241
jeder der darsteller hat 007 auf seine weise dargestellt und dies mehr oder weniger gut. es waren schliesslich alle (bis auf George Lazenby) alles erfahrene schauspieler. die frage sollte vielmehr sein, wer kam am besten an ian flemings roman-bond heran bzw. wer verkörpert bond am besten in dem jeweiligen film bzw. story. und hier kommt TND mit sicherheit nicht schlecht weg. bond ist am ende der 90er, in einer story die durchaus sinn macht und in die zeit passt, sehr gut dargestellt.
His name is Bond, James Bond.

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Naja, ich würde nicht sagen das Brosnan nah an die Literarischen Vorlage kommt.
Auch Connery hat nicht sich nachher nicht sonderlig daran gehalten.
Dieser Charme, Humor, die Eleganz und Coolness zeichnen den Roman-Bond, im Ggestz zu den meisten Darstellern, nicht sonderlich aus.
Das ist es ja was Craig von den anderen Darstellern stark unterscheidet. Er ist ziemlich nah dran, was viele unter uns erfreut aber anderen fehlen diese Eigenschaften zu sehr.
Den Humor hat er und wenn er jetzt noch eine kleine Ladung Charme drauflegt und weiterhin mit dieser realistischen Härte spielt, dann genügt das voll und ganz.

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das ist ja das was ich meinte. brosnans darstellung hat wenig mit der romanvorlage zutun aber der 'dressman' passte in die zeit (die 90er). connery und craig kommen da viel näher dran. und das craig er charme fehlt ist sicher ansichtssache.
His name is Bond, James Bond.

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Pierce Brosnan- mein absoluter Lieblingsbond (was auch daran liegen kann, das TWINE mein Lieblingsfilm ist)
Er sit stilvoll, höflich- und natürlich ultracool !!!!!!! 8)

Er ist der BESTE (außer vielleicht Connery)
Bond: Es gibt Dinge, die macht man einfach nicht. Einen Don Peringon 54er Jahrgang trinkt man nicht mit einer Temperatur von über8°C!!

1964 Goldfinger

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Pierce Brosnan - bei ihm gehen die Meinungen genauso auseinander wie bei George Lazenby.
Ich finde ihn einen guten Bond, meinen zweitlieblings Bond.
Er verkörperte einen smarten, höflichen und sehr "gentlemanliken" Bond. Seine Witze und seine Mimik waren gut und zündeten meistens. Er konnte mit gutem Aussehen punkten. Das alles konnte meiner Meinung nach sonst nur Roger Moore zeigen. Pierce Brosnan wirkte aber auch wenn es drauf ankam sehr gefährlich. Ich finde alle seine Filme gut, ok DAD ist vielleicht nicht so der Hammer. Ich kann es allerdings nicht verstehen, warum vile in als zu oberflächlich ansehen. Er zeigte halt nicht zu viele Gefühle und machte halt nicht ständig Fehler (genauso war es bei Moore und Connery doch auch!!!) ABER DAS ZEICHNET FÜR MICH 007 AUCH AUS.
Brosnan ist gleichzeitig Killer und Gentleman, das schaffte sonst nur Moore in allen Filmen.
Zur Aussage er sei ein Klon: Super! Wer hat was dagegen, wenn er alle positiven Eigenschaften in sich verkörpert? Das macht ihn doch gerade so gut.

Ich gebe ihm 8 von 10 Punkten. Er konnte in DAD nicht durchgehend überzeugen und manchmal wirkte er zu "fein". Deswegen die 2 Punkte Abzug. Aber insgesamt ein würdiger Nachfolger von Moore und Co!!!

VJ007

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VJ007 hat geschrieben:Ich kann es allerdings nicht verstehen, warum vile in als zu oberflächlich ansehen. Er zeigte halt nicht zu viele Gefühle und machte halt nicht ständig Fehler (genauso war es bei Moore und Connery doch auch!!!) ABER DAS ZEICHNET FÜR MICH 007 AUCH AUS.
Viele stört es, das er manchmal zum totalen Superhelden mutiert.
Oberflächlich?.., ist das erste mal, das ich das höre. Gefühle zeigt er sehr wohl. In seinen ersten drei Filmen.
All diese unglaublichen Stunts und keine Haarlocke bewegt sich nur um einen Zentimeter, geschweige denn davon, das er äußerst selten auch nur einen Kratzer abbekommt. Der beste Schauspieler ist er auch nicht gerade, das merkt man vorallem an Nicht-Bond-Verwandten Filmen. Ich habe oft den Eindruck, das er Bond auch nur auf diese eine Art spielen kann.
Fehler machen sie alle mal, mehr oder weniger.

