Re: Eddie Murphy

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vodkamartini hat geschrieben: 8. März 2021 15:07 Heute ist alles PC weichgespült, glatt gebügelt und auf größtmögliche Zielgruppentauglichkeit verwässert. Sieht man besonders gut an dem ganzen Film-Müll den Netflix produziert. Viele heutige Familienfilme wirken auf mich seelenlos, espritlos und anbiedernd.
Es gibt aber auch heute noch tolle Familienfilme. Besoners gut hat mir da "Ein Leben zwischen den Zeiten" gefallen.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2021

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Eddie Murphy

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AnatolGogol hat geschrieben: 8. März 2021 13:53 Der letzte brauchbare Murphy-Film war für mich Metro, alles was danach kam (oder sagen wir besser: alles was danach kam und was ich mir noch angeschaut habe) fand ich schlecht bis unterirdisch. Murphys Karriere hat stark angefangen, er hat die drei besten Filme seiner Karriere gleich in den ersten vier Filmen rausgehauen. Zamunda war auch noch richtig gut, aber trotzdem senkte sich bereits in der zweiten Hälfte der 80er sein Output qualitativ merklich.
....
P.S. wobei mir gerade einfällt, dass Lebenslänglich, Showtime und Bowfinger zumindest noch ok waren.
Die Liste ließe sich noch um Boomerang ergänzen.

Ansonsten ist es halt so, dass Eddie irgendwie in diese Kinderfilmschiene geraten und nicht mehr wirklich da rausgekommen ist.

Zamunda 2 lässt sich natürlich kaum mit dem ersten vergleichen. Er ist halt ein wenig einfallsreiches Nostalgie Sequel, welches ich dennoch recht kurzweilig finde. Und Wesley Snipes hat seine Momente. Große Erwartungen hatte ich ohnehin nicht.
...punk in drublic.

Re: Eddie Murphy

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Revoked hat geschrieben: 8. März 2021 20:58 Ansonsten ist es halt so, dass Eddie irgendwie in diese Kinderfilmschiene geraten und nicht mehr wirklich da rausgekommen ist.
Mit "Mr. Church" hat er zumindest mal eine etwas andere Richtung eingeschlagen. Erfolgsversprechender sind aber leider die ganzen Fortsetzungen.
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Re: Eddie Murphy

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Der Prinz aus Zamunda ist auch neute noch was er damals war, sehr angenehme Unterhaltung. Auf den hätte ich sogar nochmal Lust. 7 oder auch 8/10

Beverly Hills Cop dagegen ist für mich kaum noch anschaubar. Ich habe den mal vor ein paar Jahrten mit 2 Freunden in einer Classic Sneak gesehen, oh je, das war kein Vergnügen. 3/10

Und 48 Hours ist auch nicht so ganz gut gealtert, aber zumindest nicht langweilig. Ich fand den damals im Kino etwas enttäuschend, das war mir zu oberflächlich damals, zu viele dumme Klischees, also Sachen die mich heute nicht mehr so sehr stören, aber der Wiedersehenswertt ist überschaubar. Das gilt eigentlich für fast alle filme von Walter Hill. 7/10 mit etwas gutem Willen.

Die Fortsetzung ist dann so im Na Ja Bereich, aber sicher ein Fest für die Glaserinnung. 4/10

Re: Eddie Murphy

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Da halte ich mal gegen und sage: "48 Hours" ist der beste Eddie-Murphy-Film, direkt dahinter der kultig-coole "Beverly Hills Cop" (der mir als geschlossene 80s-Klassiker-Bildungslücke mehr Spaß gemacht als "Back to the Future").
Prejudice always obscures the truth.

Re: Eddie Murphy

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Casino Hille hat geschrieben: 9. März 2021 12:02 Da halte ich mal gegen und sage: "48 Hours" ist der beste Eddie-Murphy-Film.
Für mich kommt der Film auf Platz 2, direkt hinter "Die Glücksritter".
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Re: Eddie Murphy

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Für mich sind 48hours und Cop auf Augenhöhe, aber im Zweifel würde ich Axel vorziehen, das ist für mich einer der ultimativen 80er-Filme, der perfekt den Zeitgeist verkörpert. Das kann man natürlich auch ablehnen, oder die Nase rümpfen, aber bei mir stellt sich da einfach ein ungemein wohliges Gefühl ein, und das hat mit Ratio nichts zu tun. Der Film funktioniert einfach perfekt für mich. Ob die Handlung 08/15 ist, der Humor den ein oder anderen Tiefschlag landet, oder was man da noch so alles kritisieren kann, wenn man den will, ficht mich nicht an.
Kenne natürlich auch den wenig schmeichelhaften Text des einzig mir bekannten Murphy-Buchs von N. Stresau (aus der qualitativ sehr heterogenen Heyne Filmbibliothek), aber bei dem Werk habe ich mich immer gefragt, warum der eine Biographie über Murphy und sein Filmschaffen verfasst hat, wo er doch beides erkennbar nicht schätzt (und das Werk stammt von 1990, also vor der (saure) Gurkenzeit Murphys).
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