SirHillary hat geschrieben: Gestern 21:41
Bei Rebecca und Suspicion ist das Ende jeweils extrem kurz und abgehackt.
Aber "Rebecca" ist doch vor der Schlussszene zu Ende, da gibt es den großen Twist, der die Auflösung bietet.
Die Schlussszene ist dann nur die Abrechnung mit dem wahren "Antagonisten" des Films, der Haushälterin, und bietet einen ziemlich makabren Schluss. Das würde man heute glaub ich auch nicht zwangsläufig ausführlicher machen.
Für "Suspicion" gilt gewissermaßen das gleiche, weil der Film mit einem Twist endet. Theoretisch nimmt dieser Schluss ja viele Shyamalan Filme vorweg, die ähnlich "abrupt" enden, wenn du so willst. Ich denke da an "The Sixth Sense" oder "Unbreakable".
Das vermeintliche Finale (der Mordversuch) endet plötzlich mit der Erklärung Grants, er sei eigentlich ein liebender Ehemann und seine gute Frau habe sich alles nur eingebildet. Aber dann mit der letzten Einstellung schürt Hitchcock wieder Zweifel und suggeriert uns, Grant könne doch ein potenzieller Gattinnenmörder sein.
Auch da glaube ich nicht, dass man das heute wirklich anders machen würde. Grade solche Plottwists haben, wenn sie unmittelbar am Ende stehen, immerhin die größte Wirkung.