Dann mach ich mal einen Thread für die "Young Bond" - Reihe auf.
( http://de.wikipedia.org/wiki/Young_Bond )
Meiner Meinung nach eine sehr interessante und gut geschrieben Romanreihe über den jugendlichen 007.
Hab in der Suchfunktion gesucht, aber nichts gefunden. Falls es einen solchen Thread schon gibt, bitte löschen.
Young Bond zum Empfehlen?
2Ich kenne diese Reihe nur vom Namen her, allerdings habe ich noch keinen Roman der Reihe gelesen.
Kann man diese empfehlen?

Plenty O'Toole: I'm Plenty!
James Bond: But of course you are!
("Diamonds Are Forever", 1971)
James Bond: But of course you are!
("Diamonds Are Forever", 1971)
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und man muss sich halt mit dem Gedanken anfreunden, dass Bond schon mit 12 Jahren der absolute Supertyp ist. An manchen Stellen wirkt es dann doch ein bisschen aufgesetzt und leicht lächerlich. Hinzu kommt die, meiner Meinung nach, eher bescheidene Übersetzung. Dennoch halte ich die Bücher für relativ gut geschrieben, und hinreichend spannend, aktuell befinden sich auch alle vier in meinem Besitz.
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Die Wilden Kerle auf dem Bondtrip, oder was?007James Bond hat geschrieben:Und genau wegen diesem Szenario schrecke ich vor den Geschichten zurück.KillerMaulwurf hat geschrieben:und man muss sich halt mit dem Gedanken anfreunden, dass Bond schon mit 12 Jahren der absolute Supertyp ist.

Sowas braucht kein Mensch.
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Komm runter...
Es geht hier ja rein um die Thematik, die passt halt nicht jedem, so im Nachhinein gebildete Vorgeschichten wirken nunmal oftmals aufgesetzt und fehl am Platz. Eine der Facetten die das 007-Franchise ja nunmal bietet ist ja ein relativ interessanter Hauptcharakter (nämlich Bond
), und ich denke da haben natürlich die Romane, aber auch die Filme einen großen Beitrag zu geleistet.
Das schöne ist doch, dass Bond nicht der uns oftmals schon bekannte Superheld ist, sondern eben mehr Ecken und Kanten hat, die mal mehr mal weniger zum Vorschein kommen, auf jeden Fall wird Bond als oftmals als gefühlskalter, berechnender Agent dargestellt, wobei dies ja durchaus nicht glorifiziert wird und auch das ein oder andere mal als Schutzreflex enttarnt wird.
Das Kunststück der Roman ist es hierbei, Bond dennoch als stilvollen, kultivierten und vor allem intelligenten Charakter darzustellen, der sich seine eigenen Gedanken macht und der durchaus nicht immer so hart ist wie er gerne wäre. Dies macht diesen vielschichtigen Charakter meiner Meinung nach aus. Man merkt aber durchaus, und das wird in den alten Romanen auch des öfteren angedeutet, dass Bonds Charakteristikum auch ein Produkt seiner Arbeit ist, ein fortschreitender Prozess, ebenso scheint der Krieg einen großen Teil zur Charakterprägung beigetragen zu haben (Ian Flemming war ja selber Teil der Britischen Kriegsmaschinerie, was sicherlich auch mit eingeflossen ist).
Dies macht Bond menschlich und lässt die Romane auch einen gewissen Realismus ausleben. Das ein 12- Jähriger Bond, ohne jegliche militaristische, bzw. geheimdienstliche Ausbildung oder unterstützung, allerdings durch die Weltgeschichte turnt und einen Bösewicht nach dem anderen zu Fall bringt wirkt dann jedoch schon ein bisschen absonderlich, und für wirklich tiefe Anhänger der klassichen Bondvorlage, mag dies schon fast ein Schlag ins Gesicht sein, den man schnell wieder vergessen möchte, weil es die Serie um einen Teil ihrer Ernsthaftigkeit beraubt wird.
Ich persönlich nehme es da nicht so genau, weil ich es als einzelne Werke sehe, und die Ian Flemming Reihe als quasi geschlossene Serie ansehe, ich brauche da nicht unbedingt diesen zwingenden Zusammenhang. Die Young-Bond-Reihe ist eine recht angenehme Romanserie, deren Schreibstil ich für durchaus gelungen halte, denke das Charlie Higson eine gute Wahl war. Ich brauche trotzdem immer eine gewisse Zeit um hinein zukommen, da ich die Übersetzung für weniger gelungen halte (ich denke mal, dass ich dieses "Gefühl" auf die Übersetzung zurück führen kann, dies ist aber de facto nur eine Vermutung, da ich irgendwie nicht den Reiz verspüre mir die Romane nochmals im Original durchzulesen, eventuell versuche ich es bei der englischer Erstpublikation des Folgeromans).
Es geht hier ja rein um die Thematik, die passt halt nicht jedem, so im Nachhinein gebildete Vorgeschichten wirken nunmal oftmals aufgesetzt und fehl am Platz. Eine der Facetten die das 007-Franchise ja nunmal bietet ist ja ein relativ interessanter Hauptcharakter (nämlich Bond

