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Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 18:52
von vodkamartini
Patrice hat geschrieben: 2. November 2021 18:42
vodkamartini hat geschrieben: 2. November 2021 18:36
Nein, Dafür so eine typische Szene, in der unser Klugscheißer-Jmaes dem entnervten M erklärt, was er alles weiß.

Hätte ich auch für besser befunden.
Da wären wir bei der Roger Moore Ära, in der Bond allwissend war.
"Was wissen Sie über einen Mann namens Scaramanga?" (TMWTGG)
"Sagt Ihnen ATAC etwas?" (FYEO)
"Wissen Sie was das ist?" (in OP zum Faberge-Ei)
"Was habe ich heute morgen gefrühstückt?"
"Was ist das dritte Wort der vierten Seite in der sechsten mittigen Zeile in der heutigen Zeitung?"
Sowas brauche ich nicht mehr - gerade nicht bei Craig.
Ich schon. Es ist ein kleiner Baustein der Bond-DNA, die ihn so unverkennbar macht. Bei all dem Retro-Gedöns von NTTD hätte das wunderbar funktioniert.
Und Craig ist jetzt Geschichte.
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 18:53
von Patrice
Revoked hat geschrieben: 2. November 2021 18:47
Sorry, aber wie sollte sich ein elektro-mechanischer Bot selbst reproduzieren? Aus welchen Bauteilen? (Sagt mir wie und ich lade euch alle zum Forentreffen nach Jamaika ein).
Der eine Satz über die eigenständige Vermehrung hat mir persönlich bei der ersten Sichtung sofort alles gesagt

.
Wir sollten übrigens noch klären, ob die chemische Formel für Dioxin in Mr. Whites Aufzeichnungen korrekt ist (

wann kommt die BD?).
Hypothese:
Elektro-mechanische Nanobots haben eine eigene kleine Zellenfabrik. Da in unserem Blut mittlerweile alles mögliche umherschwimmt, könnten die Nanobots so einen neuen Schaltkreis herstellen. Die typische Vermehrung von Zellen ist dem Biologiebuch aus der 7ten Klasse zu entnehmen.

So wären alle Bauteile vorhanden und die vorhandenen Nanobots können neue Nanobots zusammenstellen.
Jamaika ich komme
BR ist in UK für den 20.12. angekündigt. Hier in D vermutlich paar Tage später (bei SF und SP waren es glaube ich 7 Tage).
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 18:54
von Revoked
Patrice hat geschrieben: 2. November 2021 18:48
Casino Hille hat geschrieben: 2. November 2021 18:44
Patrice hat geschrieben: 2. November 2021 18:35
"Nanobots, die doch keine Roboter sind, aber Nanobots heißen und programmiert werden können? Also doch Roboter?!?"
Mit der Vermeidung des Wortes Nanobot wäre es einfacher gewesen. So wie es jetzt ist finde ich es verwirrender, als wenn es erklärt worden wäre.
Das verwirrendste ist glaube ich, dass Nanobots Nanobots heißen, obwohl es gar keine Roboter in dem Sinne sind.
Bots sehen nicht immer so aus

.
Denkt an qqwwee***
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 18:56
von Patrice
vodkamartini hat geschrieben: 2. November 2021 18:52
Patrice hat geschrieben: 2. November 2021 18:42
vodkamartini hat geschrieben: 2. November 2021 18:36
Nein, Dafür so eine typische Szene, in der unser Klugscheißer-Jmaes dem entnervten M erklärt, was er alles weiß.

Hätte ich auch für besser befunden.
Da wären wir bei der Roger Moore Ära, in der Bond allwissend war.
...
Sowas brauche ich nicht mehr - gerade nicht bei Craig.
Ich schon. Es ist ein kleiner Baustein der Bond-DNA, die ihn so unverkennbar macht. Bei all dem Retro-Gedöns von NTTD hätte das wunderbar funktioniert.
Und Craig ist jetzt Geschichte.
Wenn du jetzt schon von Retro-Gedöns sprichst, bist und wärst du ja wohl mit noch mehr Retro-Gedöns nicht so angetan

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 18:57
von Patrice
Revoked hat geschrieben: 2. November 2021 18:54
Bots sehen nicht immer so aus

.
Denkt an qqwwee***
Und das setzt der Film als Wissen voraus...
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 19:01
von Casino Hille
Fragt doch mal jeder drei Leute, die den Film gesehen haben, was sie sich unter Nanobots vorstellen. Und dann nochmal, was für sie ein Virus ist.
Aber da wir das jetzt geklärt haben, freue ich mich gerne, dass der für mich katastrophalste Bondfilm ein Quantum mehr Sinn ergibt als vorher.

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 19:03
von danielcc
Casino Hille hat geschrieben: 2. November 2021 19:01
Fragt doch mal jeder drei Leute, die den Film gesehen haben, was sie sich unter Nanobots vorstellen. Und dann nochmal, was für sie ein Virus ist.
Aber da wir das jetzt geklärt haben, freue ich mich gerne, dass der für mich katastrophalste Bondfilm ein Quantum mehr Sinn ergibt als vorher.
Frag doch mal 100 Leute ob sie das interessiert? ich denke nicht. Es gibt keine Grund für einen Zuschauer zu wissen was in dem Bassin ist jenseits dessen was im Film erklärt wird.
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 19:14
von Casino Hille
Ich geb's auf, Daniel. Trotzdem dir viel Spaß noch.
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 2. November 2021 21:01
von StellaPolaris
Casino Hille hat geschrieben: 2. November 2021 19:01
Fragt doch mal jeder drei Leute, die den Film gesehen haben, was sie sich unter Nanobots vorstellen. Und dann nochmal, was für sie ein Virus ist.
Antwort mancher: "Der Wirkstoff in den Corona-Impfungen"

