Wie findet ihr OP?

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Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

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Revo ked hat geschrieben: Dieses Faberge Ei wurde für eine russische Adelige (die Frau vom Zaren?) hergestellt und war ursprünglich ihr Besitz. Deswegen „Property Of A Lady“. (Es werden ja auch heute noch zB Musikinstrumente die berühmten toten Musikern gehörten als „Johnny Cashs Gitarre“ versteigert, obwohl der aktuelle Besitzer ein anderer ist.
Ok danke, dann macht das auch Sinn mit 'Property of a Lady', beziehungsweise "aus dem Besitz einer Dame". Ich hatte bisher keine wirkliche Erklärung dafür, auf welche Dame sich der Satz, der ja noch extra betont wird, beziehen soll.

Wird der Titel eigentlich in der Kurzgeschichte (die sich ja nicht unbedingt mit dem Film deckt, wenngleich sie Ähnlichkeiten aufweist) näher erläutert?

Im Film wird ja angedeutet, dass Magda oder so die Verkäuferin sein könnte (siehe der Dialog mit Fanning: "Es sind ja einige Damen hier" "Da ist noch eine Dame").
Zuletzt geändert von Henrik am 18. Dezember 2023 20:09, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

917
Überhaupt gehört die Auktionshaus-Szene zu den Sternstunden Sir Rogs. Da stimmt einfach alles, und müsste ich eine Szene bestimmen, in der Roger Moores Vorzüge in der Rolle am elegantesten zum Vorschein kommen, diese wäre ganz oben mit dabei.

OP ist ein leider etwas zu oft übergangener Bondfilm, an dem sich jenseits unserer Fan-Blase niemand zu schneiden aber auch nicht wirklich zu freuen scheint - völlig zu Unrecht wie ich finde, da er jetzt mal ganz von Plot, Action und Klamauk losgelöst betrachtet, einer der atmosphärischsten und exotischsten Bonds ist. Kameraarbeit und Ausstattung, allen voran die indischen Paläste und Straßen-Sets sind atemberaubend, das Ensemble ist sehr spielsicher und liefert ab, wer auf Gadgets und Schnickschnack steht, kommt auf seine Kosten, der Film birgt die meines Erachtens gelungenste PTS der Moore-Ära (in meinem Ranking sogar noch vor TSWLM) und Großmeister John Barry liefert wie gewohnt Qualitätsarbeit, vermag es stilsicher und gekonnt den Locations einen passenden musikalischen Anstrich zu verpassen.
Bis auf die alberne und oft kritisierte Dschungel-Safari, bei der ich aber jederzeit bereit bin ein Auge zuzudrücken (und mir beide Ohren zuzuhalten), ein glatter Durchschuss für mich und nach dem noch genialeren und abwechslungsreicheren TSWLM auf Platz 2 in meinem Moore-Ranking.

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

918
Besser hätte ich es nicht schreiben können. OP ist für mich einer der besten Filme des Franchises. Wenn ich für mich die beste PTS bestimmen müsste, wäre OP ohne zu überlegen auf Platz 1. Nicht zu lang, nicht zu kurz, bombastische Action, eines der besten Gadgets überhaupt, ein grandioser Score…..
Hinzu kommt, dass OP nach TWINE und GF mein dritter Bond-Film war, den ich je gesehen habe. Daher hat er für mich noch eine besondere Stellung.
Wie OP vermag es kein anderer Film des Franchises in immer wieder vorkommenden Momenten eine so hohe Spannung aufzubauen. Sei es die Verfolgung von 009 nach der PTS (extrem starke Szene!), die Zugszene, die Bombenentschärfung, Kamals Flucht mit dem Flugzeug… Darüber hinaus bietet OP für mich auch die qualitativ höchste Dichte guter Actionszenen aller Bond-Filme (PTS, TUK TUK, Auto auf Schienen, Zugszene, Bond gegen die Polizei, Flugzeugaction). Ich glaube ich muss ihn bald mal wieder gucken 👀
OP landet bei den Moore-Bonds locker auf Platz 1, im Gesamtranking auf Platz 3.
"Are you looking for shells?"
"No, I'm just looking."

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

919
Ich kann mich der OP-Euphorie nicht anschließen. Der Film befand sich nie unter meinen Favoriten, ich habe ihn eher als 'unauffällig' angesehen. Werde habe ich ich ganz oben gesehen, noch ganz unten. Aber inzwischen ist der Film doch ziemlich abgestürzt. Dis Indien-Szenen sind mir zu klischeehaft (die Deutschen auch, aber das ist ja nur eine kurze Szene), bis zur Einführung der Atombombe sehe ich wenig spannendes, bedrohliches. Die beiden Villains finde ich auch nicht so herausragend. Von meiner letzten Sichtung muss ich sagen, dass der Film mich kaum noch unterhält. Gemeinsam mit DAF und NSNA liegt der Film inzwischen in meinen Worst 3. Und das sage ich gar nicht als Provokation, auch wenn das nach den vorausgegangenen Beiträgen der OP-Fans so aufkommen man, das ist meine ehrliche Meinung.

