Es gibt nur einen einzigen CGI-Effekt im dritten Indy, und zwar als das Gesicht von Walter Donovan schmilzt und zu Staub wird, nachdem er den falschen Heiligen Gral ausgewählt hat. Für die Aufnahme wurden mehrere verschiedene Puppenköpfe für die verschiedenen Teile des schmelzenden Gesichts angefertigt, die alle digital zusammengefügt wurden, so dass die Szene das erste digitale Kompositum von Live-Action-Bildern ist, das auf Film aufgenommen wurde. Andere Einsätze von CGI gibt es im Film nicht. Da gibt es im Trailer also nix zu sehen.
Billigste Hintergrund Paintings sehe ich keine, schließlich war Indy 89 state of the art und ist dank der liebevollen Arbeit des ganzen Teams wunderbar gealtert. Erkennbar wird nur wieder der Versuch, das "Neue" zu verteidigen, indem das "Alte" in einem Rundumschlag abgewertet wird. So als wolle man sagen: "Guckt mal, Indiana Jones war schon immer schlecht, also kann ruhig auch der fünfte Teil schlecht sein."
Um die spezifische Qualität der Effekte ging es übrigens auch nicht wirklich, sondern um ihren inflationären Einsatz und den Look & Feel jedes einzelnen Shots. Im Direktvergleich stelle ich jedenfalls nur fest: 1989 war der Himmel blau, 2023 ist er es meist nicht mehr, weil alles in dasselbe braun getunkt wurde.