Re: Filmbesprechung: "Thunderball (TB)"
Verfasst: 27. Dezember 2016 21:37
Thunderball beginnt sehr positiv: Erstmals ist Connery und damit der aktuelle Bond-Darsteller in der Gunbarrel-Sequenz zu sehen. Die PTS bleibt hinter den Möglichkeiten zurück.
Der Titelsong von Tom Jones ist ganz in Ordnung. Kein Highlight, aber dennoch einer der stärkeren.
Auffällig ist, dass Largo im Vergleich min anderen Bösewichten vergleichsweise früh eingeführt wird. So kann er zwar nicht besonders mysteriös eingeführt werden, er wirkt aber dennoch bedrohlich.
Auch Blofeld wirkt sehr bedrohlich. Dies liegt vor allem daran, dass er seine Mitarbeiter offenbar verdächtigt, Verräter zu sein, obwohl er genau weiss, wer der Verräter ist.
Zumindest für damalige Verhältnisse ungewöhnlich ist, dass Bond sozusagen von Anfang an auf seiner Mission ist, obwohl er den Auftrag dazu erst später erhält. Das sehe ich zwar positiv, die Szenen bevor Bond seinen Auftrag erhält, wie z.B. im Sanatorium wirken aber etwas langatmig. Trotzdem gefällt es mir, dass Bond so sehr früh auf seine Gegner trifft. Ein weiterer Vorteil ist, dass man hier sehr früh einen Einblick in den Plan des Bösewichts bekommt. Das kommt sonst nicht so häufig vor. Leider wird die Bedrohlichkeit nicht deutlich. Die Atomwaffen stehen nicht wirklich im Zentrum. Der Diebstahl der Atomwaffen dauer lange, viel relevantes passiert da aber auch nicht.
Richtig gut gefällt mir das erste Aufeinandertreffen von Bond und Felix Leiter. Dieser Felix gefällt mir insgesamt ganz gut.
Nachdem Bond und Felix die Disco Volante näher untersucht haben, ist eine interessante Wendung zu vermuten. Leider wird das durch Bonds Besuch bei Largo sehr abrupt abgebrochen. Während zuvor die Story seher aktiv vorangetrieben wurde, passiert nun länger nichts relevantes.
Anschließend wurden scheinbar sehr willkürlich Szenen aneinandergereiht. Was zum Beispiel nicht so wirklich hineinpasst ist das Treffen von Paula und Fiona.
Spätestens hier wird es auffällig, wie lange der Film an einem Ort spielt. Für einen Film dieser Länge schon ungewöhnlich.
Ein Highlight bildet sicherlich der Tod von Vargas.
Etwas komisch ist es, wie Bond an Bord der Disco Volante gelangt: Eigentlich müsste der viel früher erkannt werden. Allerdings fehlen dannach sogar relevante Szenen, die das deutlich gemacht hätten. Schließlich wird er unter Wasser tatsächlich erkannt. Warum, wird nicht so wirklich deutlich. Ein Problem bei Unterwasserszenen ist, dass man vieles nicht erkennen kann.
Der Unterwasserkampf sollte eigentlich etwas spektakuläres sein. Das Medium Wasser bremst dies aber zunächst etwas aus. Später änder sich das aber. Dennoch ist es von Vorteil, dass der Kampf an Bord der Disco Volante noch weitergeht, das entschädigt gewissermaßen für vorherige Szenen, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Bei dem Kampf an Bord der Disco Volante läuft aber auch einiges nicht optimal: Es ist sehr schnell gefilmt worden, es wirkt nicht so, als würde die Disco Volante tatsächlich so schnell fahren. Es sollte wohl spektakulär wirken, wirkt aber nicht echt. Es folgt ein schönes Ende mit dem Rettungsfloß.
Es ist schwierig, sich eine abschließende Meinung zu bilden. Teilweise war der Film doch besser als in meiner Erinnerung und ich konnte ihn auch genießen. Dennoch bleibt TB hinter seinen Möglichkeiten zurück. Teilweise sind echt großartige Dinge vorhanden, sodass ich den Film gerne besser bewerten würde, im Gesamtbild reicht es für 6/10.