Das schöne ist doch, dass Bond nicht der uns oftmals schon bekannte Superheld ist, sondern eben mehr Ecken und Kanten hat, die mal mehr mal weniger zum Vorschein kommen, auf jeden Fall wird Bond als oftmals als gefühlskalter, berechnender Agent dargestellt, wobei dies ja durchaus nicht glorifiziert wird und auch das ein oder andere mal als Schutzreflex enttarnt wird.
Das Kunststück der Roman ist es hierbei, Bond dennoch als stilvollen, kultivierten und vor allem intelligenten Charakter darzustellen, der sich seine eigenen Gedanken macht und der durchaus nicht immer so hart ist wie er gerne wäre. Dies macht diesen vielschichtigen Charakter meiner Meinung nach aus. Man merkt aber durchaus, und das wird in den alten Romanen auch des öfteren angedeutet, dass Bonds Charakteristikum auch ein Produkt seiner Arbeit ist, ein fortschreitender Prozess, ebenso scheint der Krieg einen großen Teil zur Charakterprägung beigetragen zu haben (Ian Flemming war ja selber Teil der Britischen Kriegsmaschinerie, was sicherlich auch mit eingeflossen ist).
Dies macht Bond menschlich und lässt die Romane auch einen gewissen Realismus ausleben. Das ein 12- Jähriger Bond, ohne jegliche militaristische, bzw. geheimdienstliche Ausbildung oder unterstützung, allerdings durch die Weltgeschichte turnt und einen Bösewicht nach dem anderen zu Fall bringt wirkt dann jedoch schon ein bisschen absonderlich, und für wirklich tiefe Anhänger der klassichen Bondvorlage, mag dies schon fast ein Schlag ins Gesicht sein, den man schnell wieder vergessen möchte, weil es die Serie um einen Teil ihrer Ernsthaftigkeit beraubt wird.
Ich persönlich nehme es da nicht so genau, weil ich es als einzelne Werke sehe, und die Ian Flemming Reihe als quasi geschlossene Serie ansehe, ich brauche da nicht unbedingt diesen zwingenden Zusammenhang. Die Young-Bond-Reihe ist eine recht angenehme Romanserie, deren Schreibstil ich für durchaus gelungen halte, denke das Charlie Higson eine gute Wahl war. Ich brauche trotzdem immer eine gewisse Zeit um hinein zukommen, da ich die Übersetzung für weniger gelungen halte (ich denke mal, dass ich dieses "Gefühl" auf die Übersetzung zurück führen kann, dies ist aber de facto nur eine Vermutung, da ich irgendwie nicht den Reiz verspüre mir die Romane nochmals im Original durchzulesen, eventuell versuche ich es bei der englischer Erstpublikation des Folgeromans).
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Bis wohin bist du denn ungefähr gekommen? Ich weiß, dass mich die ersten 30 Seiten relativ abgeschreckt haben, auch vom Schreibstil her...
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Also wie gesagt, wenn man sich mit dem Szenario anfreunden kann, finde ich das Buch durchaus lesenswert, auch wenn es anfangs nur schwer in Fahrt kommt. Ich persönlich finde es aus literarischer Sicht interessanter als den neuen Bond Roman von Faulks.Mr.Chrismas Jones hat geschrieben:Ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe, da kannte das Bond-Forum noch gar nicht. Aber ich glaube ich bin bis dahin gekommen, wo Bond seine Tante besucht hat.
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Ich habe ebenfalls "Stille Wasser sind tödlich" gelesen.
Meiner Meinung wäre es alleine von der Theorie sowie den Ansätzen ein tolles Buch geworden, jedoch sieht die Praxis komplett anders aus:
- es wird sehr viel übertrieben
- teilweise wenig sinn
- Realismuss wird vermisst
das waren die Eindrücke, an die ich mich erinnern kann.
Guten Abend,
-007-
Meiner Meinung wäre es alleine von der Theorie sowie den Ansätzen ein tolles Buch geworden, jedoch sieht die Praxis komplett anders aus:
- es wird sehr viel übertrieben
- teilweise wenig sinn
- Realismuss wird vermisst
das waren die Eindrücke, an die ich mich erinnern kann.
Guten Abend,
-007-
Re: Young Bond
15Ich muss ganz ehrlich sagen das ich die Reihe klasse finde!
Selten haben mich Bücher so gefesselt. Charlie Higson trifft mit seinem Schreibstil irgend einen Nerv bei mir.
Habe bis jetzt Teil 1-3 gelesen und vor etwa einem halben Jahr den vierten angefangen allerdings noch nicht fertig gelesen.
Werde wohl mal wieder von vorne anfangen.
Am Anfang dachte ich wirklich auch das sei Schwachsinn Bond mit 12 Jahren zu "zeigen", aber ich wurde mehr als posotiv überrascht!
Gruss Dalton007
Selten haben mich Bücher so gefesselt. Charlie Higson trifft mit seinem Schreibstil irgend einen Nerv bei mir.
Habe bis jetzt Teil 1-3 gelesen und vor etwa einem halben Jahr den vierten angefangen allerdings noch nicht fertig gelesen.
Werde wohl mal wieder von vorne anfangen.
Am Anfang dachte ich wirklich auch das sei Schwachsinn Bond mit 12 Jahren zu "zeigen", aber ich wurde mehr als posotiv überrascht!
Gruss Dalton007
"Was machen wir mit dem Geld, Patron?" - "Waschen."
Franz Sanchez in LTK (1989)
Franz Sanchez in LTK (1989)