Shatterhand hat geschrieben:. "The Hildebrand Rarity" fände ich gut, wenn THR irgendein McGuffin wäre, hinter dem alle her sind. Man könnte es wie in der Geschichte auch einen Fisch sein lassen, der irgendein Spezialgift hat o.ä., und mal wieder ein paar schöne Unterwasseraufnahmen zeigen.
Genau darüber hatte ich mir die Tage Gedanken gemacht
Folgender Storyvorschlag:
Ein Atom-U-Boot der Royal Navy verschwindet spurlos mitten im Atlantik. Was wir als Zuschauer sehen ist nur, dass etwas am U-Boot "andockt". Die Ermittlungen des MI6 ergeben, dass nur ein Forschungsschiff eines prominenten Meeresforschers in der Nähe war. Dieses hat mittlerweile Kurs auf New York City gesetzt und schon folgende Ankündigung vorausgeschickt: "Die Hildebrand Rarity ist lebend gefangen wurden!"
Die HR ist ein sehr seltener und besonders schöner majestätischer Fisch, von dem bislang nur ein einziges Exemplar gefangen wurde. Alles was von diesem Exemplar blieb sind alte Schwarz/Weiss-Fotos, kein Präparat, kein genauer Untersuchungsbericht.
Die Agenten werden den Nachweisen nach rausgeschickt. Bond übernimmt die New Yorker Spur und soll der Pressekonferenz bezüglich der meeresbiologischen Sensation beiwohnen. Tatsächlich sieht man während der Pressekonferenz ein Aquarium mit dem lebenden Fisch. Bond macht auf der Veranstaltung die Bekanntschaft einer ziemlich skeptischen Journalistin und Meeresforscherin (genau sie begleitet Bond etwas später

). Der Entdecker und Chef der Meeresforscher wird von der Presse als Held gefeiert, doch Bond geht der Sache etwas genauer nach. In der Nacht schleicht er sich an Bord des Forschungsschiffes. Dort findet er den Stoff für einen Skandal: Die Entdeckung war eine Fälschung, der Fisch nur eine animatronische ferngesteuerte Imitation. Auch sonst sieht es an Bord seltsam aus, das vermeintliche Forschungs-U-Boot an Bord ist eher untypisch für Forschungsaufgaben. Er fordert Infos beim Kumpel Felix Leiter ein, (er hatte Bond zuvor bei der Ankunft begrüßt). Heraus kommt, dass die Forschergruppe vor zwei Monaten ein altes Rettungs-U-Boot der US-Marine gekauft haben. Dieses wird normalerweise genutzt um U-Boot-Besatzungen bei Havarien unter Wasser zu befreien, die Forschergruppe baute es jedoch - scheinbar - zu einem Forschungs-U-Boot um und machte damit die "große Entdeckung".
M sind das allerdings noch nicht genug Beweise für eine Verbindung, zu sehr könnte der Schwindel um die Hildebrand Rarity auch nur Publicity-Gag für den exzentrischen Chef der Gruppe sein. Eine Entführung wird als unwahrscheinlich eingestuft, sei doch bisher keine Lösegeldforderung eingegangen. Doch Bond gibt nicht auf: Gemeinsam verfolgen er, die Journalistin und auch Felix als helfender Dritter den Fall weiter...
Im weiteren Verlauf entdeckt das Trio die Verbindung des Kopfes zu südafrikanischen Waffenhändlern die gemeinsam das (mittels Rettungs-U-Boot) entführte britische Atom-U-Boot - samt Atomsprengköpfen der Cruise Missiles - häppchenweise an die Meistbietenden verkaufen wollen. Einige sind an der modernen Stahlegierung/beschichtung interessiert, andere an moderner Reaktortechnologie und natürlich diverse an den Sprengköpfen...
Das Rettungs-U-Boot entspricht der Realität, die US Navy musterte das letzte der Mystic-Klasse letztes Jahr aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mystic-Klasse
Auch entspricht der Wahrheit, dass britische atom-U-Boote mit nuklearen Sprengköpfen durch die Meere fahren...
Ich poste das hier auch noch mal im Bond23-Story-Thread. Passt an beiden Orten ganz gut
