Welcher Film von Mel Gibson ist euch der liebste?

Der Mann ohne Gesicht (1993) (Keine Stimmen)
Braveheart (1995)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (33%)
Die Passion Christi (2004) (Keine Stimmen)
Apocalypto (2006)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (33%)
Hacksaw Ridge (2016)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (33%)
Flight Risk (2025) (Keine Stimmen)
Die Passion Christi 2 (2026) (Keine Stimmen)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3

Re: The One and Only - Mel Gibson

151
GoldenProjectile hat geschrieben: 4. Dezember 2024 11:57 Passion of the Christ 2? Wayne!
Na mich! :D Ich bin da zwar auch ein klein bisschen skeptisch, ob Mel den Blitz tatsächlich an der gleichen Stelle zum zweiten mal zum Einschlagen bringen kann, aber das ist sicherlich ein wesentlich dankbarer Stoff für ihn als ein Kammerspiel mit schlechteren CGI-Rückprojektionen als in den 80er Jahre-Bonds und Marky Mark im Zuckerrausch.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: The One and Only - Mel Gibson

152
AnatolGogol hat geschrieben: 4. Dezember 2024 14:15 ein wesentlich dankbarer Stoff
Jaja, mag sein, aber come on, Terrence Malick hat einen Jesusfilm gemacht? Das muss ich sehen... :mrgreen:

Habe mittlerweile den Marky Mark Trailer gesehen und muss sagen, das sieht doch interessanter aus als ich in meinen anfänglichen Vorurteilen dachte. Bei Mr. Funky Bunch läuten halt schnell mal meine Alarmglocken.
We'll always have Marburg

Let the sheep out, kid.

Re: The One and Only - Mel Gibson

153
Obwohl ich ja nicht mal daran glaube: Jesus ist nun wirklich nicht gestorben, damit jeder Regisseur ihn nochmal vorführen kann. :wink:

Das Skript zu Flight Risk war 2020 bereits sehr positiv diskutiert worden, landete auf der berühmten Blacklist der besten nicht verfilmten Drehbücher. Was genau aber Gibson jetzt dazu bewogen hat, den zu machen, ist mir unklar. Ich freue mich allenfalls für Michelle Dockery, mal wieder eine Rolle auf der großen Leinwand ergattert zu haben. Sie ist ja auch im aktuellen Zemeckis mit von der Partie.
https://filmduelle.de/
https://letterboxd.com/casinohille/

Let the sheep out, kid.

Re: The One and Only - Mel Gibson

155
Casino Hille hat geschrieben: 3. Dezember 2024 23:25 Nach "Der Mann ohne Gesicht", "Braveheart", "Die Passion Christi", "Apocalypto" und "Hacksaw Ridge" kommt im Februar die sechste Regiearbeit von Mel Gibson ins Kino: "Flight Risk", mit Michelle Dockery, Mark Wahlberg und Topher Grace. Sein siebtes Werk, "Die Passion Christi: Auferstehung", steht auch schon bereit.

Habe den Trailer letztens im Kino gesehen und gedacht, das muss der nächste M. Night Shyamalan Film sein... Als dann da Gibson stand habe ich echt zwei mal hingeschaut nach dem Motto "gibt es noch einen anderen Mel Gibson??"
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: The One and Only - Mel Gibson

159
GoldenProjectile hat geschrieben: 4. Dezember 2024 11:57 Dafür läuft Apocalypto nächstes Jahr in der Kult-Friday-Reihe im Kino.
So, gestern lief Apocalypto und ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus wie brutal und messianisch aufgeladen der ist - immer wenn man denkt, man hat in dieser Hinsicht schon alles gesehen, setzt Gibson noch einen drauf. Noch erstaunlicher ist aber, wie gut das als dramatisches Actionspektakel funktioniert. Das mesoamerikanische Setting funktioniert sowohl als Werkzeug, um das Actiongenre auf seine absoluten Notwendigkeiten zu trimmen, aber auch als tatsächliches historisches Setting, und es ist beeindruckend wie zugänglich Gibson diese völlig fremde Welt zu gestalten vermag, ohne ihr diese urgewaltige Fremdartigkeit zu nehmen. Da ich bis auf das grobe Setting im Vorfeld nichts über den Film wusste, war die Heldenreise für die ein oder andere Überraschung gut, zum Beispiel
Spoiler
hatte ich keine Ahnung, dass die Geschichte aus dem Urwald hinaus in eine gigantische Maya-Stadt führen wird, oder dass am Ende die Spanier auftauchen.
Und es ist ein generell ein sehr spannender Film, der ohne unnötigen Firlefanz eine überschaubare Geschichte erzählt und dabei voll und ganz auf Inszenierung, Atmosphäre, Survival-Action und situative Dramatik setzt. Der Schlussakt ist ein blutiger und visuell aufgeladener Parforceritt der Extraklasse. Und grosses Lob gebührt auch den Darstellern, allen voran Rudy Youngblood, die ihre Figuren absolut authentisch verkörpern und dazu beitragen, wie hypnotisierend echt diese Welt wirkt.

Wertung: 9 / 10
We'll always have Marburg

Let the sheep out, kid.