Wie findet ihr No Time To Die?

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Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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Revoked hat geschrieben: 27. Oktober 2021 21:35 @vodka
Da legst du die Latte ja hoch und ich dachte ich wäre gesegnet gewesen. Romeo & Juliet in Stratford upon Avon und Les Miserabeles in einem Londoner West End Theater.
Ich könnte das ja mal bei der Englischlehrerin meines Sohnes platzieren (hast du gutes Unterrichtsmaterial 😂?).

Jetzt würde ich mich gerne jünger machen und bei Vodka Englisch-LK belegen…
Ach ich nehm die noch gerne dazu. Als Zeitzeugen der Brosnan- (und Dalton?) Ära. Oral history. :D

P.S.: Hab sehr viel gutes Material. :mrgreen:
http://www.vodkasreviews.de

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=poste ... Kat=Review

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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Martin007 hat geschrieben: 27. Oktober 2021 21:31
danielcc hat geschrieben: 27. Oktober 2021 20:06Alles richtig gemacht aus Produzentensicht
Alles richtig gemacht? Wenn das Ende von vielen kritisiert wird?
Ob das Ende wirklich eine gute Entscheidung war und der Reihe nicht nachhaltig geschadet hat, werden wir erst in ein paar Jahren sehen.
Es ist ein Film der niemanden kalt lässt und über das Ende wird viel diskutiert. Es gibt mit Sicherheit niemanden der sagt "musst du nicht schauen hat ein blödes Ende".

Und es ist zu 100% sicher, dass das der Serie nicht schaden wird. Ich verstehe auch nicht warum und wie das der Serie schaden sollte. Kannst du das erklären?
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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Nun, ich werde den Film gewiss niemandem weiterempfehlen, auch wenn meine Wertung nicht so vernichtend war wie von anderen hier.

Und zur Frage: Weil wir jetzt wissen, dass Bond ein tragisches Ende hat, eigentlich gar ein Verlierer ist. Für mich ist dahingehend der Mythos des Agenten aus inhaltlicher Sicht ein Stück weit zerstört. Die Argumentation, dass man das ja nur für den Craig-Bond so sehen soll, kann ich auch nicht gelten lassen: Ganz offensichtlich haben sich die Macher nach über 50 Jahren dazu entschieden, Bond zur tragischen Figur umzuschreiben.
Wirtschaftlich gesehen wird es der Reihe dagegen kaum schaden, der Name Bond wird weiterhin genug Leute ins Kino locken, auch wenn es beim nächsten Film anfangs vielleicht ein paar Fragen geben wird ("Aber Bond ist doch tot?").

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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Martin007 hat geschrieben: 27. Oktober 2021 23:27 Nun, ich werde den Film gewiss niemandem weiterempfehlen, auch wenn meine Wertung nicht so vernichtend war wie von anderen hier.

Und zur Frage: Weil wir jetzt wissen, dass Bond ein tragisches Ende hat, eigentlich gar ein Verlierer ist. Für mich ist dahingehend der Mythos des Agenten aus inhaltlicher Sicht ein Stück weit zerstört. Die Argumentation, dass man das ja nur für den Craig-Bond so sehen soll, kann ich auch nicht gelten lassen: Ganz offensichtlich haben sich die Macher nach über 50 Jahren dazu entschieden, Bond zur tragischen Figur umzuschreiben.
Wirtschaftlich gesehen wird es der Reihe dagegen kaum schaden, der Name Bond wird weiterhin genug Leute ins Kino locken, auch wenn es beim nächsten Film anfangs vielleicht ein paar Fragen geben wird ("Aber Bond ist doch tot?").
Danke. Genau so.
Für mich hat sich auch was verändert.
Grüße
Der Dingens

