Re: Bond 26 - Wünsche und Spekulatius

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Berni hat geschrieben: 16. August 2023 11:50 Wird es nicht Nolan, muss man sich marketingtechnisch einiges einfallen lassen damit man an die Erfolge von den Daniel Craig Filmen rankommt
Wenn es nicht Nolan wird, kann man ja Greta Gerwig nehmen. Dann wird Bond 26 noch erfolgreicher. :mrgreen:
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Re: Bond 26 - Wünsche und Spekulatius

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Berni hat geschrieben: 16. August 2023 11:50
Gernot hat geschrieben: 16. August 2023 10:14 Je nachdem wie man "erfolgreich" definiert. Bezogen auf inflationsbereinigtes BO-Ergbnis pro Film ist Craig 1. Schaust du dir nur die jew. Produktionskosten VS Einspielergebnis an, landen Craig's Filme auf den hinteren Plätzen.
Naja wie willst du in der heutigen Zeit Filme wie GF und TB toppen wenn man so rechnet, es wird in Zukunft kein Bond-Film unter 100 Mio. Kosten haben, ja nicht mal unter 200, und selbst dann müsste man 10 Mrd. einspielen wenn man die Rechnung so macht wie von dir beschrieben (weiß jetzt nicht genau wie teuer GF war). Am besten man rechnet inflationsbereinigt und da landet auch SF auf der 1, noch vor TB, SP müsste auch relativ weit vorne sein

Die Craig-Filme waren sehr sehr erfolgreich (NTTD hatte Pech wegen Corona, ohne dem wäre man wohl zwischen SF und SP gelandet), SF immer noch der erfolgreichste Agenten/Spionagefilm aller Zeiten, und wir sehen aktuell bei M:I dass es aktuell nicht selbstverständlich ist in diesem Genre einen Megahit zu landen.

Aber zurück zu Bond 26, wird es Nolan werden sich die Verantwortlichen nicht so viele Gedanken machen müssen ob der Film erfolgreich werden wird, dass wird er garantiert, wahrscheinlich der erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten bzw. erfolgreichste Film in GB.
Wird es nicht Nolan, muss man sich marketingtechnisch einiges einfallen lassen damit man an die Erfolge von den Daniel Craig Filmen rankommt
Wieso sollte man es nicht vergleichen können? Und ja, inflationsbereinigt ist SF der erfolgreichste. Über Jahrzehnte muss man
inflationsbereinigt vorgehen, das ist klar.

Budgets jenseits der 300 Mio USD sind schon irre, da sollte man unbedingt runter kommen, das sagen natürlich auch alle BO-Analysten, außer du spielst eben 1,5+ Milliarden ein, dann ist es "egal".

Nolan ist schon ein Sonderfall, mit dem hätte man zusätzlich zum neuen Hauptdarsteller, Bondgirl und Musiker ein weiteres "Zugpferd", aber grundsätzlich gehen die Leute schon wegen Bond ins Kino, der Regisseur ist den meisten egal (siehe Mendes mit SF). Soll heißen: auch mit einem nicht so bekannten Regisseur wie Nolan kann B26 sehr erfolgreich werden (mit Nolan stünden die Chancen natürlich noch höher).

Die Greta wird für B26 wegen Narnia keine Zeit haben, irgendwann danach ist sie wohl tatsächlich eine Kandidatin. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich noch nicht ;)
Bond... JamesBond.de

Re: Bond 26 - Wünsche und Spekulatius

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Berni hat geschrieben: 16. August 2023 12:10 USA auch natürlich, aber an die Erfolge der Star Wars Filme wird schwer, Nolan ist auch in GB sehr beliebt, deswegen hab ich dass erwähnt, dort könnt er alle Filme schlagen
Ich glaube SF hat schon so ziemlch alle Filme in UK geschlagen oder?

