Was ist für euch das schwächste Bond-Jahrzehnt?

60er (Keine Stimmen)
70er
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (13%)
80er
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (19%)
90er
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (13%)
00er
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (31%)
10er
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (25%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 16

Re: Das schwächste Bond-Jahrzehnt

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supersonic hat geschrieben: 18. November 2016 15:26
Nico hat geschrieben:10er rein, sofort!
ja und bitte 20er auch! bisher das schwächste jahrzehnt
Ich wollte gerade einen nicht ganz ernst gemeinten, frustrierten Beitrag schreiben nach dem Motto "Die 20er sind am schlimmsten", da habe ich zufällig diesen Beitrag gesehen. Es ist echt frustrierend, was da gerade verbrochen wird.

Es ist schon echt lustig, wenn man sich jetzt die alten Beiträge anschaut:
dernamenlose hat geschrieben: 17. November 2016 16:07 Doch, man weiß ganz bestimmt, dass das aktuelle Jahrzehnt (10-19) noch nicht abgeschlossen ist. Ob darin noch ein Bondfilm erscheint weiß in der Tat niemand, auch wenn es mehr als Wahrscheinlich ist. 10 Jahre sind aber immer 10 Jahre, und die sind schlichtweg noch nicht vorbei.
Wobei, eigentlich ist es frustrierend.

Jetzt wieder ernst: Vom schwächsten zum besten:
6. 00er - die zwei absoluten Ausreißer ziehen das Jahrzehnt weit runter
5. 60er - Connery sehe ich deutlich schwächer als der Mainstream
4. 70er
3. 90er
2. 10er
1. 80er - Dalton ist spitze und auch die Filme mit Moore sind trotz seines hohen Alters noch überzeugend

Re: Das schwächste Bond-Jahrzehnt

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Ja, ich glaube dieser Thread besteht grösstenteils nur aus Kindergarten, ob die 2010er jetzt als Jahrzehnt dazugehören oder nicht. Muss man wohl bei Gelegenheit aufräumen.

Meine Rangliste.

6) 2010er - Nur zwei Bondfilme sind ein Witz. Dazu noch zwei, die ich länger nicht mehr gesehen habe, bei denen ich aber schwer vermute, dass sie heute bei mir (noch?) schwächer abschneiden als früher. Mindestens bei SP, der im Kino von mal zu mal etwas abgebaut hat, bin ich mir da auch sicher. Da werden Ansätze verfolgt, die mir für die Bondreihe so gar nicht gefallen. Wären SF und SP zwei Überfilme, so könnte das Jahrzehnt trotz oder gerade wegen seiner quantitativen Schlusslichtposition profitieren. Sind sie bei mir nicht.
5) 1990er - Die erste grosse Krise, bei der ähnlich wie heute hinten und vorne der Wurm drin war und kaum mehr ein neuer Bondfilm realisiert wurde. Sobald es dann endlich losging, konnte die Dekade einigermassen versöhnlich abschliessen. GE hat bei der letzten Sichtung ein klitzekleines Bisschen verloren, TWINE ein klitzekleines Bisschen gewonnen, TND ist okay.
4) 2000er - DAD hätte das neue Millennium beinahe auf den fünften Platz runtergezogen. Aber ich mag halt die einfallsreichen und modernen ersten beiden Craiger. Daher knapp Platz 4.
3) 1970er - Wahrscheinlich das wechselhafteste Jahrzehnt: DAF ist recht mittelmässig, LALD ist sehr gut, TMWTGG fand ich immer schon besser als sein Ruf, ist aber nicht herausragend, TSWLM ist Weltklasse, MR ist wechselhaft zwischen mässig und sehr gut.
2) 1960er - Dieses Jahrzehnt hatte ich zuerst sogar tiefer. Es ist seltsam: Ich liebe Connery, ich liebe die 1960er und trotzdem ist keiner von Connerys 60er-Filmen unter meinen absoluten Favoriten, mit Abstrichen vielleicht noch DN. Es ist vor allem OHMSS, welcher die Dekade so weit nach oben pusht, die generelle Vorliebe für Darsteller und Jahrzehnt rundet die Entscheidung dann immerhin noch ab.
1) 1980er - Sechs Bondfilme in acht Jahren, davon kann man heute nur noch träumen. Darunter drei Mal 9+ (davon ein 10er), ergänzt durch zwei durchaus sehr sehenswerte Beiträge (OP und NSNA). AVTAK verwässert die stärkste Dekade leider ein bisschen. John Glen wird gerne fertiggemacht, aber diese Mischung aus Routine (oder besser ausgedrückt: Effizienz mit übergreifender Stimmigkeit) und hoher Qualität (Ausnahme AVTAK) wird immer meinen Respekt haben.
We'll always have Marburg