Der Titelsong von Tom Jones ist ganz in Ordnung. Kein Highlight, aber dennoch einer der stärkeren.
Auffällig ist, dass Largo im Vergleich min anderen Bösewichten vergleichsweise früh eingeführt wird. So kann er zwar nicht besonders mysteriös eingeführt werden, er wirkt aber dennoch bedrohlich.
Auch Blofeld wirkt sehr bedrohlich. Dies liegt vor allem daran, dass er seine Mitarbeiter offenbar verdächtigt, Verräter zu sein, obwohl er genau weiss, wer der Verräter ist.
Zumindest für damalige Verhältnisse ungewöhnlich ist, dass Bond sozusagen von Anfang an auf seiner Mission ist, obwohl er den Auftrag dazu erst später erhält. Das sehe ich zwar positiv, die Szenen bevor Bond seinen Auftrag erhält, wie z.B. im Sanatorium wirken aber etwas langatmig. Trotzdem gefällt es mir, dass Bond so sehr früh auf seine Gegner trifft. Ein weiterer Vorteil ist, dass man hier sehr früh einen Einblick in den Plan des Bösewichts bekommt. Das kommt sonst nicht so häufig vor. Leider wird die Bedrohlichkeit nicht deutlich. Die Atomwaffen stehen nicht wirklich im Zentrum. Der Diebstahl der Atomwaffen dauer lange, viel relevantes passiert da aber auch nicht.
Richtig gut gefällt mir das erste Aufeinandertreffen von Bond und Felix Leiter. Dieser Felix gefällt mir insgesamt ganz gut.
Nachdem Bond und Felix die Disco Volante näher untersucht haben, ist eine interessante Wendung zu vermuten. Leider wird das durch Bonds Besuch bei Largo sehr abrupt abgebrochen. Während zuvor die Story seher aktiv vorangetrieben wurde, passiert nun länger nichts relevantes.
Anschließend wurden scheinbar sehr willkürlich Szenen aneinandergereiht. Was zum Beispiel nicht so wirklich hineinpasst ist das Treffen von Paula und Fiona.
Spätestens hier wird es auffällig, wie lange der Film an einem Ort spielt. Für einen Film dieser Länge schon ungewöhnlich.
Ein Highlight bildet sicherlich der Tod von Vargas.
Etwas komisch ist es, wie Bond an Bord der Disco Volante gelangt: Eigentlich müsste der viel früher erkannt werden. Allerdings fehlen dannach sogar relevante Szenen, die das deutlich gemacht hätten. Schließlich wird er unter Wasser tatsächlich erkannt. Warum, wird nicht so wirklich deutlich. Ein Problem bei Unterwasserszenen ist, dass man vieles nicht erkennen kann.
Der Unterwasserkampf sollte eigentlich etwas spektakuläres sein. Das Medium Wasser bremst dies aber zunächst etwas aus. Später änder sich das aber. Dennoch ist es von Vorteil, dass der Kampf an Bord der Disco Volante noch weitergeht, das entschädigt gewissermaßen für vorherige Szenen, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Bei dem Kampf an Bord der Disco Volante läuft aber auch einiges nicht optimal: Es ist sehr schnell gefilmt worden, es wirkt nicht so, als würde die Disco Volante tatsächlich so schnell fahren. Es sollte wohl spektakulär wirken, wirkt aber nicht echt. Es folgt ein schönes Ende mit dem Rettungsfloß.
Es ist schwierig, sich eine abschließende Meinung zu bilden. Teilweise war der Film doch besser als in meiner Erinnerung und ich konnte ihn auch genießen. Dennoch bleibt TB hinter seinen Möglichkeiten zurück. Teilweise sind echt großartige Dinge vorhanden, sodass ich den Film gerne besser bewerten würde, im Gesamtbild reicht es für 6/10.