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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vodkamartini hat geschrieben: 27. Oktober 2021 19:55 - keiner! fand das Ende gut, womit ausschließlich der Tod Bonds gemeint war (und nicht Safin Pläne): "Ist jetzt Schluss? Gibts jetzt keine Bondfilme mehr?" Der Held soll nicht sterben!" "Das passt irgendwie nicht!" "Warum lässt er den Job nicht Nomi machen?" "Wie soll jetzt der Nächste heißen? James Bond geht ja nicht mehr." "Wird's jetzt die Frau? Hoffentlich nicht!"
Ich könnte auch jedes Mal anfangen mit meinem Freund zu streiten wenn wir auf das Thema kommen. :D Er versteht überhaupt nicht, dass der Tod nicht das Ende des gesamten Franchise ist. Für ihn ist klar: Bond tot, keine Filme mehr. Er versucht sich dann eher Theorien zu spinnen, dass Bond ja doch nicht gestorben wäre, weil es ja nicht explizit gezeigt wird usw. Da könnte ich an die Decke gehen. :D
Wenn ich sage, dass die nächsten Filme einfach wieder "neu" beginnen werden und auf Craigs Filme vermutlich nie wieder Bezug genommen wird, glaubt er mir das schlicht nicht. :D
Und ich denke das ist auch das große Problem, das der absolute Großteil der Zuschauerschaft hat. Sie sehen wie James Bond stirbt und jeder denkt es gäbe nie wieder Filme, selbst wenn sie nach dem Abspann "James Bond will return" lesen.

Bond hat geheiratet. Bonds große Liebe ist gestorben. Bond war im All. Bond bekommt nach fast 20 Filmen erst seinen Doppelnull-Status und vergisst alle vorherigen Filme. Judi Dench wird trotz Darstellerwechsel als M einfach weitergeführt. Bond hat dieses und jenes gemacht. Dass das alles nie wieder erwähnt wird hat nie jemanden gestört, aber sein Tod ist jetzt so unlogisch? Es ist im Endeffekt scheißegal, weil jeder Darsteller oder gar jeder Film seine eigene Geschichte erzählt hat. Es ist nur etwas, das eben passiert ist. James Bond ist eine Figur, die ewig leben wird, die meiner Meinung nach sterben und auferstehen kann wie sie möchte. Bond kann immer wieder neu erzählt und neu erfunden werden.
Die Craig-Ära steht für sich, hat seine eigene Story und fertig. Es nervt mich, dass die Leute das nicht verstehen.

Sorry, dass ich mich so auslasse. Es stört mich nur wahnsinnig. Ich kann das Ende genießen wie es ist, weil ich weiß "jetzt stirbt er eben, so what? Es wird weitergehen". Aber jedes mal erklären zu müssen, dass Bond jetzt nicht für IMMER gestorben ist usw. ist anstrengend und genau das macht das Ende für mich kaputt.

EDIT: Ich möchte natürlich nicht, dass Bond jetzt so schnell nochmal stirbt. Ich finde es passend für Craigs Bond und es wäre vermutlich das beste, man würde es als Alleinstehungsmerkmal für Craig behalten.
The name's Bond, James Bond.

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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Moin
hmm, Tod ist eigentlich schon was sehr endgültiges und unterscheidet sich daher fundamental von allen anderen von Dir genannten Beispielen. M kam in Spectre auch nicht mehr zurück (nur als Videobotschaft).
Ich kann daher die Reaktionen sehr gut verstehen. Auch wenn ich weiß, dass es weiter gehen wird.
Für mich passt der Tod einfach nicht zur Figur.
Grüße
Der Dingens

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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danielcc hat geschrieben: 27. Oktober 2021 22:46 Und es ist zu 100% sicher, dass das der Serie nicht schaden wird.
Ich würde hier an deiner Stelle eher schreiben, dass du der Meinung bist, dass das Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit der Serie nicht schaden wird o.Ä. ;)

100% sicher gibt's nicht.

