Da kommen wir nicht zusammen, und ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Zeit nicht wirklich, um was genau es dir geht. Ich sehe da a) kein völlig anderes Prinzip, und finde b) den Vergleich mit Netflix-Filmen auch nach wie vor nicht zielführend - und er kam deshalb auch gar nicht von mir.dernamenlose hat geschrieben: Heute 12:11 Es geht nur halt nicht um dummdreister, sondern um ein völlig anderes Prinzip.
Netflix-Filme betreiben konstantes Händchenhalten und lassen ständig Informationen verbal wiederholen, damit man gar nicht aktiv das Geschehen verfolgen muss. Korrekt, ist mir auch schon aufgefallen, und ja auch bestätigte Praxis. Da gehen die Streamer offen mit um.
Was hat das mit Nolan zu tun? Der macht sowas doch gar nicht, und es hat auch niemand behauptet, er würde das tun.
Also mal ganz banal gefragt: Warum der Vergleich? Ich habe davon nicht gesprochen, und du hast jetzt sehr ausführlich dargelegt, warum es auch merkwürdig (oder "unfair", "unangebracht") wäre, davon im selben Atemzug zu sprechen. Da sind wir uns also einig.
Ich habe doch einfach nur gesagt, dass Nolan in seinen Filmen dazu neigt, die "Message" (also das, womit er das Publikum entlassen will) überdeutlich zu verbalisieren, statt nur Bilder für sich sprechen zu lassen. Darum ging es. Mehr nicht. Und vielleicht noch darum, dass es im Falle der "Odyssee" ehrlich gesagt für meinen Geschmack recht schwülstig und hyperausführlich geraten ist.
Ich hab nicht mal "Show, don't Tell" ins Spiel gebracht, weil das mit dem Kern meiner Wahrnehmung nichts zu tun hat.
Nolan ist es halt wichtig, dass man ihm beim Kern der Botschaft nicht falsch versteht. Also markiert er sie fett und unterstreicht sie noch. Kann man mögen. Muss man nicht. Ich finds blöd. Du findest es cool. Wunderbar. Geben wir uns die Hand.