vodkamartini hat geschrieben:Das stimmt, ist aber zumindest für mich einer der langweiligsten Aspekte des Films, da die Figur viel zu schwach entwicklet ist, um mit ihr zu fühlen. Da nützt die ganze tragische Kindheitsgeschichte leider gar nichts.
Für mich mit der interessanteste Aspekt des Filmes. Bond und Camille werden beide auf ihre Art von dem Rachedurst heimgesucht und gehen nicht nur auf pragmatischer Ebene, sondern auch emotionaler eine Verbindung ein. Ein Glück landen sie auch nicht im Bett, das wäre dermaßen unangebracht gewesen. Selten war ein Bond-Girl so viel Mensch wie Camille oder Vesper, anstatt Kleiderpuppe.
Was braucht es denn bei Camille für eine Entwicklung? Begegnet man etwar ständig Menschen, die sich irgendwohin entwickeln? Viel interessanter sind die Leute, die auf der Stelle treten und darunter leiden, in ihrer eigenen Unzulänglichkeit gefangen sind.
Es reicht völlig aus, dass man von Camilles Kindheitstrauma aus dritter Hand erfährt. Das in Gang gesetzte Kopfkino ist viel intensiver als jede Schlurzarie oder, noch schlimer, Rückblenden.