Wird es der Serie so "schaden", dass keiner mehr einen Bondfim schaut? Ziemlich sicher Nein. Aber welchen Einfluss es auf die Zukunft des Franchise hat, ob negativ oder positiv und in welcher Form, das können wir aktuell unmöglich sagen.
BlofeldsKatze hat geschrieben: 28. Oktober 2021 07:32 Die Craig-Ära steht für sich, hat seine eigene Story und fertig. Es nervt mich, dass die Leute das nicht verstehen.
Sorry, aber mich nervt auch vieles. Man kann es "verstehen" und trotzdem nicht gut finden. Es nervt, wenn man die (begründeten) Meinungen anderer nicht respektiert, nur weil sie nicht zur eigenen passt. Das Ende polarisiert, manchen gefällt es, manchen wird es nie gefallen. Damit wirst du klarkommen müssen.
Bond... JamesBond.de

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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BlofeldsKatze hat geschrieben: 28. Oktober 2021 07:32 Ich könnte auch jedes Mal anfangen mit meinem Freund zu streiten wenn wir auf das Thema kommen. :D Er versteht überhaupt nicht, dass der Tod nicht das Ende des gesamten Franchise ist. Für ihn ist klar: Bond tot, keine Filme mehr. Er versucht sich dann eher Theorien zu spinnen, dass Bond ja doch nicht gestorben wäre, weil es ja nicht explizit gezeigt wird usw. Da könnte ich an die Decke gehen. :D
Wenn ich sage, dass die nächsten Filme einfach wieder "neu" beginnen werden und auf Craigs Filme vermutlich nie wieder Bezug genommen wird, glaubt er mir das schlicht nicht. :D
Und ich denke das ist auch das große Problem, das der absolute Großteil der Zuschauerschaft hat. Sie sehen wie James Bond stirbt und jeder denkt es gäbe nie wieder Filme, selbst wenn sie nach dem Abspann "James Bond will return" lesen.

Bond hat geheiratet. Bonds große Liebe ist gestorben. Bond war im All. Bond bekommt nach fast 20 Filmen erst seinen Doppelnull-Status und vergisst alle vorherigen Filme. Judi Dench wird trotz Darstellerwechsel als M einfach weitergeführt. Bond hat dieses und jenes gemacht. Dass das alles nie wieder erwähnt wird hat nie jemanden gestört, aber sein Tod ist jetzt so unlogisch? Es ist im Endeffekt scheißegal, weil jeder Darsteller oder gar jeder Film seine eigene Geschichte erzählt hat. Es ist nur etwas, das eben passiert ist. James Bond ist eine Figur, die ewig leben wird, die meiner Meinung nach sterben und auferstehen kann wie sie möchte. Bond kann immer wieder neu erzählt und neu erfunden werden.
Die Craig-Ära steht für sich, hat seine eigene Story und fertig. Es nervt mich, dass die Leute das nicht verstehen.

Sorry, dass ich mich so auslasse. Es stört mich nur wahnsinnig. Ich kann das Ende genießen wie es ist, weil ich weiß "jetzt stirbt er eben, so what? Es wird weitergehen". Aber jedes mal erklären zu müssen, dass Bond jetzt nicht für IMMER gestorben ist usw. ist anstrengend und genau das macht das Ende für mich kaputt.

EDIT: Ich möchte natürlich nicht, dass Bond jetzt so schnell nochmal stirbt. Ich finde es passend für Craigs Bond und es wäre vermutlich das beste, man würde es als Alleinstehungsmerkmal für Craig behalten.
Das erinnert mich grade an das, was ich am Tag nach der Sichtung geschrieben habe:

Unabhängig was ich davon halte könnte sich Bonds Tod als Eigentor herausstellen nur schon was die Vermarktbarkeit und Zugänglichkeit der Reihe betrifft.

Bond war lange Zeit gefeilt von Kontinuitätsschwachsinn, es war eine Reihe bei der fast jeder ein mehr oder weniger gutes Bild vom Grundrezept hatte und bei der man ansonsten nicht viel über die genauen Abläufe der Filme im Kopf haben musste, und das ging spätestens bis SP noch gut. So als Beispiel dafür, wie gut der durchschnittliche Zuschauer informiert ist seien die Leute in der Reihe hinter mir genannt, die bei Vespers Grab fragend tuschelten ob das jetzt die aus SP war, sowie die Leute in der Pause neben mir, die sich über die genaue Anzahl und Reihenfolge von Craig-Bonds gezankt haben aber sich weitgehend einig waren dass Casino Royale der zweite davon war.

