Ich stimme dir fast komplett zu. Nur beim Filmbeginn nicht. Fand deie Einführung und das ganze ziemlich cool. Bei der Wertung tut sich aber nicht viel. 7,5-8/10GoldenProjectile hat geschrieben:Im Kino - Parker (2013)
Drehbuch: John J. McLaughlin
Regie: Taylor Hackford
Darsteller: Jason Statham, Jennifer Lopez, Nick Nolte, Michael Chiklis, Wendell Pierce, Emma Booth, Clifton Collins Jr.
Jason Statham als Bruce Willis als Daniel Ocean
Das Warten hat ein Ende - der neue Statham ist da!
24 Romane (!) hat Donald E. Westlake (†) scheinbar um den Charakter Parker geschrieben, da ich aber vorher noch nie von der Reihe gehört, geschweige denn eines der Bücher gelesen habe, kann ich schwerlich einen Vergleich ziehen oder den Film als Adaption beurteilen.
Parker hat als Film ein bisschen das Problem, das in letzter Zeit viele Streifen haben. Es fehlt stellenweise an Geschlossenheit, an einem flüssigen Zusammenspiel guter Einzelszenen, so dass der Einstieg in die Filmwelt ein wenig schwer fällt. Daher hat mich die ausführliche und gewiss gut gemachte Heist-Szene zu Beginn auch nicht wirklich in ihren Bann gezogen. Zum Glück habe ich bald darauf den Anschluss gefunden und konnte mich für den Rest des Films gut unterhalten lassen.
Statham spielt (wieder mal) einen stoischen und knallharten Profi und tut dies (wieder mal) äusserst souverän und cool. Dazu kommt noch, dass er als Parker wandlungsfähig und gerissen ist. Es macht Spass, ihm beim Stehlen, Täuschen und Spionieren zu beobachten.Seine Co-Stars sind Nick Nolte in einer Nebenrolle (gewohnt gut, der Film profitiert von ihm), Jennifer Lopez (ziemlich unscheinbar und mit überraschend spätem Einstieg in die Geschichte) und ein Haufen böser Gangster, die es verdient haben, von Jason vermöbelt zu werden (wieder mal...).
Die Geschichte ist wenig komplex und auch nicht immer ganz logisch, wirkt aber erstaunlich frisch und nicht wie hundert mal abgearbeitet, was an vielen guten Einfällen von Autor und Regisseur liegt, um den Helden agieren zu lassen und den Konflikt voranzutreiben. Dabei ist Parker gerne mal witzig, aber nie albern. Im Gegenteil, die Prügelszenen brechen selbst innerhalb der nicht gerade gewaltfreien Statham-Filmografie neue Rekorde. Sie sind dreckig, brutal und intensiv. Eine der Kampfszenen ist für mich gar der Höhepunkt des Films. Statham blüht dieses Mal sogar als Prügelknabe richtig auf, denn er zeigt eine völlig neue Seite. Dieser Statham (bzw. Parker) blutet, leidet und humpelt nach einer Konfrontation mit den Bösen auch mal ordentlich. Im Finale nimmt sich Regisseur Hackford dann hingegen überraschen viel Zeit für eine Art Mini-Katz-und-Maus-Spiel in einem Wohnhaus. Einer der weiteren Gründe, warum Parker nicht wie ein abgespultes Statham-Vehikel wirkt, sondern wie ein frischer, eigener Film.
Optisch ist der Streifen üppig und farbig, mit einem netten kleinen visuellen Effekt aber auch ein paar etwas unötigen Flashbacks.
Fazit: Für Statham-Fans wie mich ist Parker ein kleiner Leckerbissen, aber auch für Nichtkenner von Jason ist der Streifen empfehlenswert. Sicher, es ist seichte Unterhaltung und keineswegs ein meisterhafter Film, aber spritzig und ideenreich umgesetzt ist er allemal! Parker kommt an Killer Elite oder einen guten Transporter nicht heran, ist für mich aber besser als The Mechanic, Blitz oder War und etwa auf einer Stufe mit Crank.
7,5 / 10 sind denke ich angebracht!

Ich denke für eine feste Wertung wird eine Zweitsichtung zur VÖ von nöten sein. Der Film war aber definitiv sein Kinogeld wert.

Stirb Langsam - Ein guter Tag zum Sterben - 7,5/10
Ich kann die kritik ehrlich verstehen. Es ist zweifelsohne der schwächste Stirb Langsam Film aber so schlecht wie ihn alle machen, finde ich ihn nicht. Ja, vielleicht wie die Helikopter Szenbe auch viel zu langsam und die ein oder andere Actionsequenz etwas übertrieben aber mich hat der Film super unterhalten. Ein bisschen mehr Leerlauf zwischen den Ballerein hätte dem Film sicherlich gut getan. Und ein bisschen weniger Improvisation bei den Sprüchen, sicherlich auch. (hat man IMO am Anfang sehr gemerkt) Aber ansonsten fand ich den ganz gut. Willis war klasse und auch Courtney hat seinen Job als Sohnemann gut gemacht wie ich finde. Dennoch will ich im 6. Teil NUR John Mclane sehen und bitte nicht wieder von Moore inszeniert.
Faster BD - 8/10
Ziemlich cooler Actioner mit Dwayne Johnson. Spannend aber vergleichesweise ruhig inszeniert. Gerade im Vergleich zu Die Hard 5 eher ein total ruhiger Film.

