Zusatzkommentar

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Da die Bond-Filme von MGM (beim letzten sogar in Kooperation mit 20th Century Fox) und früher von United Artists verliehen werden, hatten Sie von Anfang an immer einen Hollywood-Bezug. Stimme vollkommen überein, daß Halle Berry toll ist, und über sie besteht auch keine Diskussion, aber auch sie ist einer der von einigen verschmähten Hollywoodstars, noch dazu ein mit Gold bekrönter.

Finde, daß nur die Darsteller des James Bond, M, Q und Moneypenny britisch sein sollten und sie sind zur Zeit wirklich ideal besetzt. Allen voran neben Brosnan die begnadete Judi Dench und der umwerfende John Cleese.

Ich versteh die Aufregung um die von mir vorgeschlagenen künftigen Stars nicht, die ja allesamt ein hübscher Aufputz wären. Wobei ich den Kritikern von Julia Roberts zugute halten muß, daß sie wahrscheinlich wirklich ein wenig zuviel Star-Status für ein Bond-Girl hätte.

Das Problem der Amerikanisierung, die auch ich nicht für Bond-Filme als sehr zielführend erachte, sind weniger die amerikanischen und internationalen Darsteller (Bond ist ja ein Cosmopolit und daher sollten auch seine Gegenspieler und Girls aus der ganzen Welt kommen) als die zu amerikanische Machart speziell von "Die another day". Möcht den Film aber nicht zu sehr verdammen, denn auch einige vorhergehende Bond-Filme versprühen oft nicht den typisch britischen Touch und das richtige Bond Flair, das die besten Filme der Serie auszeichnet. Ich denk da z.B. an "Leben und sterben lassen" (bei dem das einzig englische der trockene Charme von Roger Moore ist) und "Lizenz zu töten" (ein Millionen Dollar Miami Vice in Smoking) .

Deshalb mein Anliegen, das Geld nicht allzuviel in Schnickschnack sondern in namhafte Regisseure zu investieren, die das Zeug dazu haben, Action, Phantasie, Humor, Stil, Spannung und Charakterisierung der Figuren in handwerklich perfekter Machart zu kombinieren anstatt ein Juwel der Filmgeschichte in die Hände von relativ unbekannten Filmemachern zu übergeben, deren Filmographie kein einziges Renomierprojekt aufweisen kann und die das Geld im wahrsten Sinne des Wortes verpulvern, wie ein für ein bestimmtes Spielzeug noch zu kleines Kind, das nicht damit umgehen kann.

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@Peso:

Erstmal respekt für deinen langen Beitrag. Ich stimme mit dir auch fast überall überein, allerdings halte ich Jonh Cleese für unpassend. Irgendwie finde ich, passt der nicht in die Rolle eines "Q's".
Ach ja und noch was, ich denke nicht unbedingt, dass ein Bondfilm von einem nahmhaften Regisseur gemacht werden muss. Er kann auch so gut sein, wie z.B. viele der älteren Bondfilme. Die Regisseure waren auch nicht die bekanntesten, aber sie haben tolle FIlme gemacht.
Ansonsten schließ ich mich deiner Meinung vollkommen an!!!
Geschüttelt, nicht gerührt!

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wahrscheinlch ist er ja gar nicht so dumm, aber wirkt eben nicht wie eine Intelligenzbestie. Und Bösewichte, echte Bond-VILLAINS, die müssen einfach irre Pläne und Gedanken haben.

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Also Jack Nicholson als Bösewicht könnte ich mir vorstellen, aber Robert DeNiro und James Bond sind meiner Meinung nach 2 komplett verschiedene Welten!

(außerdem wäre ich in so einem Fall gegen Pierce Brosnan und müsste voll weinen, wenn der arme DeNiro stirbt :()
You know what the queen says? "If I had balls, I'd be da king!"

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Pierce Brosnan hat geschrieben:@Peso:

Erstmal respekt für deinen langen Beitrag. Ich stimme mit dir auch fast überall überein, allerdings halte ich Jonh Cleese für unpassend. Irgendwie finde ich, passt der nicht in die Rolle eines "Q's".
Ach ja und noch was, ich denke nicht unbedingt, dass ein Bondfilm von einem nahmhaften Regisseur gemacht werden muss. Er kann auch so gut sein, wie z.B. viele der älteren Bondfilme. Die Regisseure waren auch nicht die bekanntesten, aber sie haben tolle FIlme gemacht.
Ansonsten schließ ich mich deiner Meinung vollkommen an!!!
Ich finde Cleese nicht so schlecht.
Ein oder zwei witzchen kann er sich noch sparen, aber er ist Bond
sprüchemäßig gewachsen. Das bringt Cleese gut rüber.
Ansonsten schließe ich mich eich an.

Zu Arnold Schwarzenegger:
Als Handlanger fände ich ihn gut, nur der passt nicht in einen
Mini rein :D
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Ich bin auch öfters auf der Seite des Bösewichts, immer wenn der extrem gute Pläne und Bunker hat. Da freu ich mich auf der einen Seite, weil Bond die Mission geschafft hat, bin aber auch traurig, weil der irre Plan des Bösewichtes, der so perfekt schien, nicht aufgegangen ist.

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Ich finds immer nur traurig, wenn Bonds Bondgirls sterben müssen.

Ist euch eigentlich aufgefallen, dass in den ersten Filmen immer
Bonds Handlanger sterben musste. Das ist traurig
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