Ich mochte ihn im Kino kaum und es hat auch ein paar Jahre gedauert, bis ich mich mit ihm arrangiert hatte. Ich finde auch, dass er so gut wie alles vermissen lässt, was Bond bis dato ausgemacht hatte. Mir gefällt auch die offensichtliche Bourne-Anbiederung nicht, das sollte Bond nicht nötig haben.
Aber, und jetzt kommt das große "Aber", ich schaue ihn verhältnismäßig oft. Mit Sicherheit nicht weniger als die anderen Bonds. Mir gefällt inzwischen seine Sonderstellung als entschlacktes Gerippe, als knallige Ohrfeige (meine ich hier positiv). Der Film ist kurz, ja, aber auch kurzweilig. Er ist sehr schnell, aber er ist auch rhythmisch und wenn man sich darauf einlässt, dann ist es wie eine rasante Fahrt. Ob das alles nun so gewollt ist (wie behauptet), oder vieles (allerdings nicht die Actioninszenierung, die war sicher so gewollt) der extrem holprigen Prouktionbsgeschichte (Autorenstreik und etliche andere Schwierigkeiten) - was ich eher glaube -, geschuldet ist, werden wir nicht mehr vollständig ergründen können und letztlich ist es auch Jacke wie Hose. Der Film ist wie er ist und es passt irgendwie.
Re: Filmbesprechung: "Quantum of Solace (QOS)"
2296http://www.vodkasreviews.de
https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/
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