Mannomann, der mysteriöse Ursprung meiner Connery-Bond-Filmerfahrung macht mich völlig kirre!

Ich grübel wie ein Frettchen...
Mein Bruder (der erheblich jünger und daher leider kein "Zeitzeuge" ist) tippt ja darauf, daß ich Szenenfotos gesehen und mir Hörspielcassetten reingepfiffen hab (er ist mit Alf als Hörspiel aufgewachsen

), aber ich bin mir sicher, daß es in den 70ern keine Bondcassetten gab.
Und wenn ich mir die Story nur über Fotos und Erzählungen erschlossen hätte, wäre es doch kein Begriff für mich gewesen,
wie Connery die Rolle gespielt hat.

Ich weiß, daß ich Moores Art zu spielen im Vergleich zum guten Sean sehr unmännlich fand und meiner Freundin im Kino auch mitteilte, daß Connery viel besser sei.
Im Nachhinein könnte ich auch nicht beschwören, daß ich die Connerybonds als Kiddie komplett gesehen hab, aber an besagten Goldfinger, Liebesgrüße aus Moskau und Man lebt nur zweimal erinnere ich mich aus eindeutig kindlicher Perspektive: Ich hatte total Schiß vor besagter Goldfrau, der Szene als Goldfinger Bond ans Leder will, der Todesmelone, der fiesen Rosa Klebb und ihrem Schuh und am meisten vor Donald Pleasance als Blofeld!
@Chris Gab es sowas legal? (Super8 o.ä.) Aber das hätte man auf Leinwand gucken müssen, oder?
Oh Mann, sowas gab es in unserem Gemeindehaus, das hieß Film am Freitag, dafür wurden extra ein Projektor und Filme von der Filmbildstelle geliehen!
Da habe ich den Original King Kong, alte Dracula-Streifen und den Glöckner von Notre Dame mit Laughton das erste mal gesehen. Das wäre also evtl. echt möglich...
Aber durften die Filme zeigen, die noch nie im TV gelaufen waren?