Re: Bond 26+ Ausrichtung

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Die PTS Idee fand ich tatsächlich so vor 10 Jahren mal cool.
Für mich ist wieder die Zeit der guten alten einfachen Unterhaltung. Maverick, F1 und von mir aus auch Superman haben das gut vorgemacht.
Also, gegen eine schlaue Story mit guter Struktur habe ich nichts einzuwenden. Aber Villeneuves Filme die ich kenne sind alle so schwer und träge
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Bond 26+ Ausrichtung

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danielcc hat geschrieben: Gestern 12:07 Die PTS Idee fand ich tatsächlich so vor 10 Jahren mal cool.
Für mich ist wieder die Zeit der guten alten einfachen Unterhaltung. Maverick, F1 und von mir aus auch Superman haben das gut vorgemacht.
Also, gegen eine schlaue Story mit guter Struktur habe ich nichts einzuwenden. Aber Villeneuves Filme die ich kenne sind alle so schwer und träge
Ja, Villeneuve ist bislang noch nichts mit „Leichtigfüßigkeit“ gelungen, da gehe ich mit. Ich denke auch nicht, dass sich das mit Bond plötzlich radikal ändert - aber wer weiß? Vielleicht wird das ja eine Paranthese in seinem Schaffen.
Was ich aber nicht verstehe, ist, dass du dann ausgerechnet NTTD so abfeierst, wo doch genau diese emotionale und inszenatorische „Schwere“, die dich so zu stören scheint, wie bei keinem andereren Bond zuvor Überhand nimmt?
Maverick (F1 und Superman hab ich noch nicht gesehen) ist „fun“, weil der Film genau weiß, was er ist und was nicht. Und genau diese Haltung ist meiner Ansicht nach bei EON spätestens nach dem monumentalen Erfolg von SF verloren gegangen.

Re: Bond 26+ Ausrichtung

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danielcc hat geschrieben: Gestern 17:42 Ja mit SF, SP und NTTD reicht es jetzt einfach. Ich habe jeden der Filme gemocht, aber jetzt könnte gerne eine andere Ära anbrechen. Wird aber wohl mit DV nicht passieren.
Gemessen an dem, was wir hatten, welche Richtung würde dir am ehesten zusagen? Die Brosnan-Bonds?

Re: Bond 26+ Ausrichtung

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Mr.Chrismas Jones hat geschrieben: Gestern 12:46 Arrival halte ich jetzt nicht für einen Unterhaltungsfilm
Bin auch kein großer "Arrival"-Fan, finde es aber auch befremdlich, wie viele mit Unterhaltung vor allem "leichte" Stoffe ohne großes Drama und Ernsthaftigkeit assoziieren. Unterhalten tut erstmal, was mich beim Anschauen ergreift und abholt, und das kann sowohl "John Wick" als auch "Schneewittchen" oder "Schindler's Liste" sein. Villeneuve macht Filme, die mit einer gewissen Schwere und erdrückenden Pompösität beladen sind, aber es sind trotzdem Unterhaltungsfilme.
craigistheman hat geschrieben: 5. März 2026 17:05 Sollte man tatsächlich Bonds Navy/Special Forces-Vergangenheit beleuchten, dann wäre eine Art zweigeteilter Film à la Godfather Part II in dem 2 komplementäre narrative Stränge parallel laufen - einmal Gegenwart (Bond als 00) einmal Vergangenheit (Bond 7 Jahre zuvor in Ausbildung und im Einsatz für die Navy) das erzählerische Mittel, das mir am besten gefallen würde.
Die Story ließe sich so takten, dass Bond in der Gegenwart erneut auf Figuren aus seiner Navy-Zeit stößt (Gönner, Mentoren, Frauen?) und wir die Informationen zum Zusammensetzen eines größeren Bildes Häppchenweise durch Zeitsprünge präsentiert bekommen.
Ich kann mir sowas gut vorstellen als Konzept im Kopf von Villeneuve / Knight. Aber persönlich fänd ich alles daran absolut Panne. Nichts gegen deine Idee / bzw. deinen Entwurf, und ich bin mir sicher, viele Zuschauer holt man damit ab. Bloß ist Bonds Vergangenheit für mich vollkommen irrelevant. Es interessiert mich einfach nicht, wer er war, bevor er Bond war. Es interessiert mich auch nicht, wie er so in der Navy war, was er da gelernt hat, und von wem, und so weiter. Selbst wenn das nur ein Aufhänger wäre, um es dann mit dem Hauptplot in der Gegenwart zu verknüpfen - es geht mir zu weit. Bond ist Bond, und im gewissen Sinne ein fertiger Charakter von Anfang an. Es gibt kein "Davor". Das ist schon konzeptionell falsch für mich.
danielcc hat geschrieben: Gestern 12:07 Für mich ist wieder die Zeit der guten alten einfachen Unterhaltung. Maverick, F1 und von mir aus auch Superman haben das gut vorgemacht
Absolut richtig beobachtet. Der Wind dreht sich im Blockbuster-Kino auffällig wieder, es gibt eine Bedürfnis nach leichterem Eskapismus "alter Machart". Die ganzen unsäglichen 80s Revivals machen das vor, und der große Erfolg von Superman bei der Gen Z verdeutlicht es umso mehr. Jetzt wäre die ideale Zeit, wieder den schon seit Dr. No existierenden Camp-Faktor von Bond zu betonen. Das wird mit Villeneuve aber nicht passieren, und ich leiste gerne einen Blutschwur auf dem Grab von Cubby und wiederhole die Aussage.
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Let the sheep out, kid.