Ganz ähnlich, nur anders herum, war es bei FYEO. Den Film fand ich lange Zeit auch eher unauffällig (wie OP), inzwischen gehört er zu meinen Favoriten. Den Film werde ich mir eventuell heute noch ansehen, hier hat es gerade viel geschneit und das hat mich in FYEO/Wintersport-Stimmung gebracht.

Den Soundtrack von OP habe ich kaum im Kopf, auch der ist mir zu unauffällig und wenig einprägsam. Nur diese Musik beim Verladen der Atombombe (die wohl auch noch an anderer Stelle auftaucht, vermute ich einfach mal) ist mir im Kopf geblieben. Das "im Kopf geblieben" meine ich völlig neutral, ich weiss, wie die Musik an dieser Stelle klingt, finde sie aber weder besonders gut, noch besonders schlecht. Für mich ist der Score zu unauffällig um mir wirklich zu gefallen, wenngleich sich bei mir auch nichts wirklich negativ eingeprägt hat. Schade, denn ansonsten gefallen mir die 80er-Soundtracks (ja, auch die von Barry) sehr gut (NSNA außen vor gelassen).


Ab 0:40
Zuletzt geändert von Henrik am 2. Dezember 2023 13:28, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

920
Eines meiner Highlights der Reihe ist auch in OP zu finden: die Auktion bei Sotheby's. Bond ist völlig Herr der Lage und komplett abgeklärt, routiniert bei seiner ersten Fehde mit Kamal Khan. Fennings Charakter reiht sich ein unter den sympathischen, netten kleinen Rollen in der Bondhistorie.

Leider kommt für mich nach 24min der grosse Schnitt in OP: war man bis hier auf Kurs Richtung Top5 aller Bondfilme, so gehts nun etwas dahin mit dem Niveau und der Klamauk hält Einzug.
Das habe ich im Jahre 2015 im Zuge meiner Chronologie geschrieben. Geändert hat sich das nicht, nach wie vor sind diese ersten 24 Minuten in OP mit das Beste von und mit Roger Moore.


Ganz weit oben in meiner Rangliste war OP noch nie und das wird er höchstwahrscheinlich auch nimmer schaffen, dazu ist dann vieles nach der Sothebys Szene einfach nicht so fanz mein Fall, auch wenn ich noch viele Highlights für mich rausnehmen kann.
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Tomorrow never dies (1997)

Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

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Revoked hat geschrieben: 2. Dezember 2023 08:51 Zu dem Zeitpunkt der Versteigerung gehörte das Ei zur Kunstsammlung des Kremls, bei dem Orloff heimlich einzelne Stücke entwendet und durch Kopien ersetzt hat, um seine Pläne zu finanzieren. Kamal Khan ist Hehler und arbeitet mit Octopussy zusammen, weil diese mit ihrem Zirkus in der Lage ist die Waren überallhin zu schmuggeln.

Er hintergeht sie aber und lässt sie im Auftrag von Orloff eine Atombombe (statt der Kunst- Schmucksachen) von Karl-Marx-Stadt auf die amerikanische Militärbasis in Westdeutschland schmuggeln (das ist die Szene beim Tunnel, wo Bond sich im Affenkostüm versteckt. Da werden die Behälter in der Zirkuskanone ausgetauscht).
Na guck an. Ich hab diese ganze Schmuggelgeschichte nie verstanden. Wobei aber auch zwischendurch einige Fehler dabei sind und das falsche (also richtige?) Ei kaputt gemacht wird, wenn ich mich richtig erinnere...
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Re: Filmbesprechung: "Octopussy (OP)"

930
Die Szene habe ich anders in Erinnerung. Orlov zestört das Ei, Kamal Khan verzieht hierbei ziemlich erschrocken das Gesicht und entdeckt erst danach die Wanze.

Weiss er (also Kamal) zu diesem Zeitpunkt, dass es sich um das Original handelt? Jedenfalls erfährt er eim Backgammon-Spiel, dass Bond ein Faberge-Ei bei sich trägt, dass Madga dann bei Bond mitgehen lässt. Dieses müsste es auch sein, das Orlov dann später zerstört.

Es muss sich bei diesem Ei jedenfalls um das Original handeln, denn das hat Bond ja bei der Auktion gestohlen und Q zum Einbau der Wanze gegeben.