das "bond-jahr 2006" ist ja ein guter anlaß, sich peu a peu nochmal die bond-filme anzuschauen. unter analytischen geschichtspunkten, sozusagen
am wochenende war also "Der Spion der mich liebte"(1977) dran.
schnittig, sehr, sehr schnittig. der film.
der film ist ja ein reiner comic.
gleichzeitig war es der "durchbruch" für roger moore, denn mit diesem dritten film als 007 etablierte er sich endgültig als legitimer und zeitgenössischer nachfolger von sean connery.
"The Spy Who Loved Me" ist maßlos übertrieben, macht aber auch unglaublich spaß. der film ist ein echtes "kind" der siebziger.
die dialoge, die charaktere, die handlung, alles ist überzogen und übertrieben, der film ist aber als "gesamtkunstwerk" eine runde sache und hat über die gesamte länge ein gutes tempo.
der film zeichnet sich durch sehr viel einfallsreichtum aus, also im rahmen des "bond-universums".
wie schnell man allerdings diesen bogen überspannen kann, zeigt dann "Moonraker"(1979). aber zu "Moonraker" ein anderes mal mehr
"Der Spion der mich liebte" gehört zu meinen persönlichen favoriten unter den moore-bonds.
curd jürgens ist ein eindrucksvoller schurken-charakter. und barbara bach ist ein starkes "bond-girl" mit großer erotischer ausstrahlung.
zu M und generell zum thema Soundtrack dann auch an entsprechender stelle mehr.