Ach, in UK braucht Bond wirklich keinen Push.
Ich frage mich auch inwieweit Nolan überhaupt ein neues Publikum bringt für Bond da seine FIlme wohl auch tendenziell von älteren geschaut werden - bilde ich mir zumindest ein.
Also, Nolan schön und gut, aber wenn man 1.5 Milliarden will braucht man den besten Film aller Zeiten oder... Taylor Swift. Ist so
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Re: Bond 26 - Wünsche und Spekulatius

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craigistheman hat geschrieben: 14. August 2023 13:02 Und da dem Publikum in NTTD, vor allem aber in SP hinsichtlich Action und Spektakel ja nun wirklich die volle Lutsche geboten wurde, können sie getrost Handlung und dramaturgische Bögen außer Acht lassen, denn seien wir mal ehrlich - wofür steht die Craig-Ära, wenn nicht für leichtfüßige, eskapistische Unterhaltung ohne angestrebtes Drama und Charakterentwicklung?
Ja, ich höre den Sarkasmus. Nur was du damit mitteilen willst, ist mir unklar. :)
Samedi hat geschrieben: 16. August 2023 10:49 Selbst wenn man für Bond 26 "kleinere Brötchen" backen möchte, wird die Gierflation wohl dafür sorgen.

Wenn auch noch größere Actionszenen dabei sein sollen als bisher, dann natürlich erst recht.
Was ist eine Gierflation? Mal abseits jetzt von der offensichtlichen Antwort: "Eine populistische Floskel, die keine Basis in der Realität hat".

Und ich glaube nicht, dass am Ende die Actionszenen wirklich unbedingt der größte Kostenfaktor bei einem Bondfilm sind oder es sein müssten. Ich habe am Montagabend beim Grillen mit meinem Bruder "Killer's Bodyguard" geschaut. Ein witziger Buddy-Actionfilm, der gut aussieht, mit Ryan Reynolds, Samuel L. Jackson, Selma Hayek und Gary Oldman vier große Namen an Bord hat, in Amsterdam, Sofia, Den Haag und London gedreht wurde, ordentliche Action mit schönen echten und handgemachten Stunts bietet, zwei Stunden lang ist und uns gut unterhalten hat. Budget: Irgendwas zwischen 30 und 69 Millionen US-Dollar.

Bei Bond bräuchte es (wenn wir nur von Schauwerten sprechen) etwas aufwendigere Sets, vielleicht eine exotischere Location on top und die CGI-Effekte sollten, wenn sie zum Einsatz kommen, besser ausschauen. Dann sehe ich aber immer noch keinen Grund, warum diese Filme weit jenseits der 100 Millionen Marke liegen müssen.
https://filmduelle.de/
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Re: Bond 26 - Wünsche und Spekulatius

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Casino Hille hat geschrieben: 16. August 2023 18:22 Bei Bond bräuchte es (wenn wir nur von Schauwerten sprechen) etwas aufwendigere Sets, vielleicht eine exotischere Location on top und die CGI-Effekte sollten, wenn sie zum Einsatz kommen, besser ausschauen.
Bei Bond schauen die CGI-Effekte auch besser aus als in fast allen anderen Filmreihen. Vor allem Marvel sieht da viel schlimmer aus. Aber leider auch M:I und der aktuelle Indy.
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Re: Bond 26 - Wünsche und Spekulatius

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Casino Hille hat geschrieben: 16. August 2023 18:22
craigistheman hat geschrieben: 14. August 2023 13:02 Und da dem Publikum in NTTD, vor allem aber in SP hinsichtlich Action und Spektakel ja nun wirklich die volle Lutsche geboten wurde, können sie getrost Handlung und dramaturgische Bögen außer Acht lassen, denn seien wir mal ehrlich - wofür steht die Craig-Ära, wenn nicht für leichtfüßige, eskapistische Unterhaltung ohne angestrebtes Drama und Charakterentwicklung?
Ja, ich höre den Sarkasmus. Nur was du damit mitteilen willst, ist mir unklar. :)
Damit wollte ich sagen, dass die Filme der Craig-Ära bestimmt nicht nur so angelegt sind, durch Action und Schauwerte zu bestechen, sondern vor allem durch die Charakterentwicklung Bonds - so wünschen es sich jedenfalls Broccoli und Wilson, wie aus zahlreichen Interviews zu entnehmen ist. Ob das jetzt gelingt oder geistreich gelöst ist, sei mal dahingestellt. Die Filme bauen eindeutig aufeinander auf, einzeln betrachtet funktionieren sie bis auf CR und SF meines Erachtens einfach nicht, schon gar nicht als reine Actionfilme - dafür ist dieser Aspekt gemessen an Konkurrenzprodukten seit SF einfach zu unterentwickelt.
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