Die besten und schlechtesten Remakes

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Welche Remakes findet ihr gelungen, welche gehören zu den schlechtesten?

Ich kenne einige Remakes, die ich sehr gut finde, aber meist kenne ich da die Originalfilme nicht.

Beispiele:
Die Mumie (1999)
Zwei hinreissend verdorbene Schurken (1988)
Vater der Braut (1991)
Die Thomas Crown Affäre (1999)
Insomnia - Schlaflos (2002)
Heat (1995)

Schlechte Remakes gibt es wohl leider einige, spontan fällt mir dazu immer "The Hitcher" ein. Das Original aus den 80ern ist in jeder Hinsicht besser.
Ebenfalls schwach sind die Remakes von "Der rosarote Panther". Die Originale mit Peter Sellers sind deutlich besser. Zudem passen diese Filme nicht zu Steve Martins Humor-Stil.

Re: Die besten und schlechtesten Remakes

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dernamenlose hat geschrieben:Warum denn Sequel? Es ist ein Remake, denn es verwendet den Stoff erneut und folgt nicht auf die anderen Filme, sondern steht für sich. Und ich empfand ihn mehr als nur passabel.
Weil er genau wie die frühen Sequels den Stoff variiert, aber kein direktes Remake ist. Von ein oder zwei Sachen abgesehen die direkt aus dem Original stammen.

Re: Die besten und schlechtesten Remakes

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Also, das legendäre Psycho-Remake von 98 sollte hier auf jeden Fall Erwähnung finden. Gus Van Sant drehte den Hitchcock-Klassiker mit wenigen Änderungen (selbst der Score blieb bis auf wenige Anpassungen beim Original), die größtenteils dem Originalscript entstammen, Hitchcocks Meisterwerk noch einmal 1:1 nach, nur in Farbe und mit anderer Besetzung. Julianne Moore und Viggo Mortensen sind in den Rollen der Lila Crane (Vera Miles) und Sam Loomis (John Gavin) zu sehen, während sich dieses Mal Anne Heche als Marion Crane (Janet Leigh) unter die Dusche wagen darf. Detektiv Arbogast (Martin Balsam) sieht im Remake verblüffend wie William H. Macy aus (weil er es auch ist) und Norman Bates (Anthony Perkins) ist kein geringerer als Vince Vaughn. Mit Sicherheit eines der umstrittensten Remakes, aber auch der Film, der dem Begriff am besten gerecht wird. :D
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: Die besten und schlechtesten Remakes

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Maibaum hat geschrieben:
dernamenlose hat geschrieben:Warum denn Sequel? Es ist ein Remake, denn es verwendet den Stoff erneut und folgt nicht auf die anderen Filme, sondern steht für sich. Und ich empfand ihn mehr als nur passabel.
Weil er genau wie die frühen Sequels den Stoff variiert, aber kein direktes Remake ist. Von ein oder zwei Sachen abgesehen die direkt aus dem Original stammen.
Im zweiten Teil spielt immerhin noch einer aus dem ersten Film mit. Und vom Titel sind sie glaube ich auch alle auf "Kehren wieder" "kommen zurück" etc. angelegt. Vielleicht waren 3 und 4 aber dennoch auch Remakes, keine Ahnung.
Die 2016er Version ist jedenfalls definitiv kein Sequel, sie erzählt eine Eigene GEschichte mit eigenen Figuren ohen Bezug zu den anderen Filmen, auch wenn sie alle das gleiche Ausgangsmaterial verwenden.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Die besten und schlechtesten Remakes

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Casino Hille hat geschrieben:Also, das legendäre Psycho-Remake von 98 sollte hier auf jeden Fall Erwähnung finden. Gus Van Saint drehte den Hitchcock-Klassiker mit wenigen Änderungen (selbst der Score blieb bis auf wenige Anpassungen beim Original), die größtenteils dem Originalscript entstammen, Hitchcocks Meisterwerk noch einmal 1:1 nach, nur in Farbe und mit anderer Besetzung. Julianne Moore und Viggo Mortensen sind in den Rollen der Lila Crane (Vera Miles) und Sam Loomis (John Gavin) zu sehen, während sich dieses Mal Anne Heche als Marion Crane (Janet Leigh) unter die Dusche wagen darf. Detektiv Arbogast (Martin Balsam) sieht im Remake verblüffend wie William H. Macy aus (weil er es auch ist) und Norman Bates (Anthony Perkins) ist kein geringerer als Vince Vaughn. Mit Sicherheit eines der umstrittensten Remakes, aber auch der Film, der dem Begriff am besten gerecht wird. :D
Jetzt würde mich nur noch deine Meinung dazu interessieren...
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Re: Die besten und schlechtesten Remakes

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Schwer zu sagen, wollte das daher bewusst etwas offenlassen. Habe es auch nur einmal gesehen. Sicherlich ist es beim 98er Remake vor allem eben auch eine moralische Frage, ob man es für akzeptabel hält, eine solche direkte Kopie anzufertigen. Es gibt vieles, was ich am 98er Film mag, aber er bleibt natürlich hinter dem Original meilenweit zurück. Ich würde ihn aber schon gerne noch einmal sehen.

Auf jeden Fall gehört NSNA hier rein, der den TB Stoff sehr gut neuumsetzt und eine schlüssige, eigenständige und bondige Zweitversion davon kocht. Ein schönes, sehr gelungenes Remake.
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Re: Die besten und schlechtesten Remakes

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dernamenlose hat geschrieben:Im zweiten Teil spielt immerhin noch einer aus dem ersten Film mit. Und vom Titel sind sie glaube ich auch alle auf "Kehren wieder" "kommen zurück" etc. angelegt. Vielleicht waren 3 und 4 aber dennoch auch Remakes, keine Ahnung.
Die 2016er Version ist jedenfalls definitiv kein Sequel,
Habe ich auch nicht behauptet, aber sie funktioniert wie eines der damaligen Sequels, die die Grundgeschichte auch nur in einem etwas anderen Setting wiederholten. Aber jeweils den Namen des anführers beibehielten, der dann aber in Teil 3 und 4 von anderen Darstellern verkörpert wurde.
Aber es ist eben auch kein direktes Remake von Mag 7 oder den 7 Samurai. Es bleibt eine Variation der Grundgeschichte. Du kannst es Remake nennen, aber Sequel trifft es auch ganz gut, es ist beides.