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007James Bond hat geschrieben:Fehler machen sie alle mal, mehr oder weniger.
Aber Pierce Brosnan machte weniger wie z.B. George Lazenby und das fand ich gut. Manchmal, da stimme ich dir zu, wurde es aber zu unrealistisch. Wenn 2 Leute mit Mp auf ihn feuern, und er keinen Kratzer abbekommt, ist das halt nicht mehr ok, jetzt nur mal als Beispiel.

VJ007

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Ich finde es völlig abwegig, Brosnan und Lazenby miteinander zu vergleichen.

Was Brosnan angeht, so halte ich ihn durchaus für einen respektablen Darsteller und seine Interpretation von Bond hat mir sehr gefallen. Dass er ein guter Schauspieler ist, konnte er nicht zuletzt auch mit Remington Steele unter Beweis stellen. An Non-Bond Filmen, die mir mit ihm in angenehmer Erinnerung geblieben sind, fällt mir spontan Die Thomas Crown Affäre ein.

250
chief hat geschrieben:Ich finde es völlig abwegig, Brosnan und Lazenby miteinander zu vergleichen.

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Wieso? Sie sind beide Hauptdarsteller, man könnte genauso Connery und Moore vegleichen.

VJ007

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Ja, und das würde sogar Sinn machen, da der eine dem anderen nachfolgte.

Zwischen Lazenby und Brosnan liegen:
  • mehr als 25 Jahre
    10 Bondfilme
    2 andere Darsteller
Darüberhinaus war Lazenby im Gegensatz zu Brosnan kein gelernter Schauspieler. Dafür durfte er sich in einer Romanverfilmung von Fleming versuchen, wo hingegen Brosnans Filme keine Adabptionen waren. Brosnan hat vier Filme gemacht, Lazenby nur einen. Soviel zu den markantesten Unterschieden.

Generell kann man natürlich jeden Bonddarsteller mit jedem anderen vergleichen. Aber ab einem gewissen Punkt vergleicht man Äpfel mit Birnen.

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Ich finde Pierce Brosnan ist ein toller Bond. Er hat ihn gut verkörpert, hatte witzige Sprüche drauf und den Charme und die nötige Coolness. Zudem hat er auch mal öfters geblutet(natürlich nicht so oft wie Daniel Craig), war verletztlich(zumindest in TWINE) und passte einfach meiner Meinung nach zumindest gut in die Rolle rein. Hätte ihn gerne noch in einem fünften Teil gesehen auch wenn er in DAD nicht mehr so fit wirkte und jetzt auch schon graue Haare hat. Trotzdem ist Pierce mein zweitlieblings Bond-Darsteller nach Roger Moore.

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Ich frage mich bei Brosnan immer, was er im Vergleich zu den anderen Bond-Darstellern besonderes gehabt haben soll (, was die nicht gehabt hätten).

Connery hatte die urmännliche Aura inkl. Gentleman-Wirkung.

Lazenby war die beste Mischung aus Glaubwürdigkeit und Härte.

Moore hatte die unnachahmliche Ironie.

Dalton wirkte am realistischsten bzw. menschlich am greifbarsten.

Und Craig ist der härteste Bond.

Was aber war Brosnan?

Er wirkte auf Film keinesfalls so männlich wie Craig, geschweige denn Connery, hatte nicht die gefühlvoll bis hart zum Einsatz kommende Erscheinung von Lazenby, war nicht so witzig wie Moore, erreichte auch bei weitem nicht Daltons Glaubwürdigkeit und so hart wie Craig war er nicht im Ansatz...
Genau das stört mich an Brosnan. Er war zu beliebig und noch dazu wurden die Filme immer schlechter...

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Um es mal mit einem Wort zusammen zu fassen: Er war einfach nur Aalglatt!
„Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“
Erich Fried