Was ist euer liebstes Subgenre im Horrorbereich?

Backwood Slasher (The Hills Have Eyes, Wrong Turn...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (2%)
Found Footage ([●REC], Blairwitch Project...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (7%)
Horrorkomödie (Shaun of the Dead, Tucker & Dale vs. Evil...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (11%)
Mystery (The Fog, The Conjuring...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 7 (16%)
Rape & Revenge (I spit on your Grave, The Last House on the Left...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (7%)
Science Fiction (Alien, Invaders from Mars, The Thing...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 8 (18%)
Slasher (Scream, Halloween, Freitag der 13te...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 7 (16%)
Splatter (Braindead, The Blob...) (Keine Stimmen)
Tierhorror (Jaws, Piranha...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (2%)
Vampire (Dracula, The Lost Boys...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (9%)
Werwölfe (Wolfman, Dog Soldiers...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (4%)
Zombies (Night of the living Dead...)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (9%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 45

Re: Der Horrorfilm Megathread

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Letzter Sommer war besser, aber nicht für die fünf Freunde:

Im Kino: Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Neuauflage des Teenie-Slasher-Hits von 1997, der ähnliche Stärken und Schwächen wie das Vorbild aufweist und ebenfalls besser ist als sein Ruf. Nicht ganz die Frischzellenkur wie beim Reboot des Genre-Flaggschiffs „Scream“, aber auch dieses Schicksal teilt er mit dem Original.


Baden, Grillen, Eis essen, auf Open-Air-Konzerte gehen. Die meisten werden mindestens eines dieser Dinge im Sommer tun. Die fünf Freunde Danica, Ava, Teddy, Milo und Stevie sind da sicher keine Ausnahme, aber zumindest letzten Sommer haben sie etwas getan, was nicht auf der üblichen Summer Bucket List steht: Sie vertuschten und verschwiegen ihre Schuld an einen Unfall mit Todesfolge. Und wie es im Leben häufig so ist, werden sie irgendwann von dieser düsteren Vergangenheit eingeholt und zur (blutigen) Kasse gebeten.

Wer jetzt von einem Déjà-vu-Moment heimgesucht wird, muss sich keineswegs vor Halluzinationen fürchten. Dieselbe Geschichte ereignete sich schon einmal anno 1997, an demselben Ort (Southport, North Carolina), in derselben Konstellation und unter exakt demselben, reißerischen Titel: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“. Der Wahrheitsgehalt ist allerdings mindesten spekulativ, schließlich handelt es sich um einen Kinofilm aus dem seinerzeit ungemein angesagten Sub-Genre des „Teenie-Slashers“.

Im Kielwasser des Überraschungs-Blockbuster „Scream“ gehörte „I know, what you did last summer“ zu den beliebtesten und gelungensten Epigonen. Und so überrascht es kaum, dass auch er im Zeitalter des Retro- und Nostalgie-Fetischismus zu Reboot-Ehren gelangen würde, zumal die Hollywoodsche Recycling-Maschinerie mit den späten „Halloween“ und „Scream“-Sequels bestens geölt schien. Ein wenig mehr Risiko war bei der „Last Summer“-Neuauflage aber dann doch dabei ...

https://www.ofdb.de/film/392942,967386, ... st/review/
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Der Horrorfilm Megathread

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Im Kino: Backrooms (6/10)

War in seiner Beklemmung erzeugenden Atmosphäre zunächst effektiv inszeniert, aber das Konzept trägt keinen ganzen Film. Die immer neuen/gleichen Räume nutzen sich ab und das an "normalere" Horrorfilme angelehnte Schlussdrittel wirkt nicht stimmig. Kann man sich mal anschauen, aber den Hype kann ich nicht nachvollziehen und im Heimkino brauche ich den nicht noch einmal.

Aber bei 30 Grad Plus im klimatisierten Raum für 2 Stunden ist das eine Empfehlung wert. :)
http://www.vodkasreviews.de


https://www.ofdb.de/autor/reviews/45039/

Re: Der Horrorfilm Megathread

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Alles an Backrooms ist überaus unangenehm. Was durchaus als Kompliment gemeint ist. Für einen Film, der vorwiegend in gelb tapezierten Korridoren und verlassenen, von flackernden Leuchtstoffröhren erhellten Infrastrukturen spielt, besitzt er eine unglaublich beunruhigende und zugleich hypnotische Wirkung. Basierend auf einer Creepypasta über eine Dimension scheinbar endloser, sich ständig wandelnder „liminaler Räume“, ist dieser Film ein seltsam schöner Triumph labyrinthartigen, erdrückenden Szenenbilds und visueller Effekte. Auf Schockmomente, exzessive Gewalt und Jump Scares wird erfreulicherweise weitgehend verzichtet; stattdessen herrscht ein spürbares Gefühl des Unbehagens vor.

Der ehemalige YouTuber Kane Parsons setzt eher auf leisen Schrecken als auf reinen Horror und adaptiert seine eigene Webserie mit enormer formaler Vielseitigkeit. Geschickt verwebt er Found-Footage-Sequenzen mit der ruhigen, weitwinkligen Intensität psychologischer Arthouse-Dramen und nutzt dabei die unheimliche Leere sowie sogenannte negative Räume, um unterschwellig eine geradezu existenzielle Angst zu erzeugen. Nach und nach offenbart sich das gesamte Konzept als rein allegorisch. Die Backrooms laden sich symbolisch auf als individualisierte Manifestation eines kollektiven Unterbewusstseins – ein Ort, an dem tiefsitzende Traumata und verdrängte Instinkte die menschliche Hülle, aus der sie einst hervorgingen, physisch attackieren.

Natürlich birgt eine derart metaphorische Erzählweise stets die Gefahr, sich gänzlich in wenig ergiebiger Abstraktion zu verlieren. Auch hier ist das nicht anders. Chiwetel Ejiofor und die fantastische Renate Reinsve tun ihr Bestes, um das Geschehen in einer emotionalen Realität zu verankern. Doch selbst ihre großartigen Darstellungen können kaum verhindern, dass die an Shining erinnernde rätselhafte Vieldeutigkeit der Backrooms mit den narrativen Erfordernissen einer Adaption kollidiert. Folglich stolpert der dritte Akt ungeschickt in eine seltsam fruchtlose Verfolgungsjagd-Dramaturgie und verliert sich in ermüdender Konventionalität. Doch ungeachtet dessen: Für das Regiedebüt eines 20-Jährigen ist das, was man geboten bekommt, allemal beeindruckend. 7/10
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.