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Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 6. März 2026 12:07
von danielcc
Die PTS Idee fand ich tatsächlich so vor 10 Jahren mal cool.
Für mich ist wieder die Zeit der guten alten einfachen Unterhaltung. Maverick, F1 und von mir aus auch Superman haben das gut vorgemacht.
Also, gegen eine schlaue Story mit guter Struktur habe ich nichts einzuwenden. Aber Villeneuves Filme die ich kenne sind alle so schwer und träge

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 6. März 2026 12:31
von Maibaum
Für mich ist Arrival sehr unterhaltsam, ein Film der mir ganz direkt Spaß macht, während Maverick fast komplett langweilig war, Nicht meine Form der Unterhaltung.

Schwer ist doch das neue leicht ... ;)

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 6. März 2026 12:46
von Mr.Chrismas Jones
Arrival halte ich jetzt nicht für einen Unterhaltungsfilm. Er ist nicht langweilig, aber schon sehr tragisch und ließ mich schon etwas deprimiert zurück.

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 6. März 2026 13:28
von Maibaum
Für mich ist das Unterhaltung, weil ich die ganze Zeit gespannt dabei bin. Das ist für mich genau so leicht zu schauen wie TSWLM.

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 6. März 2026 17:11
von craigistheman
danielcc hat geschrieben: Gestern 12:07 Die PTS Idee fand ich tatsächlich so vor 10 Jahren mal cool.
Für mich ist wieder die Zeit der guten alten einfachen Unterhaltung. Maverick, F1 und von mir aus auch Superman haben das gut vorgemacht.
Also, gegen eine schlaue Story mit guter Struktur habe ich nichts einzuwenden. Aber Villeneuves Filme die ich kenne sind alle so schwer und träge
Ja, Villeneuve ist bislang noch nichts mit „Leichtigfüßigkeit“ gelungen, da gehe ich mit. Ich denke auch nicht, dass sich das mit Bond plötzlich radikal ändert - aber wer weiß? Vielleicht wird das ja eine Paranthese in seinem Schaffen.
Was ich aber nicht verstehe, ist, dass du dann ausgerechnet NTTD so abfeierst, wo doch genau diese emotionale und inszenatorische „Schwere“, die dich so zu stören scheint, wie bei keinem andereren Bond zuvor Überhand nimmt?
Maverick (F1 und Superman hab ich noch nicht gesehen) ist „fun“, weil der Film genau weiß, was er ist und was nicht. Und genau diese Haltung ist meiner Ansicht nach bei EON spätestens nach dem monumentalen Erfolg von SF verloren gegangen.

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 6. März 2026 17:42
von danielcc
Ja mit SF, SP und NTTD reicht es jetzt einfach. Ich habe jeden der Filme gemocht, aber jetzt könnte gerne eine andere Ära anbrechen. Wird aber wohl mit DV nicht passieren.

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 6. März 2026 21:56
von craigistheman
danielcc hat geschrieben: Gestern 17:42 Ja mit SF, SP und NTTD reicht es jetzt einfach. Ich habe jeden der Filme gemocht, aber jetzt könnte gerne eine andere Ära anbrechen. Wird aber wohl mit DV nicht passieren.
Gemessen an dem, was wir hatten, welche Richtung würde dir am ehesten zusagen? Die Brosnan-Bonds?

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 7. März 2026 00:31
von Revoked
Ich antworte mal ungefragt: alles aus dem Spektrum TMWTGG-OP würde mich aktuell am glücklichsten machen.

Re: Bond 26+ Ausrichtung

Verfasst: 7. März 2026 01:22
von Casino Hille
Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: Gestern 12:46 Arrival halte ich jetzt nicht für einen Unterhaltungsfilm
Bin auch kein großer "Arrival"-Fan, finde es aber auch befremdlich, wie viele mit Unterhaltung vor allem "leichte" Stoffe ohne großes Drama und Ernsthaftigkeit assoziieren. Unterhalten tut erstmal, was mich beim Anschauen ergreift und abholt, und das kann sowohl "John Wick" als auch "Schneewittchen" oder "Schindler's Liste" sein. Villeneuve macht Filme, die mit einer gewissen Schwere und erdrückenden Pompösität beladen sind, aber es sind trotzdem Unterhaltungsfilme.
craigistheman hat geschrieben: 5. März 2026 17:05 Sollte man tatsächlich Bonds Navy/Special Forces-Vergangenheit beleuchten, dann wäre eine Art zweigeteilter Film à la Godfather Part II in dem 2 komplementäre narrative Stränge parallel laufen - einmal Gegenwart (Bond als 00) einmal Vergangenheit (Bond 7 Jahre zuvor in Ausbildung und im Einsatz für die Navy) das erzählerische Mittel, das mir am besten gefallen würde.
Die Story ließe sich so takten, dass Bond in der Gegenwart erneut auf Figuren aus seiner Navy-Zeit stößt (Gönner, Mentoren, Frauen?) und wir die Informationen zum Zusammensetzen eines größeren Bildes Häppchenweise durch Zeitsprünge präsentiert bekommen.
Ich kann mir sowas gut vorstellen als Konzept im Kopf von Villeneuve / Knight. Aber persönlich fänd ich alles daran absolut Panne. Nichts gegen deine Idee / bzw. deinen Entwurf, und ich bin mir sicher, viele Zuschauer holt man damit ab. Bloß ist Bonds Vergangenheit für mich vollkommen irrelevant. Es interessiert mich einfach nicht, wer er war, bevor er Bond war. Es interessiert mich auch nicht, wie er so in der Navy war, was er da gelernt hat, und von wem, und so weiter. Selbst wenn das nur ein Aufhänger wäre, um es dann mit dem Hauptplot in der Gegenwart zu verknüpfen - es geht mir zu weit. Bond ist Bond, und im gewissen Sinne ein fertiger Charakter von Anfang an. Es gibt kein "Davor". Das ist schon konzeptionell falsch für mich.
danielcc hat geschrieben: Gestern 12:07 Für mich ist wieder die Zeit der guten alten einfachen Unterhaltung. Maverick, F1 und von mir aus auch Superman haben das gut vorgemacht
Absolut richtig beobachtet. Der Wind dreht sich im Blockbuster-Kino auffällig wieder, es gibt eine Bedürfnis nach leichterem Eskapismus "alter Machart". Die ganzen unsäglichen 80s Revivals machen das vor, und der große Erfolg von Superman bei der Gen Z verdeutlicht es umso mehr. Jetzt wäre die ideale Zeit, wieder den schon seit Dr. No existierenden Camp-Faktor von Bond zu betonen. Das wird mit Villeneuve aber nicht passieren, und ich leiste gerne einen Blutschwur auf dem Grab von Cubby und wiederhole die Aussage.