Re: Titelsong (Wünsche, Gerüchte, News)
Verfasst: 18. Februar 2020 15:09
Inzwischen gefällt mir NTTD von allen Songs der Craig-Ära am besten.
Der Song vereint alle Stärken der Eilish-Geschwister und erfüllt seinen Zweck als dramatisch ausgelegtes Titellied. Finde es bemerkenswert, wie gefühlvoll Zimmer hier darüber arrangiert hat. Das hat mich sehr angenehm überrascht. Das Instrumental trägt zweifellos seine Handschrift (Stakkato-Streicher, satte Bässe und Erruptionen), drängt sich aber an keiner Stelle unangebracht in den Vordergrund, sondern verleiht stimmungsvoll melancholische Tiefe - wenn man darauf steht. Empfinde den Song an keiner Stelle als kitschig oder schwülstig, eher als low-key mit befriedigender epischer Erruption zum Schluss.
Lyrisch ist der Track zwar einfach gestrickt und straight, aber die Wörter sind gut gewählt, klingen ehrlich und sitzen an der richtigen Stelle. Eine zu gehobene und verkopfte Sprache hätte aus dem Munde einer 18-jährigen schnell prätentiös klingen können, zum Glück ist das nicht passiert.
Das repetitive Motiv - etwas, das mich üblicherweise langweilt - funktioniert hier erstaunlich gut und konnte mich in seinen Bann ziehen. Auf diese Weise kommt das klimatische Ende noch befriedigender.
Für mich definitiv ein Schuss ins Schwarze und ein Grower. Bin sehr auf Kleinmanns Arbeit gespannt!
Ich kann aber auch alldiejenigen verstehen, die sich etwas „mutigeres“ oder „getriebeneres“ gewünscht hätten, zu denen ich mich auch zählen würde. Wirklich spektakulär ist der Song nicht, und auch nicht bahnbrechend innovativ. Allerdings greifen meiner Ansicht nach alle Komponenten erstaunlich gut ineinander, was nicht von vornherein gegeben war. Und der Song berührt mich auf emotionale Weise, wie zuletzt TWINE von Garbage. Für mich ist das ebenso erfreulich, als von einem ordentlichen Kracher durchgeschüttelt zu werden - das nächste Mal dann hoffentlich!
Der Song vereint alle Stärken der Eilish-Geschwister und erfüllt seinen Zweck als dramatisch ausgelegtes Titellied. Finde es bemerkenswert, wie gefühlvoll Zimmer hier darüber arrangiert hat. Das hat mich sehr angenehm überrascht. Das Instrumental trägt zweifellos seine Handschrift (Stakkato-Streicher, satte Bässe und Erruptionen), drängt sich aber an keiner Stelle unangebracht in den Vordergrund, sondern verleiht stimmungsvoll melancholische Tiefe - wenn man darauf steht. Empfinde den Song an keiner Stelle als kitschig oder schwülstig, eher als low-key mit befriedigender epischer Erruption zum Schluss.
Lyrisch ist der Track zwar einfach gestrickt und straight, aber die Wörter sind gut gewählt, klingen ehrlich und sitzen an der richtigen Stelle. Eine zu gehobene und verkopfte Sprache hätte aus dem Munde einer 18-jährigen schnell prätentiös klingen können, zum Glück ist das nicht passiert.
Das repetitive Motiv - etwas, das mich üblicherweise langweilt - funktioniert hier erstaunlich gut und konnte mich in seinen Bann ziehen. Auf diese Weise kommt das klimatische Ende noch befriedigender.
Für mich definitiv ein Schuss ins Schwarze und ein Grower. Bin sehr auf Kleinmanns Arbeit gespannt!
Ich kann aber auch alldiejenigen verstehen, die sich etwas „mutigeres“ oder „getriebeneres“ gewünscht hätten, zu denen ich mich auch zählen würde. Wirklich spektakulär ist der Song nicht, und auch nicht bahnbrechend innovativ. Allerdings greifen meiner Ansicht nach alle Komponenten erstaunlich gut ineinander, was nicht von vornherein gegeben war. Und der Song berührt mich auf emotionale Weise, wie zuletzt TWINE von Garbage. Für mich ist das ebenso erfreulich, als von einem ordentlichen Kracher durchgeschüttelt zu werden - das nächste Mal dann hoffentlich!