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 3. November 2021 12:04
von craigistheman
Revoked hat geschrieben: 2. November 2021 18:54
Bots sehen nicht immer so aus

.
Denkt an qqwwee***
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stelle ich mir den armen qqwwee aber genau so vor.
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 3. November 2021 12:34
von acmolan
Ich denke ja auch immer noch, dass man durch Covid-19 den Plot nochmal geändert hat. Jimmy weg und Pandemie wollte man dann sicher doch nicht.
Die Nanobots selbst, joa....habe ich jetzt bei mehreren Sichtungen einfach als gesetzt so hingenommen, ich begreife das Ganze eher als Synonym für die Ausweglosigkeit auf die Bond zusteuert.
Q sagt ja selbst in mehreren Szenen, dass man sobald infiziert nix mehr machen kann...muss man auch als gegeben hinnehmen, sonst hat man kein Plot mehr.
Aus dem Finale hätte man meiner Ansicht nach auf jeden Fall mehr machen können.
Dass M am Ende seine neue 007 beauftragt 2 Zivilisten zu retten, davon eine, die inkl SF mehrfach unklar auf beiden Seiten (Mi6, Spectre) spielt, liegt mir viel eher im Magen.
Da geht es um die gesamte Menschheit und es rennt nur ein Agent völlig allein durch die Festung....nä.
Safin hätte sie ja anschießen können oder so, dann hätte man zumindest eine sinnvollere Erklärung gehabt.
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 3. November 2021 12:38
von Invincible1958
acmolan hat geschrieben: 3. November 2021 12:34
Ich denke ja auch immer noch, dass man durch Covid-19 den Plot nochmal geändert hat. Jimmy weg und Pandemie wollte man dann sicher doch nicht.
Als ob der Plot jetzt niemanden an Covid erinnern würde.
Es gibt gar keine Anhaltspunkte, dass nachträglich irgendwas geändert wurde, nichtmal Product-Placement-mäßig.
Ich glaube Fukunaga und Broccoli, die in mehreren Interviews gesagt haben, dass die Produktion im März 2020 abgeschlossen und bis September 2021 nicht angerührt wurde.
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 3. November 2021 12:51
von danielcc
Also die Nanobots Sache ist zu 100% (!) eine P&W Idee. Irgendwo in einem populär-wissenschaftlichen Heft gelesen, dann sofort eine Bond Idee draus gemacht. Nein, da wurde nichts geändert.
Ich bin übrigens überrascht, diese Parallelen zu Corona nie irgendwo in der PResse gelesen zu haben. Insbesondere als M oder Thanner sagen, man müsse die Leute von der Beerdigung in Quarantäne stecken, habe ich kurz gezuckt.
Da geht es um die gesamte Menschheit und es rennt nur ein Agent völlig allein durch die Festung....nä.
Exakt DAS ist aber das Motto nahezu aller Bondfilme seit 60 Jahren, Nur Bond kann die Welt retten und am besten macht er das alleine. Wenn man das hinterfragt oder kritisiert, kann man die Serie auch gleich einstampfen. Das hat nichts mit Logik zu tun sondern mit der Art wie ein Titelheld eben der Held sein muss.
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 3. November 2021 13:04
von Casino Hille
danielcc hat geschrieben: 3. November 2021 12:51
Exakt DAS ist aber das Motto nahezu aller Bondfilme seit 60 Jahren, Nur Bond kann die Welt retten und am besten macht er das alleine. Wenn man das hinterfragt oder kritisiert, kann man die Serie auch gleich einstampfen. Das hat nichts mit Logik zu tun sondern mit der Art wie ein Titelheld eben der Held sein muss.
Aber das hätte man problemlos machen können, ohne Nomi als Figur quasi zu vernachlässigen. Sie hätte schwer angeschossen werden können oder Bond hätte sie gebeten, mit Madeleine und Mathilde zu fahren, weil er das Leben seiner Familie "nur 007 anvertrauen würde". Würde den Film aufwerten, gäbe der Beziehung von Bond und Nomi ein hübsches kleines "Finale" und wir hätten trotzdem Bond als alleinigen Weltenretter. Ich verstehe nicht, warum man nicht das "Wie" kritisieren darf, nur weil das "Was" ein ungeschriebenes Gesetz der Reihe ist.
Ach halt, hatte ich es nicht eigentlich aufgegeben?
Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"
Verfasst: 3. November 2021 13:17
von Invincible1958
Casino Hille hat geschrieben: 3. November 2021 13:04Ich verstehe nicht, warum man nicht das "Wie" kritisieren darf, nur weil das "Was" ein ungeschriebenes Gesetz der Reihe ist.
Darf man.
Ums "Wie" geht es ja eigentlich in jedem Film auch, da das "Was" ja im Grunde immer "gleich" ist.
Und ja, es gäbe überall immer noch Möglichkeiten die Beziehungen der Charaktere zueinander auszubauen.
Und wie Nomi die Beiden wegfährt und auf der Nebeninsel dann immer nur noch im Hintergrund wartet und nichts zu tun hat, degradiert den Charakter schon ein bisschen.
Jetzt kommt das "Aber":
Für mich funktioniert es trotzdem - was nicht heißt, dass es anders auch funktioniert hätte. Es gibt ja nicht nur den EINEN Weg.