Mir ist vollkommen wurscht, ob Michael Jackson irgendwas Illegales gemacht hat oder nicht. Nicht mein Bier. Ich habe mir da noch nie den Kopf drüber zerbrochen. Vielleicht ja, vielleicht nein. Seine Musik verändert das ohnehin nicht. Mir darf es egal sein.Invincible1958 hat geschrieben: Gestern 15:18 Ich denke es gibt Unterschiede zwischen den beiden Fällen.
Aber was du da in die Filmkritiken reinliest, finde ich dann doch ziemlich erstaunlich. Die professionellen Rezensenten wollen also, dass Jackson als schuldig dargestellt wird, brauchen eine Darstellung von ihm als zweifelsfreien Täter? Sehr interessant. Keine Ahnung, wie du auf diesen Eindruck kommst. Das habe ich so nirgendwo gelesen, auch nicht "zwischen den Zeilen" angedeutet.
Was da kritisiert wird, erscheint mir hingegen vollkommen logisch. "Michael" ist ein Fake-Biopic, ein geheuchelter Film. Die große Heiligsprechung und Heldenverehrung einer Lichtgestalt, die sich nullkommanull dafür interessiert, ob unter der Fassade eigentlich auch ein Mensch gesteckt hat. Hauptsache, alle großen Hits laufen einmal durch die Soundanlage im Kinosaal. Dann ist das Publikum zufrieden, wurde in seiner vorherigen Meinung zum Idol keine Sekunde herausgefordert, und geht beseelt nach Hause.
Michael Jackson war musikalisch ein Genie. Der Film ist das Werk von Menschen ohne einen Funken Einfallsreichtum im Körper. Auf den Widerspruch darf, nein, muss man hinweisen. Sie werden ihm nicht gerecht. Schlimmer: Er ist ihnen völlig egal.