Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Invincible1958 hat geschrieben: 17. Mai 2026 22:25 Zur Info:
Connery, Lazenby, Moore, Dalton, Brosnan und Craig haben ALLE denselben Charakter gespielt.
Haben sie auch den gleichen Charakter gespielt?

Und danke für die Info. Vielleicht sollte man der Figur mal ein Forum widmen.
https://filmduelle.de/
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Casino Hille hat geschrieben: 17. Mai 2026 21:27
Agent 1770 hat geschrieben: 17. Mai 2026 20:35 Man hat bei Craig auch nie erklärt, weshalb der vergleichsweise junge Bond, der sich gerade erst seine 00-Sporen verdient hat, jetzt plötzlich in der Neuzeit angesiedelt ist. War halt so - fertig.
Äh. Doch. Weil er eben nicht mehr der Bond der 20 Filme vorher ist, sondern ein neuer junger Bond, der grade erst anfängt. Das ist bereits in sich eine Erklärung. Und exakt das muss der nächste Film logischerweise auch machen, statt Business as usual ohne jede Erklärung.

Ach ja. Punkt. :mrgreen:
Aber wäre das nicht auch so, wenn man mit einem neuen Darsteller business as usual macht?

Der Craig-Bond aus den 2000ern wird in den 2000ern erst zum 00-Agenten, obwohl Bond doch in den 60ern schon 00-Agent war. Wie kann das sein? Der Craig-Bond ist halt eine andere Rolle als der Bond seiner Vorgänger.

Der Bond aus den 2020ern/30ern steht mitten in seiner Karriere, obwohl Bond unter Craig gestorben ist? Und trotzdem spielen alle Filme in der Gegenwart? Wie kann das sein? Ist das ein anderer Bond als der unter Craig? Muss es ja, denn sonst wäre Bond in Bond 26 ja tot.

Casino Hille hat geschrieben: 17. Mai 2026 20:20 Ansonsten gilt: Fans von NTTD müssen sich entscheiden, ob der Tod der Hauptfigur in dem Film jetzt eigentlich "mutig" war oder ob man das eigentlich risikolos machen konnte, weil das Publikum es nach wenigen Jahren eh wieder vergessen hat.
danielcc hat geschrieben: 17. Mai 2026 20:30 Es war mutig, weil das Publikum den geliebten Helden einfach nicht sterben sehen will. Punkt.
Das sehe ich auch wie danielcc. Der Tod von Bond 26 war mutig, weil man damit den Mythos Bond beschädigt, der immer siegt. Dieser Schaden wirkt sich auch auf wirkt sich auch auf Craigs Nachfolger und auch auf Craigs Vorgänger aus. Ich habe auch hier im Forum schon von Leuten gelesen, die den Bond der Pre-Craig-Ära nun in einem anderen Licht sehen, aber nicht, weil jetzt etwa der Bond, der 1962 Doctor No ins Reaktorwasser geworfen hat, jetzt tot ist, sondern einfach, weil die Roman- und Filmfigur James Bond nicht unbesiegbar ist und überall wieder herauskommt. Und das wohlgemerkt trotz des deutlichen Neustarts in CR. Und das strahlt auch auf den Nachfolger aus. Aber das bedutet ja nicht, dass zwischen den vielen Filmen ein inhaltlicher Zusammenhang besteht.

Und selbst, wenn man unter Craigs Nachfolger wieder einen Film wie CR machen sollte, in dem Bond zum 00-Agenten wird - der also ganz eindeutig eine andere Rolle spielt als Craig - der Mythos Bond bleibt durch NTTD beschädigt, das lässt sich auch nicht nachträglich wieder heilen.


EDIT: Jetzt hatte ich doch glatt geschrieben "... der Bond, der 1962 Sean Connery ins Reaktorwasser geworfen hat.." Naja.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Henrik hat geschrieben: Gestern 06:56
Casino Hille hat geschrieben: 17. Mai 2026 20:20 Ansonsten gilt: Fans von NTTD müssen sich entscheiden, ob der Tod der Hauptfigur in dem Film jetzt eigentlich "mutig" war oder ob man das eigentlich risikolos machen konnte, weil das Publikum es nach wenigen Jahren eh wieder vergessen hat.
danielcc hat geschrieben: 17. Mai 2026 20:30 Es war mutig, weil das Publikum den geliebten Helden einfach nicht sterben sehen will. Punkt.
Das sehe ich auch wie danielcc. Der Tod von Bond 26 war mutig, weil man damit den Mythos Bond beschädigt, der immer siegt. Dieser Schaden wirkt sich auch auf Craigs Nachfolger und auch auf Craigs Vorgänger aus. Ich habe auch hier im Forum schon von Leuten gelesen, die den Bond der Pre-Craig-Ära nun in einem anderen Licht sehe
Das Argument verstehe ich aus eurer Sicht nicht. Es ist doch egal, ob das Publikum a) Bond nicht sterben sehen wollte oder b) der Tod irgendeinen Mythos beschädigt, wenn die meisten Zuschauer - und so war hier eure These! - sich nach wenigen Jahren eh schon in Summe gar nicht mehr an das Ende des Films erinnern. :mrgreen: Dann fanden sie es halt in dem Moment toll oder blöd und es hat einen Mythos beschädigt oder erweitert; das alles ist völlig wumpe, denn in letzter Konsequenz haben sie jetzt eh wieder vergessen was da in NTTD passiert ist und dementsprechend hat nichts davon irgendeine Auswirkung auf irgendwas. :wink:
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Du stellst dich dümmer als du bist.
Aber ich mache es einfach für dich:
- Ich will das mein Held überlebt und gewinnt
- Am Ende von NTTD stirbt Bond
- Mist!

paar Jahre später:
- Ah, Bond ist zurück. Gut
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Ja, gut - aber dass man ihn sterben ließ, noch dazu auf diese Art und Weise mit dieser „Story“, war trotzdem ein Fehler. Das werde ich auch in 20 Jahren noch so sehen. Meine Einschätzung hat sich leider seit der Weltpremiere dbzgl. nicht geändert.
Bond... JamesBond.de

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Casino Hille hat geschrieben: Gestern 20:52 Daniel stellt sich dümmer als er ist. Er weiß was ich meine, aber will es nicht sehen. Ist auch okay.
Ich glaube es gibt einfach zwei Sichtweisen.

Ich bin auf der Seite, dass die Geschehnisse in NTTD absolut keinen Einfluss darauf haben, was das Kinopublikum im nächsten Film braucht oder davon erwartet.

Du siehst es anders.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

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Casino Hille hat geschrieben: Gestern 20:52 Daniel stellt sich dümmer als er ist. Er weiß was ich meine, aber will es nicht sehen. Ist auch okay.
ich weiß ehrlich NICHT was du meinst.
Wenn du wirklich meinst, dass der Tod von Bond im letzten Film einen bleibenden Eindruck beim Publikum hinterlassen hat, der es jetzt den Produzenten schwer macht, das wieder gerade zu biegen, dann widerspreche ich vehement.
Wenn du aber jetzt nur meinst, dass sich der neue Bond stark vom vorherigen unterscheiden muss, dann ist dann natürlich eine Binse
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