meiner Kindheit könnte sein Humor ein wenig Einfluss auf meinigen gehabt haben, vielleicht auch seine Art sich zu bewegen. Einiges lehne ich sogar kategorisch ab, zum Beispiel seinen Umgang mit Frauen (damit meine ich nicht 'Charme'), weils es gegen meine Prinzipien verstösst.
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Jogi hat geschrieben:Tja, Stil sollte man haben, aber einen eigenen. Bond's Stil ist interessant, aber er wäre niemals mein Vorbild.
Ich glaube, hier treten zwei verschieden Definitionen von "Stil" auf. Natürlich gibt es den eigenen Stil, quasi den Lebensstil; jenen, der eine Persönlichkeit ausmacht.
Dann allerdings - und von dem spreche ich - gibt es noch den Stil, der einfach Stil hat. So muss man es wahrscheinlich umschreiben, mit "Stil haben". Und Bond's eigener Lebensstil hat eben in einem fast gesättigten Masse diesen Stil.

Es ist nun Ansichtssache, wieviel Stil man haben muss oder haben sollte. Ich denke, für das persönliche Leben geht es um das menschliche Mittel. Vorbilder sollte man sich sowieso nie nehmen, schliesslich hat jeder sein eigenes Leben, seine eigenen Träume, dass er zu verwirklichen versuchen kann. Und wer weiss, vielleicht wollte James Bond ja Politiker werden. :wink:
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007°'' hat geschrieben:Ich glaube, hier treten zwei verschieden Definitionen von "Stil" auf. Natürlich gibt es den eigenen Stil, quasi den Lebensstil; jenen, der eine Persönlichkeit ausmacht.
Dann allerdings - und von dem spreche ich - gibt es noch den Stil, der einfach Stil hat. So muss man es wahrscheinlich umschreiben, mit "Stil haben". Und Bond's eigener Lebensstil hat eben in einem fast gesättigten Masse diesen Stil.
Sorry, verstehe nicht was du meinst.
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Uh, ich könnte jetzt die blödste und eckligste Gegenfrage eines Lehrers stell( ("Was verstehst du denn nicht?"), aber ich versuche es jetzt noch einmal zu erklären. Oder machs wie bei Eichendorff und liess ein paar Mal gut durch. :wink:

Ich meine, man sollte für unser dt. Wort "Stil" eigentlich zwei verschiedene Worte verwenden. So hat "Stil" doch einen kleinen - aber dezenten -Unterschied.
So kann man einen eigenen Stil haben, zum Beispiel einen Zeichungsstil oder einfach wie man läuft. Den eigenen Stil kann man zu einem gewissen Anteil sicher verändern, jede Person zeichnet sich durch seinen eigenen Stil aus.
So, bis hier sollte noch alles klar und verständlich sein. Meiner Meinung nach (dies muss ja nicht allgemeingültig so sein) existiert allerdings noch ein "Stil", der universiell ist. Vereinfacht kann man diesen Stil auch klassisch nennen. Es geht darum, "Stil zu haben". Dieser kann allerdings fast überall auftreten. Und Bond verwirklicht für mich ein "stilvolles" Leben, denn sein "Stil" hat "Stil". (oje oje, jetzt werd ich selbst noch verwirrt^^ *confused*)

Also, der eine "Stil" wie Zeichnugsstil, der andere wie "Stil haben".
Grow up, 007°''!
“You know, James Bond’s mother is Swiss. That will make it all worthwhile.” Marc Forster

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*g* OK. Sehe ich aber etwas anders.
  1. Jeder hat (mehr oder weniger) seinen eigenen individuellen Stil.
  2. Es gibt gewisse "Stile" die allgemeiner Betrachtet mehrere Personen haben und denen man eine Bezeichnung haben; z.B. einen den man als "klassisch" beschreiben könnte.
  3. Die Redewendung "etwas/jemand hat Stil" wird verwendet, wenn dieser Stil sehr deutlich ist und ausgelebt wird, was aber nicht zwangsweise bedeutet, dass er klassisch sein muss.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass eben jene Redewendung um die es geht, nicht unbedingt bei jedem Stil eingesetzt wird. Trotzdem würde ich sie niemals auf einen Stil "Stil" einschränken.
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Der Stil von JB ist ja ein bisschen zu hochgestoche für mich (17). ICh bleibe lieber bei meinen Bluejeans und kaputzenpullis. :D Wenn ich mal älter bin, ja dann werde ich vielleicht mal mit Smoking und dem anderen Zeugs herumspatzieren.
The clone isn't so bad as the real blofeld

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du sagst es:als schüler kann ich auch nicht so gut kopiren wie bond
aber mein ,,stil''(jetzt schon oft diskutiert) ist daran ,,schuld'',dass ich seit der 7. klasse mit bernobond gerufen werde
ich danke meinen freunden :lol:
Bond: ,,Whoever she was, I must have scared the living daylights out of her.''
Der Hauch des Todes-1987

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Dazu kommt ich kann bei der Arbeit (Lehrlin/Azubi im Verkauf) wohl kaum nen Smoking tragen, würde ja etwas komisch aussehen. Der Stil wäre eher was für Bürogummis. *g*
The clone isn't so bad as the real blofeld

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The Clone of Blofeld hat geschrieben:Der Stil wäre eher was für Bürogummis. *g*
Schnauze! :lol: :wink: