Wie gesagt, diese Startrekorde sagen nicht viel aus. Da kann man ordentlich tricksen. Man müste die Anzahl der Startkopien vergleichen, um einen wirklichen Richtwert zu haben. Auch die Anzahl der täglichen Vorstellungen ist bei QOS bestimmt höher, da er ja erheblich kürzer als der Vorgänger ist.
Ich denke nach den ersten 2-3 Wochen sind wir diesbezüglich erheblich schlauer.
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klar, es zählt die gesamtlaufzeit. nichtsdetotrotz sollen auch die einspielergebnisse/kopie excellent sein.vodkamartini hat geschrieben:Wie gesagt, diese Startrekorde sagen nicht viel aus. Da kann man ordentlich tricksen. Man müste die Anzahl der Startkopien vergleichen, um einen wirklichen Richtwert zu haben. Auch die Anzahl der täglichen Vorstellungen ist bei QOS bestimmt höher, da er ja erheblich kürzer als der Vorgänger ist.
Ich denke nach den ersten 2-3 Wochen sind wir diesbezüglich erheblich schlauer.
im übrigen: ich sage das zum 100sten mal. das thema "kürzere film = mehr vorstellungen = mehr einspielergebnis" ist praktisch blödsinn. ich sehe das ganz aktuell daran, dass in unserem heimischen cineplex (und allen die ich nachgeschaut habe) die vorstellungen so ab mittags oder 14 uhr beginnen. da glaube ich nicht, dass es bei CR weniger am tag gab. vielleicht eine. und selbst wenn. wenn ich mir die reservierungen angucken, sind selbst am ersten wochenende vielleicht um 20 uhr viele plätze reserviert aber kaum ein mensch geht um 18, 16, 14 oder gar 12 uhr ins kino. soll heißen: egal wie viele vorstellungen, es gehen dadurch nicht mehr leute rein, warum auch?
und auch wenn es mhr kopien gibt ist irgendwann ein maximum erreicht. sprich, wenn der film sowieso in jedem kino läuft bringt auch die dritte oder vierte kopie pro kino nicht mehr viel.
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Ganz so simpel ist es nicht. Massenfilme haben heute gerne mal um die 1000 Kopien bei uns. In den 1970er und 1980er Jahren waren 200 schon exorbitant hoch. Einige Moore-Bonds können allerdings locker mit den seit Brosnan wieder gestiegenen Besucherzahlen mithalten.
Kopien bringen nur eins: Startrekorde. So ziemlch das einzige mit dem man noch Rekorde erzielen kann (denn die Besucherzahlen sind beileibe nicht mehr mit den Glanzzeiten des Kinos zu vergleichen, die Gründe kennen wir ja alle).
Mehr Kopien bedeutet, dass auch noch im hintesten Winkel der Rebpublik der neue Bond in der Startwoche gezeigt wird. Früher kamen die Megafilme erst mit 3-4 Wochen Verspätung in die Provinz. Daher ist auch die Gesamtkinolaufzeit der Filme heute erheblich kürzer. Langfristig bringt das Ganze natürlich gar nichts. Aber da hat man auch schon die "neuen" Rekorde werbewirksam rausposaunt.
Kopien bringen nur eins: Startrekorde. So ziemlch das einzige mit dem man noch Rekorde erzielen kann (denn die Besucherzahlen sind beileibe nicht mehr mit den Glanzzeiten des Kinos zu vergleichen, die Gründe kennen wir ja alle).
Mehr Kopien bedeutet, dass auch noch im hintesten Winkel der Rebpublik der neue Bond in der Startwoche gezeigt wird. Früher kamen die Megafilme erst mit 3-4 Wochen Verspätung in die Provinz. Daher ist auch die Gesamtkinolaufzeit der Filme heute erheblich kürzer. Langfristig bringt das Ganze natürlich gar nichts. Aber da hat man auch schon die "neuen" Rekorde werbewirksam rausposaunt.
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Es trudeln weitere Erfolgsmeldungen rein. Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Kopienanzahl nochmal signifikant höher ist als bei CR - dieses Mittel hat man in den letzten Jahren schon sehr ausgereizt. Außerdem kommen auch aus anderen Ländern Erfolgsmeldungen. Bitte sehr:
http://www.welt.de/kultur/article266650 ... korde.html
Ich denke zumindest nicht, dass QoS unterm Strich viel schlechter als CR abschneiden wird.
http://www.welt.de/kultur/article266650 ... korde.html
Ich denke zumindest nicht, dass QoS unterm Strich viel schlechter als CR abschneiden wird.
"Schnickschnack! Tabasco!"
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klar, wenn man mit moore oder connery zeiten vergleicht ist das was anderes was die kopien angeht. damals musste man dann halt mal ein paar wochen warten bis der film auch im heimischen kino angekommen ist.
aber seit den cineplex zeiten ist das ja was anderes und daher glaube ich das wir uns "asymptotisch (?)" an ein maximum annähern. in wirklich jedem mittleren kino startet ein blockbuster heue am ersten wochenende. ob dann noch eine zweite oder dritte kopie im cineplex hinzukommt, bringt wohl nicht mehr so viel, denke ich.
(gleiches gilt eben auch für die 7 vorstellung am tag...
aber seit den cineplex zeiten ist das ja was anderes und daher glaube ich das wir uns "asymptotisch (?)" an ein maximum annähern. in wirklich jedem mittleren kino startet ein blockbuster heue am ersten wochenende. ob dann noch eine zweite oder dritte kopie im cineplex hinzukommt, bringt wohl nicht mehr so viel, denke ich.
(gleiches gilt eben auch für die 7 vorstellung am tag...
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Das bringt schon etwas. Zumindest in den ersten beiden Wochen. Denn die meisten Leute gehen nur um 20.00 Uhr ins Kino und das auch nur FR/SA. Wenn man also dort drei Säle gleichzeitig mit Bond bestückt, dann werden in der ersten Woche eben mehr Besucher drin sein. Das ist eigentlich logisch. In der Endabrechnung bringt das natürlich nichts.
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3 Säle parallel bringen aber auch nur etwas, wenn genügend Leute an der Kasse stehen, die den Film sehen wollen.vodkamartini hat geschrieben:Das bringt schon etwas. Zumindest in den ersten beiden Wochen. Denn die meisten Leute gehen nur um 20.00 Uhr ins Kino und das auch nur FR/SA. Wenn man also dort drei Säle gleichzeitig mit Bond bestückt, dann werden in der ersten Woche eben mehr Besucher drin sein. Das ist eigentlich logisch. In der Endabrechnung bringt das natürlich nichts.
Man kann sich die Zuschauer nicht aus dem Ärmel zaubern. Auch nicht am ersten Wochenende.
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HA! sag ich doch immer. hast du mir nicht damals widersprochen, als es um die Filmlänge ging?Invincible1958 hat geschrieben:3 Säle parallel bringen aber auch nur etwas, wenn genügend Leute an der Kasse stehen, die den Film sehen wollen.vodkamartini hat geschrieben:Das bringt schon etwas. Zumindest in den ersten beiden Wochen. Denn die meisten Leute gehen nur um 20.00 Uhr ins Kino und das auch nur FR/SA. Wenn man also dort drei Säle gleichzeitig mit Bond bestückt, dann werden in der ersten Woche eben mehr Besucher drin sein. Das ist eigentlich logisch. In der Endabrechnung bringt das natürlich nichts.
Man kann sich die Zuschauer nicht aus dem Ärmel zaubern. Auch nicht am ersten Wochenende.

Also:
- eine kürzere Filmlänge bringt nix, weil kaum jemand Mittags oder Nachts ins kino geht
- parallel mehrere Vorstellungen kann etwas bringen, wenn zu Stoßzeiten (20 Uhr) tatsächlich so viele Leute den film gucken wollen (wobei ich das eher selten erlebt habe dass wirklich ein ganzer saal restlos voll war und trotzdem noch so viele leute rein wollten, dass sich ein weitere saal parallel auch nur ansatzweise gelohnt hätte)
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Doch, die Filmlänge bringt auf jeden Fall etwas.danielcc hat geschrieben:HA! sag ich doch immer. hast du mir nicht damals widersprochen, als es um die Filmlänge ging?Invincible1958 hat geschrieben:3 Säle parallel bringen aber auch nur etwas, wenn genügend Leute an der Kasse stehen, die den Film sehen wollen.vodkamartini hat geschrieben:Das bringt schon etwas. Zumindest in den ersten beiden Wochen. Denn die meisten Leute gehen nur um 20.00 Uhr ins Kino und das auch nur FR/SA. Wenn man also dort drei Säle gleichzeitig mit Bond bestückt, dann werden in der ersten Woche eben mehr Besucher drin sein. Das ist eigentlich logisch. In der Endabrechnung bringt das natürlich nichts.
Man kann sich die Zuschauer nicht aus dem Ärmel zaubern. Auch nicht am ersten Wochenende.
Also:
- eine kürzere Filmlänge bringt nix, weil kaum jemand Mittags oder Nachts ins kino geht
- parallel mehrere Vorstellungen kann etwas bringen, wenn zu Stoßzeiten (20 Uhr) tatsächlich so viele Leute den film gucken wollen (wobei ich das eher selten erlebt habe dass wirklich ein ganzer saal restlos voll war und trotzdem noch so viele leute rein wollten, dass sich ein weitere saal parallel auch nur ansatzweise gelohnt hätte)
Aber das hat nichts mit Parallel-Vorstellungen zu tun.
Und du wirst überrascht sein: auch um 14 Uhr wird der Saal einigermaßen voll sein.
Wenn eine Herr der Ringe-Vorstellung um 20 Uhr beginnt, dann hast du 30 Minuten Werbung plus 3 Stunden Film. Dann ist es 23:30 - dann muss noch sauber gemacht werden. Die Spätvorstellung kann dann erst um 0:00 Uhr beginnen. Das ist den meisten Leuten zu spät - erst Recht, wenn der Film 3 Stunden dauert.
Bei Bond kann die Spätvorstellung schon um 22:30 beginnen. Da ist die kürzere Lauflänge schon von Vorteil.
Wie gesagt: die Filmlänge bringt etwas für die Vorstellungen in EINEM Saal. Wenn Parallel-Säle dazugezogen werden, müssen andere Filme aus dem Programm geschmissen werden. Da kann es bei sehr langen Filmen schon Engpässe geben. Je mehr Vorstellungen ein Kino pro Tag anbieten kann (egal von welchen Filmen), desto mehr können sie theoretisch auch einnehmen.
zu Bond: natürlich läuft er in vielen Sälen, weil die Nachfrage so groß ist. Aber glaube mir, die Kinobetreiber sind alle happy, dass der Film nicht 2,5 Stunden lang ist.
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Die Filmlänge bringt auf alle Fälle etwas, da stimme ich voll zu. Ich kenne viele Leute, die lieber in die Spätvorstellung gehen, sofern sie vor 23.00 Uhr anfängt. Bei 3h-Filmen ist das unmöglich. Im Winter gehen einige Leute auch gern so gegen 17.00 Uhr, um danach noch zum Essen zu gehen (die frühere Dunkelheit verleitet viel eher zum Kinobesuch wie im Sommer, zumal in D bei heißem Wetter die Kinos wie leergefegt sind, ganz im Gegensatz zu den USA).
So gesehen könnte QOS in den ersten beiden Wochen leicht bessere Zahlen schreiben als CR, danach wird sich das allerdings ausgleichen.
So gesehen könnte QOS in den ersten beiden Wochen leicht bessere Zahlen schreiben als CR, danach wird sich das allerdings ausgleichen.
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lliebe leute,
erstens: vergleiche ich hier nicht einen 3h film mit einem 90min film sondern einn 105min film mit einem 140min film. (abgesehen davon, dass man eigentlich 105min mit 120min vergleichen müsste, da CR ja auch ungewöhnlich lang war)
zweitens: fast alle der erfolgreichsten filme sind 2,5h und länger womit die diskussion an sich schon ad absurdum geführt wird.
driitens: SELBST WENN einige leute vorm kino feststellen, dass die vorführung um 20uhr komplett ausverkauft ist, selbst wenn es dann keine parallele vorstellung gibt (oder welche die AUCH ausverkauft sind), selbst wenn dann diesen leuten die spätvorstellung zu spät sein sollte, glaubt ihr, dass diese leute den film dann gar nicht gucken werden? ganz davon ab, dass tickets heute im großen maßstab reserviert/vor-gekauft werden und somit jeder der den film sehen will, schon vorher weiß, wann er seine plätze hat....
ich akzeptiere ja noch, dass ein kurzer film am ersten tag oder ersten wochenende dadurch einen vorteil haben könnte aber über die gesamte laufzeit gesehen? niemals. das ist doch absurd... wer einen film sehen will, sieht ihn. vollkommen unerheblich, wie lang oder kurz er ist
außerdem ist gar nicht gesagt, dass ein sehr langer film auch nur um 20uhr gespielt wird. der läuft dann halt um 19.30 und später um 22.30.
erstens: vergleiche ich hier nicht einen 3h film mit einem 90min film sondern einn 105min film mit einem 140min film. (abgesehen davon, dass man eigentlich 105min mit 120min vergleichen müsste, da CR ja auch ungewöhnlich lang war)
zweitens: fast alle der erfolgreichsten filme sind 2,5h und länger womit die diskussion an sich schon ad absurdum geführt wird.
driitens: SELBST WENN einige leute vorm kino feststellen, dass die vorführung um 20uhr komplett ausverkauft ist, selbst wenn es dann keine parallele vorstellung gibt (oder welche die AUCH ausverkauft sind), selbst wenn dann diesen leuten die spätvorstellung zu spät sein sollte, glaubt ihr, dass diese leute den film dann gar nicht gucken werden? ganz davon ab, dass tickets heute im großen maßstab reserviert/vor-gekauft werden und somit jeder der den film sehen will, schon vorher weiß, wann er seine plätze hat....
ich akzeptiere ja noch, dass ein kurzer film am ersten tag oder ersten wochenende dadurch einen vorteil haben könnte aber über die gesamte laufzeit gesehen? niemals. das ist doch absurd... wer einen film sehen will, sieht ihn. vollkommen unerheblich, wie lang oder kurz er ist
außerdem ist gar nicht gesagt, dass ein sehr langer film auch nur um 20uhr gespielt wird. der läuft dann halt um 19.30 und später um 22.30.
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Also, wenn ich unbedingt einen Film sehen möchte, dann sehe ich mir einen Film auch unter "ungünstigen Bedingungen" (Vorstellungszeiten...) an.
Nachmittags gehe ich gerne ins Kino, wenn ich dazukomme. Von einer nächtlichen Vorstellung bekomme ich aber auch keine Probleme (habe mal alle HdR - Filme am Stück angesehen, die natürlich weit in die Nacht hineinreichten, das betreffende Kino das aber anbot).
CR war zwar erfolgreich und 2,5 Stunden lang, aber, wer sagt dass dieser nur aufgrund seiner filmischen Länge die Leute anlockte? - Waren die Bedinungen im Kino zu dieser Zeit anderes / besser?
Kann auch sein, dass CR so erfolgreich war, weil er bekannt ist, eine lange Pause hatte und u.a. das Privileg einer neuen, aufgepeppten James Bond - Version hatte.
Daniel Craig wurde zwar kritisiert, aber dennoch wollte man sehen, wie er es macht.
Die Filmlänge ist nur ein Grund, weshalb ein Film reizvoll ist oder nicht. Manche mögen andererseits diese "Monumentalschinken" nicht.
Als Fan ist es mir recht, wenn ein Film kommt. Nach der Vorpremiere (Kinozeit 21:00 Uhr), zu einer vernünftigen Uhrzeit, hat man an anderen Tagen viel Auswahl, zu vollkommen unterschiedlichen Tages- und in die Nachtzeit reichende Vorstellungstermine.
Mal sehen, wie die 106min nun angenommen werden und was für Argumente kommen, die diese Zeit in Frage stellen?
Ciao,
GE
Nachmittags gehe ich gerne ins Kino, wenn ich dazukomme. Von einer nächtlichen Vorstellung bekomme ich aber auch keine Probleme (habe mal alle HdR - Filme am Stück angesehen, die natürlich weit in die Nacht hineinreichten, das betreffende Kino das aber anbot).
CR war zwar erfolgreich und 2,5 Stunden lang, aber, wer sagt dass dieser nur aufgrund seiner filmischen Länge die Leute anlockte? - Waren die Bedinungen im Kino zu dieser Zeit anderes / besser?
Kann auch sein, dass CR so erfolgreich war, weil er bekannt ist, eine lange Pause hatte und u.a. das Privileg einer neuen, aufgepeppten James Bond - Version hatte.
Daniel Craig wurde zwar kritisiert, aber dennoch wollte man sehen, wie er es macht.
Die Filmlänge ist nur ein Grund, weshalb ein Film reizvoll ist oder nicht. Manche mögen andererseits diese "Monumentalschinken" nicht.
Als Fan ist es mir recht, wenn ein Film kommt. Nach der Vorpremiere (Kinozeit 21:00 Uhr), zu einer vernünftigen Uhrzeit, hat man an anderen Tagen viel Auswahl, zu vollkommen unterschiedlichen Tages- und in die Nachtzeit reichende Vorstellungstermine.
Mal sehen, wie die 106min nun angenommen werden und was für Argumente kommen, die diese Zeit in Frage stellen?
Ciao,
GE
Film: "Die Hälfte von allem ist Glück, James. Und die andere Hälfte? Schicksal." (006/Alec Travelyan und James Bond 007, aus: "GoldenEye", 1995)
Roman: "Wen die Götter vernichten wollen, den liefern sie zuerst der Langeweile aus." (007 in: "Liebesgrüße aus Moskau", 1957)
Roman: "Wen die Götter vernichten wollen, den liefern sie zuerst der Langeweile aus." (007 in: "Liebesgrüße aus Moskau", 1957)
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Lieber danielcc, hast du mein Posting gelesen? Est steht direkt über deinem. Es steht genau das gleiche drin, was du hier schreibst. Kürzere Laufzeit hilft bei Startrekorden und damit bei der finalen Promotionstufe. Langfristig bringt das natürlich gar nichts.danielcc hat geschrieben:lliebe leute, ich akzeptiere ja noch, dass ein kurzer film am ersten tag oder ersten wochenende dadurch einen vorteil haben könnte aber über die gesamte laufzeit gesehen? niemals. das ist doch absurd... wer einen film sehen will, sieht ihn. vollkommen unerheblich, wie lang oder kurz er ist