SMERSH hat geschrieben: 21. November 2019 22:04
Revoked hat geschrieben: 20. November 2019 11:01
Ich denke das hängt auch mit den aktuellen Sehgewohnheiten (Trends) zusammen.
Das Publikum mag lange Zusammenhängende (unendliche) Geschichten, die zwar in einzelne Hauptthemen /-Geschichten unterteilt sind, aber immer wieder auf Einzelheiten der Vorgeschichten zurückgreifen (siehe Serien).
Eigentlich ist es von EON sehr unschlau gewesen das nicht wirklich genutzt zu haben. Die Story von QOS mit Guy Haines hätte man weiterführen können. Zum Teil geht's auf Forsters Kappe, da er die entsprechende Szene rausgeschnitten hatte.
Sehe ich anders.
Jeder einzelne Bondfilm muss für den Betrachter funktionieren, auch wenn der Betrachter keinen anderen Bondfilm zuvor gesehen hat.
Bei einer Kino-Reihe (auch wenn man nur die 14 Jahre von 2006 bis 2020 mit fünf Episoden betrachtet) kann man nicht erwarten, dass der Großteil des Publikums sich vor dem Kinobesuch nochmal die Geschehnisse der Vorgänger in Erinnerung ruft.
Die Stärke von Bond über fast 60 Jahre lag zum Teil immer daran, dass die Filme nicht aufeinander aufbauen - zumindest nicht dramaturgisch. Und das ist bei Craig auch noch so - auch wenn die einzelnen Filme enger miteinander verknüpft sind als früher.