Falls ein Produzent Lust hat, auch ohne Craig noch weitere Bondfilme zu drehen wird das garantiert Verwirrung stiften. Ist der nicht gestorben? Spielt das jetzt vor seinem Tod? Was ist mit seiner Tochter? Häh? Ich denke an weitere Leute deren Gedanken ich vor dem Kino aufgeschnappt haben und die es schon oft als Beispiel gab von mir: Die bei Batman vs Superman, die nicht verstanden warum Batman nicht von Christian Bale gespielt wird, und diejenigen die beim Trailer zu Ian McKellens Mr. Holmes gerätselt haben ob das die Fortsetzung zu den RDJ/Guy Ritchie Filmen ist oder nicht.

Bond hätte sich weiterhin erfrischend von solchem Kram distanzieren können und es hätte sich auszahlen können wenn sich die Trends und Sehgewohnheiten wieder ändern und die Leute genug haben von Marvelisierung und Einteilung in Kontinuitäten und "Universes". Aber dafür hätte einiges anderes laufen müssen.


Das Alleinstellungsmerkmal würde ich eher Extrawurst nennen, und ich hätte sehr gut mit Craig leben können auch ohne jeglichen Origins- und Saga-Kram, ohne die ständige Betonung von Produzenten dass er ja der beste Bond sei und man sich keinen mehr nach ihm vorstellen kann (Wtf?), ohne Craig als Produzent der für sich den Heldentod fordert. Jetzt haben wir halt die Zäsur, die Büchse der Pandora wie manche es nennen. Und Bond kann entweder zu einer gewissen Normalität zurückkehren, was Craig für immer mit Heiligenschein auf dem Sonderplätzchen sitzen liesse, oder es wird von nun an mit jedem Darsteller ein ähnlicher Zyklus bemühter Selbstverwirklichung durchgelaufen. So oder so, mir wäre es lieber gewesen, wenn es von Anfang an anders gelaufen wäre.
We'll always have Marburg

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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Dingens hat geschrieben: 28. Oktober 2021 07:42 Moin
hmm, Tod ist eigentlich schon was sehr endgültiges und unterscheidet sich daher fundamental ,............
Ich kann daher die Reaktionen sehr gut verstehen. Auch wenn ich weiß, dass es weiter gehen wird.
Für mich passt der Tod einfach nicht zur Figur.
Grüße
Der Dingens
Genau geht's mir auch! Natürlich ist es Bond, ein Film, eine Fiktion und nach Logik und den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit darf man sich da nicht fragen. Wissen wir alle.... Darstellerwechsel von brünett auf blond, von Mann auf Frau..
Alles geschenkt! Aber diese eine Linie, die Hauptfigur mit viel Aufwand, der über mindestens zwei Filme hinweg betrieben wurde aufwendig zu diesem Ende zu führen ist was anderes, finde ich... Wollte man (wollte Craig) Bond nicht mehr in der Realität erden? Weg vom Superhelden und mehr hin zu einer dreidimensionalen Figur mit Gefühlen und Traumata? Und das ist ja auch mit Bravour gelungen! Lässt man ihn jetzt kommentarlos wieder weitermachen als hätte es diese ganze Entwicklung nie gegeben?

Ich geh auch davon aus, dass wir in ein paar Jahren wegen Bond 26 in die Kinos pilgern. Dann möchte ich aber eine intelligent gemachte Geschichte erzählt bekommen, die mir zumindest akzeptabel erklärt, wo wir uns mit der Figur (die ja tot war) befinden. Ich (als eine der langjährigen Begleiter der Reihe) wäre enttäuscht, wenn man nicht die Mühe machen würde diesen Bogen zu schlagen. Da wir es weiter vorne von vermeintlich enttäuschten Erwartungen hatten: In diesem Bezug habe ich tatsächlich eine Erwartung.

