Re: Regie für BOND26+

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vodkamartini hat geschrieben: 29. Oktober 2021 13:52 ber der Wow-Faktor, die Exotik, das Mondäne sind Merkmale der Bondfilme.
Wow-Faktor und Exotik, wann habe ich das das letzte Mal gesehen? Auf so etwas warte ich schon ewig, aber wirklich überzeugend hinbekommen hat man das meiner Meinung nach seit Jahrzehnten nicht mehr. Schottland in SF war sehr trist, Shanghai und Macao in SF auch nicht so toll, Norwegen in NTTD sowieso nicht.

TND hat diesbezüglich einige nette Szenen (Ha Long Bay), aber das sind nur wenige Minuten. GE hat vielleicht auch noch einige schöne Momente.

Re: Regie für BOND26+

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Sieht schon ziemlich stilvoll aus. Irgendwie kann ich mir Wright immer mehr als Bondregisseur vorstellen, je mehr ich darüber nachdenke. Für die Action bräuchte er halt einfach eine gute Second Unit...
Aber ich vergesse den Gedanken lieber so schnell wie möglich, die Chancen dazu werden wohl gegen Null tendieren.

Re: Regie für BOND26+

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Martin007 hat geschrieben: 31. Oktober 2021 19:16 Für die Action bräuchte er halt einfach eine gute Second Unit...
Wieso'n das? Edgar Wright ist einer der besten Actionregisseure überhaupt. Wenn du mich fragst zumindest. Er hat bisher kaum Actionszenen gedreht die man sich so in einem Bondfilm vorstellen könnte, aber er spielt in der ersten Liga mit Sternchen und Ausrufezeichen.
We'll always have Marburg

Re: Regie für BOND26+

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Dagegen hätte ich nichts einzuwenden. Es wäre spannend zu sehen, ob Fukunaga der stilistische Sprung zu einem neuen Darsteller und einer neuen Machart gelingt. Sehr viel wichtiger wäre es jedoch, sich ein für alle Mal fähige und treue Autor*innen an Bord zu holen.
Hans Zimmer kann bei der Gelegenheit ja gleich auch bleiben.

Re: Regie für BOND26+

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Ja, sie werden Fukunaga sicher wieder fragen, aber ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass er es jetzt sofort noch einmal macht. Er hat seinen Blockbuster abgeliefert und er hat so viele Projekte und Angebote auf der Matte liegen, da wird ihn aus künstlerischer Sicht sicher etwas anderes mehr reizen. Außer er hätte so eine einzigartige Idee für B26 oder es gibt so ein tolles Drehbuch, dass er es machen "muss".
Bond... JamesBond.de

Re: Regie für BOND26+

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Eh, sie haben bisher jeden einzelnen Regisseur gefragt, ob er sich vorstellen könnte, den nächsten zu machen. Wäre komisch gewesen, wenn sie das bei Fuku nicht gemacht hätten. Forster wäre interessant gewesen. Mit einem geschliffenen Script und genügend Zeit - was das wohl für einen Film ergeben hätte? :D
Da mit B26 ohnehin nicht vor 2024 frühestens zu rechnen ist, kann es gut sein, dass sich Fuku bis dahin austobt und Bock auf einen zweiten kriegt. Allerdings wird er mit Sicherheit andere Bedingungen aushandeln, als bei NTTD.
Aber eigentlich wünsche ich mir eine Frau. Patty Jenkins hat mit Monster und Wonder Woman bewiesen, dass sie sowohl Arthaus als auch Blockbuster kann. Genau diese Mischung macht Bond meiner Ansicht nach interessant.

Re: Regie für BOND26+

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Hoffentlich nicht wieder Fukunaga. Dann weiss man gleich, dass man stilistisch und inhaltlich nicht wirklich in eine andere Richtung gehen wird. Aber genau so wird es kommen. Auch wenn es schwerfällt, muss ich mich langsam daran gewöhnen, dass mir Bond wohl nie mehr so viel Spass wie früher machen wird.

Re: Regie für BOND26+

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Ich bin mir relativ sicher, dass Fukunaga einiges auf Lager hat, immerhin ist er für die erste True Detective-Season verantwortlich. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ihn gerade eine vollkommen neue Richtung reizen würde. Wieso sollte er auch zweimal dasselbe machen wollen?
NTTD war eindeutig eine Auftragsarbeit (ein Last Call noch dazu). Er hat sich so eingebracht, wie es ihm möglich war. Sollte er nochmal zurückkehren, was ich eher nicht glaube, aber auch nicht kategorisch ausschließe, wird er sich ganz andere Freiheiten einräumen, und mit fähigeren Autoren arbeiten.
Haggis, Waller Bridge, Fuku, Zimmer und Richardson am Camcorder, das hätte was...

Re: Regie für BOND26+

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Ich wäre auch sehr für eine Rückkehr schon allein weil ich mit der Art wie NTTD inszeniert ist und erzählt wird hoch zufrieden bin. Das ist ein sehr schwieriges Script was eigentlich auch zu lang wäre, viele für Fans ja "problematische" Szenen enthält - aber ich finde das Endprodukt großartig und in keiner Szene langweilig.

Und ja, mit einem hoffentlich mal besseren Scriptprozess in den er sich ja von Anfang an einbringen könnte, ist das Potenzial für mehr
"It's been a long time - and finally, here we are"