Re: Bond 26+ Ausrichtung

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craigistheman hat geschrieben: Gestern 21:56
danielcc hat geschrieben: Gestern 17:42 Ja mit SF, SP und NTTD reicht es jetzt einfach. Ich habe jeden der Filme gemocht, aber jetzt könnte gerne eine andere Ära anbrechen. Wird aber wohl mit DV nicht passieren.
Gemessen an dem, was wir hatten, welche Richtung würde dir am ehesten zusagen? Die Brosnan-Bonds?
Schwer zu sagen. Ich finde zum Beispiel CR immer noch das Maß aller Dinge. Der Film ist frisch, locker, bunt, macht Laune, aber er hat auch etwas "anspruchsvolles" oder sagen wir ansprechendes, eine zweite Ebene. Ich wünsche mir leichte Unterhaltung aber mit top Dialogen.
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Re: Bond 26+ Ausrichtung

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Casino Hille hat geschrieben: Heute 01:22

Bin auch kein großer "Arrival"-Fan, finde es aber auch befremdlich, wie viele mit Unterhaltung vor allem "leichte" Stoffe ohne großes Drama und Ernsthaftigkeit assoziieren. Unterhalten tut erstmal, was mich beim Anschauen ergreift und abholt, und das kann sowohl "John Wick" als auch "Schneewittchen" oder "Schindler's Liste" sein. Villeneuve macht Filme, die mit einer gewissen Schwere und erdrückenden Pompösität beladen sind, aber es sind trotzdem Unterhaltungsfilme.

Da muß man dann differenzieren zwischen dem was im Allgemeinen als Unterhaltung angesehen wird, und dem was mich persönlich unterhält. Das wird sich immer teils überschneiden, aber je nach Anspruch kann das auch stark abweichen.

Diese allgemein Vorstellung von Unterhaltung, klar das ist das was man "leichte Stoffe ohne großes Drama und Ernsthaftigkeit" beschreiben mag , das ist dann Star Wars, Bond, Indiana Jones, Schwarzwaldklinik, Vom Winde verweht, Traumschiff usw
Aber ich selber finde einiges davon ebenfalls unterhaltsam, und anderes eher langweilig, oder auch komplett langweilig, für mich ist aber auch als Kontrast 2001 große Unterhaltung und Star Wars teils nicht.
Bei Bond ist TSWLM sehr unterhaltsam, aber MR in großen Teilen langweilig.

Jedoch können auch die "schwierigen Filme" komplett langweilig sein, dann wenn ich eben keinen Zugang dazu finde.

Ich finde übrigens keinen Film von Villeneuve pompös, Dune 2 vielleicht, aber alles vor den Dune Filmen nicht im mindesten. Und klar sind die fast alle langsam erzählt, aber das mit Trägheit zu verwechseln (wie könnte Arrival schnell sein ohne daß es ein ganz anderer Film wird) ist ein wenig traurig.
Natürlich kann ich auch einem 50 PS Auto vorwerfen langsamer zu sein als ein Porsche ...

Taugt Villeneuve für Bond? Keine Ahnung, alles ist möglich.

die Bonds von Foster, Mendes und Fukunaga entsprachen auch kaum dem was man aufgrund ihrer anderen Filme hätte erwarten müssen, oder zumindest können.

Spekulieren wie ein Villeneuve Bond wird ist Teil des Forum Spiels, jedoch da mit Gewissheiten zu hantieren wie er werden wird ist etwas töricht.