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Re: Robbie Williams

Verfasst: 24. Januar 2026 13:11
von danielcc
Casino Hille hat geschrieben: 24. Januar 2026 12:48 Es ist aber auch ein Phänomen, wie Williams in den USA nie auch nur ansatzweise von Bedeutung gewesen ist, egal wie sehr er es versucht hat. Dafür ist er in Europa einer der Top-Stars. Total faszinierend, und für mich einigermaßen unerklärlich. Beide Teile davon.

Er hat es nie wirklich versucht. Das hat er auch selbst gesagt. Wenn du dort erfolgreich sein willst, muss du dich zu 100% darauf einlassen. Das hat er nie getan.
Es hätte aber auch dennoch wahrscheinlich nicht geklappt. Das ist doch gar nicht die Musik die in den USA zieht. Nennt mir einen männlichen Pop, Non-Hip Hop, Non-RnB, Non-Country/Folk Star in den USA! Eigentlich gibt es diese Kategorie dort gar nicht, oder?

Es ist aber auch egal. Seine Erfolge in Europa (und teilweise Asien und Latein Amerika) sprechen für sich. Wohlgemerkt, wir reden hier über 16 Nr. 1 Alben die über 29 Jahre (!!!) als Solokünstler entstanden sind, die Erfolge mit Take That nicht einberechnet.

(Mein Kommentar zu Beatles und Stones war natürlich Ironie, aber die haben eben Platz 2 und 3 in der Statistik)

Re: Robbie Williams

Verfasst: 24. Januar 2026 17:57
von DonRedhorse
danielcc hat geschrieben: 24. Januar 2026 13:07
DonRedhorse hat geschrieben: 24. Januar 2026 12:16
danielcc hat geschrieben: 24. Januar 2026 10:55 https://www.bbc.com/news/articles/c93vv02wz3ko

Wer sind schon die Beatles oder die Stones :-)
Paul McCartney hält den Guinness-Weltrekord für die meisten Nummer-eins-Singles in den USA als Songwriter mit insgesamt 32 Hits.

Wie viele hatte Robbie?

Du musst nicht suchen, ich helfe dir: Null.
ich verstehe den Kommentar nicht.
Du hast ihn schon verstanden. Ist ja nett, dass Robbie in UK die Nr. 1 ist, aber weltweit sieht es halt anders aus.

Re: Robbie Williams

Verfasst: 24. Januar 2026 19:11
von Casino Hille
danielcc hat geschrieben: 24. Januar 2026 13:11 Es hätte aber auch dennoch wahrscheinlich nicht geklappt. Das ist doch gar nicht die Musik die in den USA zieht.
Findest du? Allein weil er große Shows wuppen kann, passt er doch top zum amerikanischen Publikum.

Re: Robbie Williams

Verfasst: 24. Januar 2026 20:50
von danielcc
Casino Hille hat geschrieben: 24. Januar 2026 19:11
danielcc hat geschrieben: 24. Januar 2026 13:11 Es hätte aber auch dennoch wahrscheinlich nicht geklappt. Das ist doch gar nicht die Musik die in den USA zieht.
Findest du? Allein weil er große Shows wuppen kann, passt er doch top zum amerikanischen Publikum.
Wie oben von mir beschrieben. Gibt es weiße, männliche solo-Popstars in den USA die nicht Country/Folk, RnB oder Hiphop machen - und zudem keine Amis sind?

Re: Robbie Williams

Verfasst: 24. Januar 2026 21:20
von Casino Hille
Harry Styles?

Re: Robbie Williams

Verfasst: 25. Januar 2026 12:14
von danielcc
Casino Hille hat geschrieben: 24. Januar 2026 21:20 Harry Styles?
In der Tat, gutes Beispiel, und eines bei dem man sich umso mehr fragt warum es Williams nie geschafft hat :-)

Re: Robbie Williams

Verfasst: 25. Januar 2026 13:25
von Invincible1958
danielcc hat geschrieben: 24. Januar 2026 20:50
Casino Hille hat geschrieben: 24. Januar 2026 19:11
danielcc hat geschrieben: 24. Januar 2026 13:11 Es hätte aber auch dennoch wahrscheinlich nicht geklappt. Das ist doch gar nicht die Musik die in den USA zieht.
Findest du? Allein weil er große Shows wuppen kann, passt er doch top zum amerikanischen Publikum.
Wie oben von mir beschrieben. Gibt es weiße, männliche solo-Popstars in den USA die nicht Country/Folk, RnB oder Hiphop machen - und zudem keine Amis sind?
Da gab es noch mehr als nur Harry Styles - auch außerhalb von Lennon und McCartney.

Die hier würde ich alles nicht in den Country/R'n'B/Hip-Hop-Kosmos einordnen. Und die hatten oder haben alle eine Chart-Karriere in den USA und füllen (oder füllten) da große Arenen.

Elton John, Ed Sheeran, Sam Smith, Eric Clapton, Phil Collins, Rod Stewart, Ozzy Osbourne, Bryan Adams, George Michael, Michael Bublé, Neil Young, Sting, Cat Stevens, Lewis Capaldi, David Bowie, Peter Gabriel, Van Morrison, Calum Scott, James Blunt, Billy Idol, Julio Iglesias, Enrique Iglesias ...
(Und ja, Vater und Sohn Iglesias würde ich als "weiß" bezeichnen ;-))

Das sind jetzt nur ein paar Namen, die mir spontan eingefallen sind. Da gibt es bestimmt noch mehr weiße Nicht-Amis, die in den USA Erfolg hatten.

PS: Grad recherchiert - selbst Rick Astley hat 7,5 Mio Platten in den USA verkauft.
Und wenn man Bands und Frauen hinzufügt, dann weiß man von Oasis bis Adele gar nicht mehr, wo man anfangen und aufhören soll.

Unmöglich ist es für einen britischen Popstar also nicht in den USA in den Charts zu landen und/oder ein Stadion auszuverkaufen.

Re: Robbie Williams

Verfasst: 25. Januar 2026 15:34
von danielcc
Ihr habt mich überzeugt

Re: Robbie Williams

Verfasst: 25. Januar 2026 15:50
von vodkamartini
https://www.mirror.co.uk/3am/celebrity- ... a-34394078

Gibt viele Artikel die das erklären, oder zu erklären versuchen. Aber die Herkunft ist es sicher nicht.

Tatsache ist, dass auch sehr viele große UK Acts (beileibe nicht nur Beatles und Rolling Stones) beispielsweise in den 80ern Jahren in den USA abräumten: Duran Duran, Eurythmics, Tears for Fears, George Michael, Wham!, Bananarama, Pet Shop Boys, Billy Idol hatten beispielsweise alle Nummer 1 Hits in den US Charts.
The Cure, Depeche Mode und U2 wurden dort zu großen Stadion Acts.

Re: Robbie Williams

Verfasst: 25. Januar 2026 16:22
von danielcc
Ich beziehe mich natürlich auf die letzten 20 Jahre.
Aber ja, Harry Styles und einige andere genannten haben das wohl geschafft

Re: Robbie Williams

Verfasst: 26. Januar 2026 09:27
von Maibaum
Ähh, ist Robin Williams nicht schon lange tot?