Und da bin ich gespannt drauf, ob und wie das gelingen kann.

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

927
GoldenProjectile hat geschrieben: 28. Oktober 2021 08:17

Das Alleinstellungsmerkmal würde ich eher Extrawurst nennen, und ich hätte sehr gut mit Craig leben können auch ohne jeglichen Origins- und Saga-Kram, ohne die ständige Betonung von Produzenten dass er ja der beste Bond sei und man sich keinen mehr nach ihm vorstellen kann (Wtf?), ohne Craig als Produzent der für sich den Heldentod fordert.......

Und Bond kann entweder zu einer gewissen Normalität zurückkehren, was Craig für immer mit Heiligenschein auf dem Sonderplätzchen sitzen liesse, oder es wird von nun an mit jedem Darsteller ein ähnlicher Zyklus bemühter Selbstverwirklichung durchgelaufen. ....
Ich hätte mich nicht getraut das so deutlich zu formulieren aber ich bin ganz Deiner Meinung! Ich kann Craig verstehen, ich meine, welche/r Schauspieler/in würde nicht die auf dem Silbertablett gebotene Chance, sich mit einer Rolle unsterblich zu machen, ergreifen. Und ich bin wirklich ein Fan seiner Arbeit, auch außerhalb der Bond-Reihe, was ich deshalb so betone, weil ich nicht will dass ein Eindruck von General-Schelte auf die Person bezogen entsteht. Ich fände es schade und wenig weitsichtig (auch da wiederhole ich mich), wenn diese Art der Heldenverehrung, die Ms Broccoli und Mr. Wilson nach meinem persönlichen Eindruck leben, zu einer schwierigen Zukunftsentwicklung geführt hätten. Es sei denn man hat vor, die Gelddruckmaschine namens Bond stillzulegen. Was mir wenig wahrscheinlich erschiene....

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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vodkamartini hat geschrieben: 28. Oktober 2021 10:22 Wie schon mal geschrieben, hier hat sich einer für größer gehalten als die Figur. Im Falle von Bond ist das schon ziemlich anmaßend. Aber vielleicht tue ich ihm hier auch Unrecht. Der Eindruck zumindest drängt sich auf.
Ja, das ist das Problem. Und irgendwo hier stand, dass er das schon am Anfang, als er den Job bekommen hat, so wollte. Da tust Du ihm nicht unrecht, das ist einfach Mist. Ich mag DC, ich mag die Richtung, die er eingeschlagen hat, aber das geht nach wie vor gar nicht.
Grüße
Der Dingens

Re: Filmbesprechung: "No Time To Die (NTTD)"

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Ich finde wir sollten hier nicht religiöser werden als der Papst.

Es geht immer noch um Unterhaltungsfilme, die der Kunstfreiheit unterliegen - da gibt es keine Regeln oder Gesetze, die nicht gebrochen werden dürfen.
Es geht um kreative Menschen, die sich austoben. Und am Ende entscheiden Broccoli und Wilson, was gemacht wird.

Ich kann alle Meinungen und Gefühle dazu nachempfinden.
Craig hat 2005 angedeutet, dass er es interessant fände, wenn der Charakter am Ende stirbt.
Das war aber keine Bedingung seinerseits ihn zu spielen.
Denn wie wir alle wissen hat man sich bei Spectre dazu entschieden ihn nicht sterben zu lassen, und das war der letzte der vier ursprünglich laut Vertrag vereinbarten Filme mit Craig. Er hätte also ohne Tod seine Ära beendet, wenn Barbara ihn anschließend nicht angebettelt hätte weiterzumachen.

Die Entscheidung das dann so zu machen wie man es jetzt gemacht hat, kann ich vollkommen nachvollziehen.
Da geht's aber nicht um Craigs Ego. Und nein, er sieht sich garantiert auch nicht größer als die Figur Bond.

Hier geht's einzig und allein um verschiedene Ansichten der Sache.