Re: Filmbesprechung: "Thunderball (TB)"
796Exakt.
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Keine Ahnung, aber das allermeiste in den Bondfilmen sieht für mich nach Absicht aus, daher ergibt es imo wenig Sinn, etwas anders anzunehmen.Maibaum hat geschrieben:Ich glaube zwar nicht daß da viel Überlegung hinter steckte
Ich sehe da auch generell viel Planlosigkeit und Inkonsequenz, nicht unbedingt bei TB. Aber bei einigen anderen. Wenig Risikobereitschaft, und viel auf Nummer sicher gehen.Casino Hille hat geschrieben:Keine Ahnung, aber das allermeiste in den Bondfilmen sieht für mich nach Absicht aus, daher ergibt es imo wenig Sinn, etwas anders anzunehmen.Maibaum hat geschrieben:Ich glaube zwar nicht daß da viel Überlegung hinter steckte
Richtig. Grade TB wirkt so, als hätte man einfach drauflosgefilmt und dann hinterher was draus zusammen gebastelt.Maibaum hat geschrieben:Das die bei TB genau wussten was sie taten, glaube ich jedenfalls nicht wirklich.
Vielleicht, aber es funktioniert.Nico hat geschrieben:Richtig. Grade TB wirkt so, als hätte man einfach drauflosgefilmt und dann hinterher was draus zusammen gebastelt.Maibaum hat geschrieben:Das die bei TB genau wussten was sie taten, glaube ich jedenfalls nicht wirklich.
Inwiefern?danielcc hat geschrieben:Das ist mal eine erfreuliche Erkenntnis die Hoffnung macht
Aber gerade 2001 scheint exakt durchgeplant, während TB auch mal den Eindruck macht das man sich nicht eindeutig entscheiden konnte was man will, was jedoch in dem Fall trotzdem nur wenig schadet.Casino Hille hat geschrieben:Ich finde es immer etwas merkwürdig, dass gerade Filmen, die so offensichtlich ja auf relativ einfachen Konzepten beruhen wie die Bonds, gerne mal abgesprochen wird, dass die Macher sich im Hinterkopf etwas gedacht haben könnten. Dabei müssten doch genau diese Filme exemplarisch dafür stehen, wie man einen Unterhaltungsfilm aufzieht und welche verschiedenen (wenigen) Kniffe es insgesamt gibt. Bei den großen experimentellen Filmen sind Zufälle insgesamt viel wahrscheinlicher - nicht zuletzt durch ihren höchst individuellen Charkakter.
Oder anders gesagt: 2001 war eher ein glücklicher Zufall als TB es sein kann, da 2001 durch seine eigene Ader ein Probieren gewesen ist, dass genauso auch rein zufällig funktionieren könnte, während TB (ob wirkend oder nicht) relativ "konventionell" den klassischen Filmaufbau zeigt.
Der dramaturgische Aufbau von TB ist vollkommen klar, und im Großen konsequent durchgezogen, aber wirkt im Kleinen manchmal auch etwas unklar. Soll heißen wirkt so als ob man teils im Widerstreit gelegen hätte ob man jetzt die Geschichte oder das Spektakel bedient. Das betrifft die Szene mit der Leiter Einführung oder auch Paulas Tod, oder das Fehlen einer Szene die Domino mehr Profil gibt.Casino Hille hat geschrieben:Mag sein, dass das hin und wieder so wirkt, aber deshalb gleich davon auszugehen, halte ich für zu vereinfacht. TB ist zu "konventionell" (deshalb in " ", weil weder positiv noch negativ gemeint) und zu offensichtlich standardisierend (wow, ist das ein Wort?) entwickelt, als das man hier davon ausgehen könne, dass der erzählerische und dramaturgische Aufbau zufälliger Natur sei.
Frech formuliert (aber absolut ernst gemeint): Wenn TB ohne exaktes dramaturgisches Konzept entwickelt wurde, dann ist das bei den Mendes oder Campbell Bonds auch nicht anders gewesen.
Kannst du etwas konkreter werden? Ich versteh grad nicht, worum es geht.Thunderball1965 hat geschrieben:@Nicht gesprochen-Argument: Da gibt es ja auch die Szene in SF...
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