Re: Das schwächste Bond-Jahrzehnt

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6. 90er: Zwei weniger gute Filme (GE und TND) und ein ganz ordentlicher (TWINE) Film bedeuten für die 90er den letzten Platz.

5. 70er: Zwei Katastrophen (DAF und MR[!!!]), zwei unterhaltsame Luftnummern (TMWTGG und TSWLM) und ein allemal interessanter und durch seine unkonventionelle Art sehr gelungener Film (LALD) lassen die 70er auch nicht soo gut dastehen.

4. 00er: der beste Bondfilm (CR) trifft auf einen Reinfall (DAD), der komischerweise trotzdem oft im Player landet, und einen ordentlichen dritten Film (QOS), dem das Bond-Feeling ein bisschen zu sehr abgeht. Eigentlich ein gutes Jahrzeht, leider mit einem gewichtigen Ausrutscher, der bei nur 3 Filmen leider schwer wiegt.

3. 80er: ein Höhepunkt der Bondreihe (FYEO) und zwei grundsolide, in allen Belangen gut gemachte Filme (OP und AVTAK) bringt Roger Moore in das Glen-Jahrzeht ein. Es folgt ein weiterer vernünftiger und gelungener Beitrag mit Dalton (TLD) [den ich aus nicht erklärlichen Gründen aber nicht ganz so gern mag wie OP und AVTAK] und ein inovativer aber leider nicht rundum überzeugender Abschluss des Jahrzehnts (LTK). Der Film ist zu modisch und amerikanisch (Miami-Vice-mäßig), es kommt kein Flair auf und es mangelt wie bei QOS am Bondfeeling, die Handlung und der Film an sich sind aber nicht schlecht.

2. 60er: Es beginnt mit einem ziemlich ordentlichen ersten Film (DN), der zwar noch nicht perfekt ist, aber schon viele gute Ansätze hat. Es folgen ein guter aber etwas angestaubter Thriller (FRWL) mit einer realistischen Handlung und leichter Überlänge, sowie der erste Bond nach Formular (GF) der ziemlich gut aber nicht überragend ist. Das Highlight des Jahrzehnts (TB) überzeugt in allen Aspekten, legt jedoch die Grundlage für den Tiefpunkt des Jahrzehnts (YOLT), zu groß, zu überzogen und zu weit von der Realität entfernt. Abgerundet wird das Jahrzehnt durch ein weiteres Highlight (OHMSS, nur knapp hinter TB), der nur durch seine Länge und den nicht vollends überzeugenden Bond-Darsteller nicht auf Platz 1 steht.

1. 10er: Ein Jahrzehnt mit nur zwei Bondfilmen (peinlich), die aber beide weit oben stehen. SF und SP sind gelungene Bondspektakel mit viel Bond-Flair und schönen Bildern, sehr guten Grundhandlungen und enttäuschenden Motiven der Bösewichte.
Ich bin Professor, ich weiß das.

Re: Das schwächste Bond-Jahrzehnt

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GoldenProjectile hat geschrieben: 6. März 2020 15:44 2) 1960er - Dieses Jahrzehnt hatte ich zuerst sogar tiefer. Es ist seltsam: Ich liebe Connery, ich liebe die 1960er und trotzdem ist keiner von Connerys 60er-Filmen unter meinen absoluten Favoriten, mit Abstrichen vielleicht noch DN. Es ist vor allem OHMSS, welcher die Dekade so weit nach oben pusht, die generelle Vorliebe für Darsteller und Jahrzehnt rundet die Entscheidung dann immerhin noch ab.
Das geht mir da ähnlich. OHMSS ist von den Filmen aus den 60ern mein absoluter Favorit. DN wirkt noch etwas unentschlossen, TB etwas langatmig, YOLT zu sehr over-the-top, hat an anderen Stellen aber auch ziemliche Längen.

GF mag ich zwar durchaus (insbesondere den Amerika-Teil), er ist für mich aber deutlich schwächer als sein Ruf. Er ist weit davon entfernt, der beste aller 007-Filme zu sein.

Der andere Lichtblick neben OHMSS ist für mich FRWL. Während ich früher nicht viel mit dem Film anfangen konnte, ist das heute deutlich anders. Ein schöner Cold War-Thriller, der weit davon entfernt ist, over the top zu sein, gleichzeitig aber auch nicht langweilig wird.

Edit: Ich sehe gerade, der Beitrag ist schon einen Monat alt, ich dachte, der wäre (auch) neu. Naja, das macht wohl nichts.

ProfessorDent hat geschrieben: 3. April 2020 14:53 4. 00er: der beste Bondfilm (CR) trifft auf einen Reinfall (DAD), der komischerweise trotzdem oft im Player landet, und einen ordentlichen dritten Film (QOS), dem das Bond-Feeling ein bisschen zu sehr abgeht. Eigentlich ein gutes Jahrzeht, leider mit einem gewichtigen Ausrutscher, der bei nur 3 Filmen leider schwer wiegt.
DAD schaue ich mir erstaunlicherweise auch häufig an.
Bei mir wird das Jahrzehnt noch dadurch heruntergezogen, dass ich auch mit QOS nicht viel anfangen kann. Ehrlich gesagt, finde ich den sogar noch deutlich schwächer als DAD.
Beide Filme haben aber das gleiche Problem: Die Regisseure haben zu sehr versucht, den Filmen ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Während sich die übrigen Filme in der Inszenierung stärker ähneln, fallen DAD und QOS besonders aus dem üblichen Muster heraus. Das sagt mir nicht besonders zu.

Re: Das schwächste Bond-Jahrzehnt

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Ich rechne es mal mathematisch durch.

60er: durchschnittlich Platz 11,83
70er: durchschnittlich Platz 16,2
80er: durchschnittlich Platz 12,16
90er: durchschnittlich Platz 8
00er: durchschnittlich Platz 17
10er: durchschnittlich Platz 13,5
20er: durchschnittlich Platz 24

Dann sähe mein Ranking so aus. Bei den 20ern hoffe ich, dass die mit den nächsten Filmen noch etwas hochgezogen werden. Ich gehe derzeit von zwei weiteren vor 2030 aus.

90er auf Platz 1, das überrascht mich etwas.

Ebenso, dass die 60er vor den 80ern landen, obwohl ich mit TB und YOLT gleich zwei Filme in den 20ern habe und in den 80ern zumindest drei in den Top 10 habe, FYEO verfehlt sie auch nur knapp. Aber OP und NSNA ziehen den Schnitt ganz schön runter. Umgekehrt landen FRWL, DN und OHMSS in den Top 10, dann kann ich am Ende doch nachvollziehen, auch wenn es auf den ersten Blick etwas komisch anmutete.

Außerdem verbinde ich die 60er instinktiv sofort mit Connery, vergesse also unbewusst den (von mir sehr geschätzten!) OHMSS und beziehe den (absolut nicht geschätzten) DAF instinktiv mit ein, mein subjektives Empfinden verfälscht die Tatsachen also etwas.

1. 90er
2. 60er
3. 80er
4. 10er
5. 70er
6. 00er
7. 20er

Meine Stimme geht also an die 00er.